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MUSIKNEWS

 

27.05.2009

25.05.2009|Hamburg (dpa)

Barbra Streisands Tour-Comeback jetzt auf DVD

 

Mit einem Kaleidoskop ihrer größten Songs aus 40 Jahren Show-Karriere meldete sich Barbra Streisand 2006 allen Vorsätzen zum Trotz nach einer zwölfjährigen Tourneepause wieder auf der Bühne zurück.

Dankbar für ihr Comeback feierte sie das Publikum bei zunächst 20 Konzerten in 16 amerikanischen Städten - auch bei der ausverkauften Show in Fort Lauderdale, die auf DVD festgehalten wurde. 2007 folgte schließlich noch eine Europa-Tournee, in deren Rahmen sie auch erstmals in ihrer Karriere in Deutschland auftrat.

«Barbra Streisand: The Concerts» heißt die 3-Disc-Edition, die neben dem US-Konzert zudem den Auftritt Streisands im Juli 1994 im kalifornischen Anaheim bietet, ein Dokument ihrer ersten Tournee nach damals 27 Jahren. Abgerundet wird das Paket durch TV-Specials aus den 60er und 70er Jahren.

Den Erlös ihrer 20 Konzerte - rund 10 Millionen US-Dollar (fast 8 Millionen Euro) - hatte Streisand wohltätigen Organisationen versprochen. Diese Spende sei der «Hauptgrund, warum ich wieder auf Tour gehe», sagte sie damals.

Barbra Streisand bietet bei ihrem Comeback - zuweilen unterstützt von den Pop-Klassik-Crossover-Experten Il Divo - alles auf, was ihre sensationelle Karriere ausmacht: Swing, Big Band und Filmmusik, Musical- und Broadwaysongs. Streisands Stimme etwas dunkler als früher, aber immer noch voller Strahlkraft, zog die Zuhörer in ihren Bann. Große Begeisterung, als sie Lieder aus dem Film- und Broadway-Erfolg «Funny Girl» anstimmte, für den sie 1968 einen Oscar erhielt. «Funny Girl wird immer ein bedeutender Teil meines Lebens sein», meint Streisand, die sich in tief ausgeschnittener schwarzer Robe zeitlos elegant zeigte.

Bei «People», «Somewhere» oder «The Way We Were» schwelgte das Publikum in großen Gefühlen, die Streisand meisterhaft hervorlockte - ohne je in Kitsch abzugleiten. Für einen opulenten Sound sorgte ein großes Orchester.

Streisand hat mehr Platten als die Beatles verkauft und ist doch ein meist öffentlichkeitsscheuer, in seinem Engagement für die US-Demokraten allerdings vehement politisch argumentierender Star. Streisands Karriere begann in den 60er Jahren in Nachtclubs und Broadway-Revuen. In ärmlichen jüdisch-orthodoxen Verhältnissen in Brooklyn aufgewachsen, riet ihre Mutter dem Mädchen mit der großen Nase angeblich von einer Bühnenkarriere ab. Doch bereits für ihr erstes Album erhielt Streisand 1963 mehrere Grammys.

www.barbrastreisand.com

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