BERLIN

BERLINER SCHÄTZE
AlliiertenMuseum

Wissenswertes zum AlliiertenMuseum
Das AlliiertenMuseum erzählt die einzigartige Geschichte der westlichen Alliierten in Berlin. Das Museum befindet sich in Zehlendorf, im ehemaligen amerikanischen Sektor Berlins. In den Ausstellungsgebäuden waren ursprünglich das Kino und die Bibliothek der amerikanischen Truppen untergebracht. Unmittelbar gegenüber hatten die US-Militärregierung und das Oberkommando der Berlin Brigade ihren Sitz.
Mit einer Dauerausstellung und regelmäßigen Sonderschauen würdigt das AlliiertenMuseum das Engagement der Westmächte für Berlin und Deutschland als Ganzes von 1945 bis zu ihrem Abzug 1994. Im ersten Teil der Dauerausstellung im ehemaligen „Outpost Theater“ geht es um die frühe Nachkriegs- und Besatzungszeit. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Berliner Luftbrücke 1948/49.

Darüber hinaus wird auch das Alltagsleben in den amerikanischen, britischen und französischen Kommunen behandelt. Zu den herausragenden Exponaten des Museums zählen das letzte Wachhäuschen vom Checkpoint Charlie, ein britisches Transportflugzeug vom Typ „Hastings“ aus der Zeit der Luftbrücke und der Berliner Spionagetunnel. In der Nicholson-Gedenkbibliothek sind der zweite Teil der Dauerausstellung sowie die jeweilige Sonderausstellung zu sehen.
Die aktuelle Sonderausstellung „REVISITED – Standorte der Alliierten in Berlin“ läuft noch bis zum 28.6.2011. Im Mittelpunkt stehen großformatige, aktuelle Architekturfotos der Berliner Fotografin Mila Hacke. Sie zeigen fünfzehn ehemalige Liegenschaften der Westmächte in Berlin, darunter das Gelände, auf dem sich früher das Kriegsverbrechergefängnis Spandau befand, das Quartier Napoléon, die Ruhleben Fighting City und die Abhörstation auf dem Teufelsberg. Historische Fotos, Lagepläne, Texte und ausgewählte Originalobjekte illustrieren und erläutern die damalige Nutzung der Standorte durch die Alliierten.
„REVISITED“ – Standorte der Alliierten in Berlin“

Virtueller Stadtspaziergang auf den Spuren der Westmächte
Amerikanische, britische und französische Soldaten haben bis 1994 das Stadtbild in den westlichen Bezirken Berlins mitgeprägt. Die Alliierten nutzten Kasernengelände aus dem Dritten Reich, ließen Kulturzentren und ganze Wohnsiedlungen mit Schulen, Sportplätzen und Freizeiteinrichtungen bauen. Die Berliner Architekturfotografin Mila Hacke hat fünfzehn dieser Orte für das AlliiertenMuseum aufgesucht und fotografiert. Die großformatigen Fotos stehen im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung des Museums „REVISITED – Standorte der Alliierten in Berlin“.
Die Idee dazu kam Kurator Bernd von Kostka bei einem Besuch in der ehemaligen USAbhörstation auf dem Teufelsberg. „Es war ein Schock zu sehen, wie zerstört und voller Graffitis die Gebäude heute sind“, bedauert der Historiker. „So reifte der Plan, zu untersuchen, was aus anderen Objekten der Alliierten geworden ist.“ Die Fotos von Mila Hacke zeigen, wie die Immobilien aktuell genutzt werden und ermöglichen einen Blick ins Innere der normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Bauten:

Die Ruhleben Fighting City der Briten dient heute der Landespolizeischule als Übungsgelände. Die US-Wohnsiedlung am Hüttenweg wurde zum Parkviertel Dahlem. Das Centre Franҫais blieb als französisches Kulturzentrum erhalten. In der Alliierten Kommandantur residiert jetzt das Präsidium der Freien Universität Berlin. Historische Fotos, Lagepläne, und ausgewählte Originalobjekte illustrieren und erläutern die damalige Nutzung der Liegenschaften durch die Alliierten.
Die neue Sonderausstellung öffnet am 24. September 2010 für das Publikum und ist bis zum 28. August 2011 täglich außer mittwochs von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Am 10. Oktober um 13.30 Uhr lädt das AlliiertenMuseum mit der Fotografin Mila Hacke zur Führung durch die Ausstellung mit anschließendem Kiezspaziergang ein. Zur Ausstellung erscheint ein hochwertiger Wandkalender 2011, der die schönsten Aufnahmen enthält. Er ist zum Preis von 16,80 Euro im Museumsshop erhältlich.
AlliiertenMuseum e.V.
Clayallee 135 - Outpost | 14195 Berlin-Zehlendorf
Telefon +49 / (0)30 / 81 81 99 -0 | Fax +49 / (0)30 / 81 81 99 -91
E-Mail info@AlliiertenMuseum.de
www.alliiertenmuseum.de
Öffnungszeiten
Täglich außer Mittwoch von 10.00 bis 18.00 Uhr
Führungen in deutscher, englischer und französischer Sprache nach Vereinbarung
Eintritt frei
S-Bahn: S 1 bis Zehlendorf weiter mit Bus 115 bis "AlliiertenMuseum"
U-Bahn: U 3 bis "Oskar-Helene-Heim"
Bus: Linie 115 oder X83 bis "AlliiertenMuseum"




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