BERLIN

BERLINER SCHÄTZE
Das Jüdische Museum Berlin
Samstag, 26.11.2011 | 10 bis 18 Uhr kostenloser Eintritt mit dem Kennwort "Ich steh auf Spree"

Das Jüdische Museum Berlin gehört seit seiner Eröffnung 2001 zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, der pädagogischen Arbeit und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ist das Museum ein lebendiges Zentrum für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Es versteht sich als Forum für Forschung, Diskussion und Gedankenaustausch, ein Museum für alle: Jung und Alt, Deutsche und Nichtdeutsche, Juden und Nichtjuden.
Als architektonisches Meisterwerk ist der spektakuläre Museumsbau von Daniel Libeskind längst zu einem Wahrzeichen Berlins geworden. Das zinkverkleidete Gebäude setzt neue Maßstäbe, denn die Beziehung zwischen Museumsinhalt und Architektur ist hier einmalig. „Between the Lines“ nennt Libeskind seinen Entwurf zum Jüdischen Museum und beschreibt das Spannungsfeld der deutsch-jüdischen Geschichte anhand zweier Linien von Beziehungen und Denkweisen: die eine geradlinig, aber in viele Fragmente gebrochen, die andere verwinkelt mit offenem Ende. An den Schnittstellen dieser Linien befinden sich Voids, Leerstellen, die das gesamte Museum durchdringen. Die Architektur, reich in ihrer Symbolkraft, macht die deutsch-jüdische Geschichte sinnlich erfahrbar, wirft Fragen auf und regt zum Nachdenken an.

Die historische Dauerausstellung lädt – auf über 3000 qm Ausstellungsfläche – zu einer Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte ein. In 14 Epochenbilder vom Mittelalter bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung ein lebendiges Bild deutsch-jüdischen Lebens. Kulturhistorische Wechselausstellungen, zeitgenössische Kunstinstallationen, Kabinettpräsentationen: Mit einem breiten Themenspektrum ergänzt das Sonderausstellungsprogramm auf verschiedenen Ausstellungsflächen die historische Dauerausstellung.

»Heimatkunde. 30 Künstler blicken auf Deutschland«
Sonderausstellung zum 10-jährigen Jubiläum
des Jüdischen Museums Berlin
vom 16. September 2011 bis 29. Januar 2012
Gibt es so etwas wie eine nationale Identität? Als was sehen sich Bürger der Bundesrepublik Deutschland und Menschen aus anderen Ländern, die hier leben – seien sie west- oder ostdeutsch geprägt, russischer, türkischer oder anderer Herkunft und welcher Religion auch immer? Die Koordinaten eines vertrauten Selbstbildes begannen sich zu verschieben, lange bevor sich Deutschland zähneknirschend als Einwanderungsland zu definieren begann. Die Sonderausstellung »Heimatkunde« zeigt Arbeiten von 30 Künstlern, die zentrale Aspekte ihrer Wahrnehmung in und von Deutschland thematisieren. Acht Auftragsarbeiten sind eigens für die Ausstellung entstanden: von Arnold Dreyblatt, Via Lewandowsky und Durs Grünbein, Anny und Sibel Öztürk, Julian Rosefeldt, Misha Shenbrot, Paul Brody, Azra Akšamija, von Lilli Engel und Raffael Rheinsberg.
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Öffnungszeiten:
täglich 10 bis 20 Uhr | montags bis 22 Uhr
Letzter Einlass: 1 Stunde vor Schließung
Eintrittspreise:
Dauerauss tellung: 5 €, ermäßigt* 2,50 € | Kombiticket: 7 €, ermäßigt* 3,50 € (Dauer- und Sonderausstellung) | Familienticket: 10 € (2 Erwachsene und bis 4 Kinder unter 18 Jahren) | Gruppen: 4 € pro Person (ab 10 Personen)
Kinder unter 6 Jahren, ALG II Empfänger und Reiseleiter haben freien Eintritt.
*Schüler, Azubis, Studenten, ALG I Empfänger

Restaurant Liebermanns:
Das Restaurant Liebermanns bietet eine moderne jüdische Küche. Zu Schließzeiten hat die Snack-Bar im Glashof geöffnet.
Tel: 030 – 25939 760, Fax: 030 – 25939 785, info@liebermanns.de
Anfahrt:
U1, U6 Hallesches Tor
U6 Kochstraße
Bus M29, M41, 248
Parken:
Busparkplätze sind auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Museums vorhanden.
Kontakt:
Bei Fragen bezüglich Ihres Besuches wenden Sie sich bitte an besucherservice@jmberlin.de
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14 | 10969 Berlin
Tel: 030 – 25993 300 | Fax: 030 – 25993 409
info@jmberlin.de | www.jmberlin.de




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