MUSIKNEWS

23.03.2010 | Baden-Baden (dpa)
Lena Meyer-Landrut mit Rekordeinstieg in den Charts
Rekordeinstieg in den Charts für Lena Meyer-Landrut: Rund zehn Tage nach ihrem Sieg bei «Unser Star für Oslo» schwebt die 18-Jährige in den Single-Charts wie ein «Satellite» über der Konkurrenz. Mit ihrer Sieger-Single stieg die zierliche Schülerin aus Hannover direkt an der Spitze des Rankings ein, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control am Dienstag mitteilte. Auch ihre beiden anderen Titel sind echte Verkaufsschlager: «Bee» erreichte gleich Rang drei, «Love Me» die vierte Position.
Damit stellt Lena gleich in ihrer ersten Chart-Woche einen Rekord auf. Die «Eurovision Song Contest»-Teilnehmerin ist die erste Künstlerin in der Geschichte der deutschen Single-Charts überhaupt, die es auf Anhieb mit drei Titeln unter die besten Fünf geschafft hat. Niemand konnte nach Angaben von Media Control bisher einen solchen Erfolg vorweisen.
Auch Lenas Mitfinalistin Jennifer Braun kann trotz ihrer Niederlage bei Stefan Raabs Show zufrieden sein. «I Care For You» landete auf Platz zehn, und Jennifers Versionen von «Bee» und «Satellite» auf den Rängen 21 und 32.

Der Vorwochensieger Stromae rutschte mit «Alors On Danse» auf die zweite Stelle. Auch Unheilig sackte um zwei Positionen nach unten und finden sich mit «Geboren um zu leben» an fünfter Stelle.
Im Album-Ranking zeigte sich Amy Macdonald spitze und stürmte mit ihrer Platte «A Curious Thing» aus dem Stand auf Platz eins. Hinter der Schottin erwies sich Christopher von Deylen alias Schiller «Atemlos» und stieg mit seinem sechsten Studio-Album an zweiter Stelle ein. Unheilig fallen mit «Große Freiheit» zwei Positionen nach unten und müssen sich mit dem dritten Rang zufriedengeben.
"Eurovision Song Contest": Lena Meyer-Landrut startet mit "Satellite" auf Platz 22
Sendetermin: Sonnabend, 29. Mai, 21.00 Uhr, Das Erste

Lena Meyer-Landrut geht beim Finale des "Eurovision Song Contests" in Oslo mit ihrem Song "Satellite" an 22. Stelle ins Rennen. Das entschied sich am 23. März in der norwegischen Hauptstadt: Der NDR konnte per zugeloster Wildcard selbst den Startplatz bestimmen. NDR-Delegationsleiter Ralf Quibeldey: "Die Wildcard werte ich als gutes Omen! Die Erfahrung mit Tele-Votings zeigt, dass die meisten Zuschauer am Ende der Show zum Telefon greifen, um über ihren Favoriten abzustimmen - deshalb liegen wir mit Platz 22 hoffentlich goldrichtig. Überhaupt kommt Lena auch in Oslo sehr gut an. Wir freuen uns auf den 29. Mai!" Das Erste zeigt das ESC-Finale am Sonnabend, 29. Mai, live ab 21.00 Uhr.

Erstmals beim ESC startet das Televoting schon während der laufenden Sendung. Sowie ein Land mit seinem Kandidaten aufgetreten ist, kann für diesen Song gestimmt werden. Bislang konnte man erst die Stimme abgeben, nachdem alle Acts vorgetragen wurden. Innerhalb eines Zeitfensters von 15 Minuten stimmten die Zuschauer dann über Sieg und Niederlage ab. Laut Aussage der European Broadcasting Union - sie veranstaltet den ESC - hätten Studien gezeigt, dass die ersten Songs nicht von dieser geänderten Regelung profitieren. In den Semifinalen und im Finale wird zudem wieder pro Land eine Experten-Jury Punkte vergeben, die 50 Prozent der gesamten Abstimmung ausmachen.
Die anderen vier Länder, die bereits für das Finale feststehen, starten auf Platz 2 (Spanien), 3 (Norwegen), 12 (Großbritannien) und 18 (Frankreich). Wer die übrigen Teilnehmer des Finales sind - insgesamt treten dort 25 Länder an -, entscheidet sich in den beiden ESC-Halbfinalen am 25. und 27. Mai.
Weitere Informationen - z. B. die Startreihenfolge der Halbfinalisten, die ebenfalls am 23. März ausgelost wurde - finden Sie im Internet unter www.eurovision.de.




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