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BERLINER SCHÄTZE
Trabrennbahn Mariendorf: Das Pferde-Paradies

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Am Sonntag, den 28. November 2010, kommen Sie ab 13.30 Uhr kostenlos auf die
Trabrennbahn Mariendorf (Eingang Kruckenbergstraße, 12107 Berlin).

Die Trabrennbahn Mariendorf schenkt jedem Besucher mit dem Kennwort "Ich steh auf Spree"
ein Programmheft und einen Wettgutschein im Wert von 5,- Euro (Achtung: Mindestalter 18 Jahre).

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Ein idyllischer Ort mitten im Herzen der Großstadt: So wird die Trabrennbahn Mariendorf als beliebtes Berliner Ausflugsziel oftmals beschrieben. Umsäumt von Kastanienbäumen rahmen 32 Stallungen – einige davon sind noch im historischen Fachwerkstil erbaut – das rund 20 Hektar große Sportgelände ein. Ein Ambiente mit einer völlig eigenen und unverwechselbaren Atmosphäre. Die Pferde sind hier König: Bis zu 150 Hengste, Stuten und Wallache drehen an den Renntagen ihre Runden in höllisch schnellem Tempo um die Bahn.
 
Die Wurzeln wurden schon früh gelegt: Am 9. April 1913 wurde die Trabrennbahn Mariendorf vom Kaiser-Sohn Prinz Oskar von Preußen feierlich eröffnet. Zu dieser Zeit war die Bahn die mit Abstand modernste Trabrennsportanlage Europas. Schon bald stürmten Zehntausende von Zuschauern zu den Rennveranstaltungen, um den Kampf um Sieg und Platz hautnah mitzuerleben. Selbst Weltkriege konnten das rege Geschehen auf der Mariendorfer Piste nicht entscheidend stoppen – obwohl die Bahn schwer von Bomben getroffen worden war, fanden schon kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder Rennen dort statt.  

Faszination Trabrennsport – ein Zuschauer-Vergnügen, dem man nicht nur im Sommer nachgehen kann. Denn auch den ganzen Winter hindurch wird in Mariendorf einmal wöchentlich getrabt – und das Publikum muss dabei nicht in Wind und Regen stehen, sondern kann das fesselnde Geschehen bei köstlichen Speisen und Getränken von den warm beheizten Tribünen aus verfolgen.

„Bomber-Rennen“ und zusätzliches Weihnachtsgeld
  
Der erste Trial beim Kampf um den Weihnacht-Pokal verspricht Hochspannung – Beim Viererwetten-Rennen geht es um einen Jackpot in Höhe von 4.065 Euro – Der Amérique-Sieger Dominik Locqueneux komplettiert das Spitzenprogramm

Ein Hauch vom nahenden Fest liegt schon in der Luft – und das liegt nicht nur an der Bezeichnung des mit 10.000 Euro dotierten ersten Trials des Weihnachts-Pokals, sondern vor allem an der vorzüglichen Qualität dieser Prüfung. Der Mariendorfer Rennsekretär Ralf Koscharé konnte bei der Starterangabe zwar nur sieben Sulkygespanne für den über 2.500 Meter führenden Trial notieren – aber für den Funktionär war es trotzdem eine richtige Adventsbescherung. Denn was für Teilnehmer treten am Sonntag an! Das kleine Feld ist derartig hochkarätig besetzt, dass man ohne Übertreibung von einem „Bomber-Rennen“ sprechen darf.

In der Gewinnsummenklasse bis 30.000 Euro, für die der Trial ausgeschrieben ist, tummeln sich nämlich lauter Erfolgstypen. Das unterstreicht ein Blick auf die frischeste Form der sieben Starter: Drei Siege, drei Ehrenplätze und ein dritter Rang stehen dort zu Papier. Alle Sieben waren bei ihrem letzten Engagement also im Dreierwetten-Bereich zu finden. Und einer von ihnen kannte – zumindest auf deutschen Bahnen – sogar noch überhaupt kein Verlieren: der Wallach Diego Guapa. Neun Mal trat der Traber mit seinem Trainer Tom Kooyman auf den Rennpisten in Gelsenkirchen, Dinslaken und Mariendorf an – und neun Mal fuhr das Gespann als Sieger vom Platz. Bezwungen wurde der Sechsjährige bisher nur in seiner niederländischen Heimat.

 

Angesichts einer solchen Bilanz verwundert es nicht, dass Tom Kooyman ins Schwärmen gerät, sobald er über seinen Schützling spricht: „Diego Guapa ist normalerweise kaum zu schlagen. Er besitzt alle Qualitäten, die ein erstklassiges Rennpferd mitbringen muss. Der Wallach ist völlig unabhängig von der Distanz und dem Verlauf. Der Braune ist ungeheuer startschnell, kann aber genauso gut im Speed zuschlagen. Diego Guapa kennt keine Unsicherheiten, sein Trumpf ist die bärenstarke Mentalität.  In den vergangenen Tagen waren seine Arbeitsleistungen hervorragend – es gibt nichts, was mich beunruhigen könnte.“

Tom Koooyman bringt also grenzenlosen Optimismus mit. Den braucht der 49-jährige Profi allerdings auch – wenn man auf seine Konkurrenten schaut. Denn sogar ein waschechter Prix-d’Amérique-Sieger ist mit dabei: Der Belgier Dominik Locqueneux, der das wichtigste Trabrennen der Welt 2006 mit dem Hengst Gigant Neo gewann, wird den Traber Let the music play steuern. Ein Pferd, das tatsächlich schon oft den Ton angab. Bei der Breeders-Crown-Entlastung Anfang dieses Monats unterlag Let the music play nur einem sehr guten Gegner. Bei der Derby-Woche in Berlin zog sich der bei 14 Starts sieben Mal erfolgreiche Rappe als Zweiter der Deutschen Amateur-Meisterschaft mit Rita Drees im Sulky ebenfalls hervorragend aus der Affäre.

Doch die anderen Teilnehmer stehen kaum schlechter da. Gerd Biendl zum Beispiel präsentiert einen seiner absoluten Stallcracks: den Wallach Light of Europ. Der Fünfjährige besitzt ein Bilderbuch-Pedigree: Der Vater Coktail Jet gewann den Amérique 1996, die Mutter Celebrate Light erkämpfte 134.526 Euro Preisgeld und brachte mit dem Breeders-Crown-Zweiten Golden Sunlight ein weiteres prominentes Produkt. Seinen letzten Start gewann Light of Europ mit sechs Längen Vorsprung und seine Statistik von 13 Treffern bei 19 Einsätzen sagt eigentlich alles. Die restlichen Konkurrenten brauchen sich ebenso wenig zu verstecken: Shaparrell (Christoph Schwarz), Hamiro Sebarg (Daniel Wagner), Belgino (Heiner Christiansen) und Simon Says (Hans Joachim Tipke), der am Renntag des Großen Preises von Deutschland zur Totoquote von 1.037:10 zuschlug, haben ihr vorzügliches Können oft genug bewiesen.

Für das Publikum wird die richtige Wettstrategie also knifflig. Ähnlich wie bei der fünften Tagesprüfung, denn dort gibt es einen zusätzlichen Batzen „Weihnachtsgeld“ zu verdienen. Der Viererwetten-Jackpot rundet die Quoten um satte 4.065 Euro auf! Natürlich könnte man ganz simpel an das Rennen und die elf Teilnehmer herangehen und einfach die drei frischen Sieger im Feld – nämlich Indecrottable (Dominik Locqueneux), Ricardo Island (Judith Jenkel) und Richelieu (Kay Werner) – als Bankpferde für die Viererkombination angeben. Doch ganz so einfach wird es wohl nicht werden, denn ihre Gegenspieler wie Tossetta (Christoph Schwarz), Un Capitano (Heinz Wewering), Like that Diamant (Gerd Biendl) und Bronco Be (Fred König) verfügen allesamt über Rekordmarken im 15-er Bereich. Und Adios Amor (Marisa Bock) flog sogar schon in 1:13,2 min. über die Sandpiste.

Die Prämienausspielung um Wettgutscheine in Höhe von 1.000 Euro erstreckt sich über die Rennen 1-10. Treffen Sie einfach einen der ersten zehn Sieger mit mindestens zehn Euro Einsatz und Sie erhalten Ihr Prämienlos! Unser Zweierwetten-Gewinnspiel für Bahnbesucher um 500 Euro gibt es im 7. Rennen. Mit zusätzlichen Siegjackpots in Höhe von jeweils 1.000 Euro sind das 3., 9. und 11. Rennen ausgestattet. Achtung Überraschungsjackpots!! Beachten Sie die Bahndurchsagen und Monitoreinblendungen!!

Unsere Tipps:
1.    Hadol – Pikus G – Guidance
2.    Uncle Sam – Zoshua Transs R – Zero Effort
3.    Yorin – Belle Flower – Lady Cecile
4.    Crime Time – Light Blue – Alessandra
5.    Indecrottable  – Jazzman – Adios Amor – Like that Diamant
6.    Thunderstorm – Emma Palema – Quvi Hawai
7.    Zillion EMC – Fiego – Foto Finish
8.    Fairy Tale – Gaia – Prihote
9.    Uriah Heep – Meringo Star – Photograph
10.  Diego Guapa – Let the music play – Light of Europ
11.  Raena – Dirty Harry – Arrow

Trabrennbahn Mariendorf

Eingang Kruckenbergstraße | 12107  Berlin
Telefon: 030 74 01 21 2

 

Anfahrtsbeschreibung:

Mit Bahn und Bus erreichen Sie uns vom Stadtzentrum aus wie folgt:
S-Bahn Ring bis Tempelhof / U-Bahnlinie U6 bis Alt-Mariendorf / Bus M76 / 179 bis Haltestelle Trabrennbahn

Mit dem Auto fahren Sie auf der B96 bis zum Stadtteil Mariendorf. Stadteinwärts biegen Sie links in die Kruckenbergstrasse ein, stadtauswärts biegen Sie rechts in die Kruckenbergstraße ein. Parkplätze befinden sich direkt am „Rosenhof“ in der Kruckenbergstraße.

 

www.berlintrab.de

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