MUSIK

Bruce Springsteen: Biographie

Das Musikjahr 2009 begann mit einem Paukenschlag: Mit "Working On A Dream" veröffentlichte Rocklegende Bruce Springsteen am 23. Januar sein 24. Album. Der Longplayer, der zusammen mit der E Street Band entstand und gleichzeitig als CD, Limited Edition CD&DVD sowie als Doppel-Vinyl-Album erschien, schoss sofort an die Spitze der internationalen Charts. Neben den USA gelang Springsteen auch in England und Deutschland der Sprung auf Platz eins der Verkaufs-Hitliste. Es ist nach "Born In The USA" (1984), "Greatest Hits" (1995), "The Rising" (2002) und "Devils & Dust" (2005) seine insgesamt fünfte Nummer-Eins-Platzierung hierzulande. Insgesamt toppte "Working On A Dream" die Charts in 16 Ländern.

Der Longplayer ist die vierte Zusammenarbeit mit Produzent Brendan O'Brien (AC/DC, Pearl Jam, Bob Dylan, Neil Young etc.), der das Album sowohl produzierte als auch abmischte. Die Songs entstanden im Southern Tracks Studio in Atlanta, darüber hinaus fanden einige Aufnahmen in New York, Los Angeles und New Jersey statt. Neben der ersten Single "Working On A Dream" enthält der Longplayer als Bonustrack den Song "The Wrestler". Das Stück, das Springsteen exklusiv für den gleichnamigen Mickey-Rourke-Film geschrieben hatte, wurde mit einem Golden Globe ausgezeichnet.
"Gegen Ende der Aufnahmen zu 'Magic' war ich so begeistert von der Rückkehr zur Pop-Produktion, dass ich einfach weiter Songs schrieb. Als mein Freund, Produzent Brendan O'Brien, die neuen Lieder hörte, sagte er ‚Lass uns weitermachen'. Und genau das taten wir dann auch im Verlauf des folgenden Jahres - wir gingen in den Tourpausen mit der E Street Band ins Studio. Ich hoffe, dass wir mit ‚Working On A Dream' die Energie der Band einfangen konnten, die quasi gerade von der Bühne kam, wo wir einige unserer besten Konzerte gegeben hatten. Alle Songs wurden sehr schnell geschrieben, meistens verwendeten wir den ersten Take und es war von Anfang bis Ende ein Wahnsinnsspaß."

Dass auch nach mehr als 35 Jahren im Musikbusiness eine beispiellose Karriere wie die Bruce Springsteens noch Rekorde zu bieten vermag, beweist derweil folgende Nachricht: Der Auftritt in der Halbzeitpause des American-Football-Finales "Super Bowl" am 1. Februar im "Raymond James Stadium" in Tampa ging als die Performance mit den meisten Zuschauern in die Biographie des 59-jährigen Musikers ein. Im vergangenen Jahr sahen mehr als 148 Millionen US-Amerikaner "Superbowl XLII" und den Auftritt von Tom Petty - und damit mehr als die Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking und die Oscar-Verleihung zusammen (!) - in diesem Jahr wurde der Wert sogar noch überboten: mehr als 150 Millionen Menschen in den USA verfolgten das Endspiel. Der vielfache Grammy-Preisträger präsentierte in der zwölfminütigen Spielunterbrechung neben Klassikern wie "Tenth Avenue Freeze-Out", "Born to Run" und "Glory Days" auch den Titelsong des neuen Albums.
Auch bei den Feierlichkeiten zur Amteinführung Barack Obamas am 18. Januar trat Bruce Springsteen neben zahlreichen anderen Künstlern wie Beyoné, Mary J. Blige, Bono, Garth Brooks, Sheryl Crow, John Mellencamp, Usher, Shakira, James Taylor, will.i.am und Stevie Wonder auf.




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