BERLIN

BERLINER SCHÄTZE
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Samstag, 10.09.2011 | 10 bis 18 Uhr
Berlinische Galerie

Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur gehört zu den jüngsten und experimentierfreudigsten Museen Berlins. 1975 als privater Verein gegründet, lange Jahre im Martin- Gropius-Bau beheimatet, eröffnet es im Oktober 2004 sein neues Domizil in der Alten Jakobstraße.
Im Profil zwischen der international orientierten Nationalgalerie und dem kulturhistorischen Stadtmuseum angesiedelt, sammelt, erforscht und präsentiert das Museum in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute: Die Sezessionisten und die Jungen Wilden, Dada und Fluxus, Neue Sachlichkeit und Expressionismus, Russen in Berlin, die Avantgarde in Architektur und Fotografie, Berlin unterm Hakenkreuz, die Stadt in Trümmern, Ost-Berlin und West-Berlin, die Metropole vereint und – die kreative zeitgenössische Szene. Neben der ständigen Sammlung bietet die großzügig umgebaute Industriehalle ein reiches Angebot: Sonderausstellungen, Film, Musik und Vortrag, Archiv und Bibliothek, Studien- und Vorlegesaal, Café und Shop und das Atelier Bunter Jakob, die Kunstschule für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Ausstellung bis 12. September 2011
RAINER FETTING. BERLIN

Berlin gehört zu den wichtigsten Stationen im Leben und künstlerischen Schaffen des renommierten Malers Rainer Fetting (*1949). Seit 1972 hielt er die besondere Stimmung im Westteil fest, als von Berlin durch Studentenunruhen und Schwulenbewegung wichtige Impulse für die deutsche Gesellschaft ausgingen. Fetting wurde in dieser Zeit zu einem sensiblen Beobachter der Stadt und ihrer (Kunst)Szenen. Seine leuchtend farbigen „Mauerbilder“ zeigen in expressiver Malweise Berlin als vitale Stadt alternativer Lebensentwürfe. Auch nach der Wende bleibt Fetting fasziniert von der neuen deutschen Hauptstadt und dokumentiert aufmerksam deren Veränderungen.
Die Ausstellung zeigt rund 40 Arbeiten aus vier Jahrzehnten und präsentiert in vier Kapiteln – „Mauerbilder“, „Drummer und Gitarrist“, „Rollenspiele und Freundschaftsbilder“ und „Das neue Berlin“ – erstmals umfassend zentrale Werkgruppen Rainer Fettings, die eng mit seinem Schaffen in Berlin verknüpft sind.

Geboren 1949 in Wilhelmshaven kam der Künstler 1972 nach Berlin, wo er an der Hochschule der Künste bei Hans Jaenisch Malerei studierte. Neben noch eher kleinformatigen Gemälden aus den mittleren 1970er Jahren, die mit ihren gewischten Farbflächen oder offen nebeneinander gesetzten Schraffuren noch tastend verschiedene stilistische Vorbilder aufgreifen, zeigt die Ausstellung auch die wenig später entstandenen bekannten „Mauerbilder“. Anfang der 1980er Jahre kehrte Fetting, der in wegweisenden Ausstellungen wie A New Spirit in Painting (London 1981) und Zeitgeist (Berlin 1982) schon international auf sich aufmerksam gemacht hatte, Berlin und Deutschland den Rücken und siedelte nach New York über. Doch Fetting ist nicht nur der Künstler des „alten“ West-Berlin vor dem Mauerfall; vielmehr erweist er sich mit seinen jüngeren Werken als konzentrierter Beobachter der neuen deutschen Hauptstadt, in die er Anfang der 1990er Jahre zurückgekehrt ist.
Die Ausstellung erfolgt mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und steht unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin.
BERLINISCHE GALERIE
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124 - 128 | 10969 Berlin
www.berlinischegalerie.de | bg@berlinischegalerie.de
Tel. +49(0)30-789 02-600 | Fax +49(0)30-789 02-700

ÖFFNUNGSZEITEN
täglich 10 - 18 Uhr (Dienstag geschlossen)
EINTRITTSPREISE
Tageskarte 8 Euro, Ermäßigt 5 Euro
jeden ersten Montag im Monat 4 Euro
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
» ANFAHRT «
U-Bahn: U 1 Hallesches Tor, | U 2 Spittelmarkt, Märkisches Museum | U 6 Kochstraße, Hallesches Tor | U 8 Moritzplatz
Bus: M 29 Waldeckpark | 248 Jüdisches Museum Berlin oder Waldeckpark




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