MUSIKNEWS
05.03.2009

15.08.2009
Hammerwerfer Esser glaubt nicht an eine Medaille
Die Weltelite schwächelt, die Gunst der Stunde ist da, doch Markus Esser traut sich den großen Wurf nicht zu. "Vor der Saison hatte ich noch an eine Medaille geglaubt - doch mittlerweile bin ich weit davon entfernt", sagte der Hammerwerfer aus Leverkusen vor dem Start der WM heute mit der Qualifikation (12.00 Uhr).
Die jüngsten Leistungen des 29-Jährigen waren schwankend bis schlecht. "So richtig weiß ich auch nicht, woran es liegt", sagt der kahlköpfige 106-kg-Kraftprotz. Eine Verletzung jedenfalls behindert den Schwerathleten nicht. "Ich hatte schon im vergangenen Jahr einen technischen Fehler drin. Vielleicht ist das wieder der Grund", sagt Esser.
Der WM-Vierte von 2005 will sich für die Titelkämpfe im eigenen Land auf eine Weite nicht festlegen. "Ich glaube, dass man mit 80,50 m eine Medaille gewinnt", meint Esser, dessen Bestweite bei 81,10 m liegt. In diesem Jahr kam er nicht über 79,43 m hinaus.
Zusätzliche Motivation erfährt Esser durch die Unterstützung seiner Familie. "Meine Frau und Tochter können in Berlin endlich mal dabei sein. Wären sie schon bei der WM 2005 in Helsinki mit im Stadion gewesen, hätte ich die Medaille nicht verpasst."
Zweiter Kandidat der Gastgeber ist der deutsche Meister Sergej Litvinov (Frankfurt/Main). Für den 23 Jahre alten gebürtigen Russen geht es darum, die Qualifikation zu überstehen. "Er machte zuletzt einen hervorragenden Eindruck", meint Eike Emrich, Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV). Das Finale im Hammerwurf ist für Montag (17. August) um 18.05 Uhr angesetzt.
© 2009 Sport-Informations-Dienst, Neuss

15.08.2009
Möldner stürmt ins Finale
Ein Auftakt über alle Erwartungen: Antje Möldner erzielte gleich im dritten Wettbewerb der Leichtathletik-WM in Berlin den ersten deutschen Rekord. Im Vorlauf über 3000 m Hindernis steigerte die 25 Jahre alte Potsdamerin nach taktisch gutem Rennen ihre eigene Bestmarke vom 1. Juni (9:27,22) um rund fünfeinhalb Sekunden auf 9:21,73 Minuten.
"Das Ziel war Platz vier, das habe ich mit Rang zwei gut hinbekommen. Dieser Rekord gibt Selbstvertrauen. Platz acht im Endlauf wäre mein Traum", meinte die frühere 1500-m-Läuferin, die als Zweite hinter der russischen Olympiasiegerin und Weltrekordlerin Gulnara Galkina (9:17,67) den Einzug ins Finale am Montag (20.30 Uhr) schaffte.
Dabei standen die Vorzeichen nicht gut für die 2008 im Olympia-Vorlauf von Peking gescheiterte Potsdamerin. "Ich konnte die ganze Nacht über nicht schlafen, wälzte mich hin und her und habe beim Frühstück nur ein Brötchen runtergebracht", meinte die deutsche Meisterin, die aber im Rennen immer besser zu ihrem Rhythmus fand. In der Schlussphase arbeitete sie sich auf Rang zwei vor und baute die Führung gegenüber den anderen im Spurt noch aus.
"Ich hatte auf 9:25 Minuten gehofft, dass ich den Rekord so deutlich unterbieten würde, überrascht mich selbst", wunderte sich Antje Möldner, die den Druck als größer empfand als 2008 bei Olympia: "Man will mithelfen, dass die WM ein Erfolg wird."
Antje Möldner fühlte sich dabei auch unterstützt durch die Zuschauer im noch relativ spärlich gefüllten Olympiastadion, das während der WM 56.000 Besucher fasst. "Es war eine 1a-Stimmung, die letzten Meter waren geil", meinte die Potsdamerin.
© 2009 Sport-Informations-Dienst, Neuss
15.08.2009
Bartels und Sack erreichen Kugelstoß-Finale
Europameister Ralf Bartels (Neubrandenburg) und der zweimalige Europacupsieger Peter Sack (Leipzig) erreichten zum Auftakt der Leichtathletik-WM in Berlin das Kugelstoß-Finale am Samstagabend. Dagegen scheiterte U20-Weltmeister David Storl (Chemnitz), mit 19 Jahren Jüngster im 90-köpfigen deutschen Team, in der Qualifikation mit für ihn schwachen 19,19m deutlich am Weiterkommen.
"Heute Abend habe ich hoffentlich ein bisschen mehr Adrenalin, dann wird schon was gehen", sagte Bartels, der 2005 in Helsinki mit 20,99m WM-Bronze gewonnen hatte. Er machte nach 20,16 m zum Auftakt und einem ungültigen Versuch im dritten Durchgang mit 20,41m alles klar. Sack verfehlte zwar die fürs Weiterkommen verlangten 20,30m knapp, zählte am Ende jedoch als Neunter mit 20,20m zu den zwölf Besten, die das Finale erreichten. David Storl, größtes deutsches Talent der Disziplin seit vielen Jahren, sammelte nach zwei 20m-Resultaten im Vorfeld zumindest Erfahrung für die Zukunft.
Keine Mühe hatten die Favoriten um Olympiasieger Tomasz Majewski. Der Pole stieß mit 21,19m am weitesten.
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12.08.2009
Sextett um Powell darf nun doch in Berlin starten
Dem angekündigten Rauswurf folgte die Rolle rückwärts: Nach einem wilden Possenspiel ist Jamaikas Sprintteam für die Leichtathletik-WM in Berlin 72 Stunden vor dem ersten Startschuss wieder komplett. Ein Sextett mit den Top-Stars Asafa Powell, Ex-100-m-Weltrekordler und Staffel-Olympiasieger, 100-m-Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser sowie Melaine Walker, Olympiasiegerin über 400 m Hürden, darf starten. Jamaikas Verband JAAA ruderte am Abend kleinlaut zurück, nachdem es Druck vom Weltverband IAAF gegeben hatte.
"Die Athleten hatten gegen unsere Regeln verstoßen, indem sie nicht zum Vorbereitungstrainingslager kamen. Deshalb haben wir gehandelt", erläuterte Howard Aris, Präsident des Jamaikanischen Verbandes JAAA auf einer Pressekonferenz. Sein Verband hatte am Morgen die IAAF per Brief um die Streichung der sechs Namen gebeten. Doch der Weltverband intervenierte.
"Wir wollten die Qualität der WM verteidigen", sagte IAAF-Generalsekretär Pierre Weiss. "Das war eine überflüssige Aktion der jamaikanischen Delegation. Wir mögen das gar nicht. Uns wäre es lieber, wir würden über den Sport reden können."
Sextett schwänzte Vorbereitungslehrgang
Asafa Powell als Betroffener hatte die Hoffnung nie aufgegeben: "Ich weiß nicht, was hier vor sich geht, und habe kein schlechtes Gewissen. Ich warte ab, was passiert", meinte er, bevor am Abend die erlösende Nachricht folgte.
Neben den drei Top-Stars gehörten auch Kaliese Spencer (400 m Hürden), die 400-m-Olympiazweite Sherika Williams und Hürdensprinterin Brigitte Foster Hylton zu den Betroffenen. Sie alle sind aus dem Verein Maximising Velocity Power (MVP) von Coach Stephen Francis und waren unerlaubter Weise nicht zum verbindlichen Vorbereitungslehrgang in Herzogenaurach erschienen. Stattdessen trainierten sie in Italien.
Am Dienstag trafen die Athleten dann in Berlin ein und bezogen ihr Quartier im Hotel "Berlin, Berlin". "Wir haben nicht gewusst, dass wir verpflichtet waren, ins Traininslager zu kommen", sagte Powell-Manager Paul Doyle.
Erbitterte Rivalität im jamaikanischen Sprint-Team
Doch hinter der Nicht-Teilnahme steckte mehr. Es ist ein Machtkampf innerhalb des jamaikanischen Sprints zwischen den beiden rivalisierenden Leichtathletik-Klubs des Landes. Der eine ist der Racers Track Club mit Weltrekordler und Sprint-Superstar Usain Bolt und dessen Trainer Glen Mills, der andere ist MVP.
Jamaikas Herb Elliot aus dem Medizinischen Komitee der IAAF schimpfte: "Ich weiß von nichts, aber eines ist sicher: Stephen Francis ist ein verdammter Lügner." Es ginge MVP doch immer nur ums Geld.
Theoretisch hätte die IAAF der Bitte nach Streichung der sechs Namen umgehend Folge leisten können. "Die JAAA ist autonom und kann machen, was sie will. Sie hat das Recht zu diesem Schritt", meinte der Tübinger Helmut Digel, Mitglied des IAAF-Councils.
© 2009 Sport-Informations-Dienst, Neuss

13.08.2009
IAAF vor Entscheidung in Doping-Affäre
Der Leichtathletik-Weltverband IAAF steht offenbar vor einer Entscheidung über den Start oder Ausschluss der fünf dopingverdächtigen jamaikanischen Sprinter bei der am Samstag in Berlin beginnenden Leichtathletik-WM. "Wir haben jetzt alle Informationen vorliegen, die Prüfung ist aber noch nicht abgeschlossen. Wir prüfen jeden einzelnen Fall", erklärte Lamine Diack, Präsident des Weltverbandes IAAF, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zum Abschluss des IAAF-Kongresses.
Wann die Entscheidung fällt, konnte Diack nicht versprechen: "Ob heute, Freitag oder erst Samstag, ist noch offen. Auf alle Fälle wird es Klarheit geben vor Beginn der Wettkämpfe", erklärte Diack.
Freispruch in erster Instanz
Innerhalb Jamaikas Leichtathletik-Verband hatte die Disziplinarkommission der Anti-Doping-Kommission Jadco die Sprinter vom Dopingverdacht freigesprochen. Dagegen will jedoch die Anti-Doping-Kommission der Jadco in Berufung gehen.
Das gelte auch für die bereits in der vergangenen Woche freigesprochene 100-m-Sprinterin Sheri-Ann Brooks (26), Vize-Weltmeisterin mit Jamaikas 4x100-m-Staffel bei der WM 2007 in Osaka. Sie war wie die vier Männer bei den nationalen Meisterschaften positiv auf das Stimulans Methylxanthin getestet worden.
Zu den Erwischten gehören zwei Athleten aus dem Racers Track Club von Sprint-Superstar Usain Bolt: Yohan Blake, Weltranglisten-Fünfter über 100 m (9,93 Sekunden), und Marvin Anderson (27). Außerdem sind die 400-m-Läufer Lanceford Spence (26) und Allodin Fothergill (22) betroffen.
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14.08.2009
Diack mit erneuter Präsidentschafts-Kandidatur
Der Senegalese Lamine Diack hat überraschend seine erneute Kandidatur als Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF angekündigt und damit die beiden Olympiasieger und Vize-Präsidenten Sergej Bubka und Sebastian Coe brüskiert. In ihrer Anwesenheit kündigte der 76-jährige Diack vor der Presse in Berlin an: "Wenn es meine Gesundheit erlaubt, werde ich 2011 erneut antreten."
Die Wahlen finden vor der WM in Daegu (Südkorea) statt. Es geht um eine vierjährige Amtszeit, an deren Ende Diack, der seit 1999 Leichtathletik-Chef ist, 82 wäre. Stabhochsprung-Weltrekordler Bubka und Londons Olympia-OK-Chef Coe wurden zuletzt ebenso wie Hürden-Olympiasiegerin und IOC-Exekutivmitglied Nawal El Moutawakel (Marokko) als Diack-Nachfolger gehandelt.
"Das ist kein Problem. Es die Entscheidung von Lamine Diack. Er macht einen guten Job. Wir arbeiten alle für den Erfolg unseres Sports", sagte der Ukrainer Bubka, während Coe meinte: "Schön, wenn er das sagt, sagt er das. Ich werde mich nicht an weiteren Spekulationen beteiligen." Coe und Bubka hatten in Berlin bereits mit ihrem Wahlkampf begonnen.
© 2009 Sport-Informations-Dienst, Neuss
33) ...weigerte sich, auf einer von Pepsi mit fünf Millionen Dollar gesponserten Tour die Cola-Dose in die Hand zu nehmen – weil er als Fanatiker für gesunde Ernährung keine Pepsi trank.
34) ...checkte mit seinem zwergwüchsigen Freund Emmanuel Lewis als Vater und Sohn in ein Hotel ein.
35) ...putzte (in Verkleidung) Klinken für die „Zeugen Jehovas", obwohl die Sekte sein Hit-Album „Thriller" als satanisch verdammte.
36) ...hatte drei Schönheitsoperationen, um seine Nase so klein zu machen wie die von Diana Ross.
37) ...schloss sich 1984 beim Treffen mit Präsident Reagan auf der Toilette des Weißen Hauses ein, weil zum Empfang keine Kinder eingeladen waren.
38) ...nimmt grundsätzlich Lastenaufzuege, weil er der Tragfähigkeit von Personen-Liften nicht traut.
39) ...sprach auf der Bühne zwischen den Songs nicht das Publikum an, weil ihm das „zu privat" war.
40) ...rühmte sich damit, das Schnallen- und Reißverschluss-bestückte „Bad"-Outfit entworfen zu haben. In Wahrheit hatte er es für 334.41 Dollar in einer Punk-Boutique gekauft.
41) ...hielt sich für größer als Elvis und forderte seinen Manager auf, ihn als als „King of Rock and Soul" zu propagieren.
42) ...erschien nicht zu Diana Ross' Hochzeit mit dem Reeder Arne Naess, „weil ich sie selbst heiraten wollte".
43) ...tarnte sich bei einer nächtlichen Ausfahrt im Rolls Royce mit Schnauzbart und Sonnenbrille. Die Polizei hielt den Wagen für gestohlen und stoppte ihn. Michael landete in Haft, weil er keinen Fuehrerschein dabei und ein unbezahltes Strafmandat hatte.
44) ...verbot das Wort „Brüste" in seiner Gegenwart, weil ihm die Nacktbilder von Schwester LaToya im „Playboy" so peinlich waren.
45) ...spielte aus Angst vor Krankheitserregern mit dem Gedanken, eine Plexiglas-Wand zwischen sich und dem Publikum errichten zu lassen.
46) …Im Jahre 2006 lief er als Frau verkleidet über einen französischen Wochenmarkt...
47) ... In Afrika wurde er 1993 mit einem Welcome Home Schild begrüßt...
48) …ging Jahre lang JEDEN Donnerstag mit Liz Taylor ins Kino.




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