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MUSIKNEWS

 

Echo-Verleihung in Berlin
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24.03.2011 | Berlin

Echos für Lena, Unheilig und Take That

Blitzlichtgewitter unter dem Berliner Funkturm: Zur Echo-Gala in der Hauptstadt haben sich am Donnerstagabend die Stars der Popmusik zu ihrem jährlichen Preismarathon versammelt.



Grand-Prix-Siegerin Lena, die Band Unheilig und ihr Frontmann «Der Graf» sowie der Geiger David Garrett sind am Donnerstagabend in Berlin mit einem Echo ausgezeichnet worden. Als internationale Preisträger holten die jüngst wieder vereinigte Boygroup Take That, die schottische Sängerin Amy Macdonald und das englische Duo Hurts einen Preis der Deutschen Phono-Akademie ab. Für ihre Lebenswerk wurde die Sängerin und Produzentin Annette Humpe (Ideal, Ich+Ich) geehrt.

Zur 20. Ausgabe der Echo-Preise waren zahlreiche Popstars zu den Messenhallen unter dem Funkturm gekommen, darunter Herbert Grönemeyer und Peter Maffay. Das Erste Programm sendete die Gala live, die Show moderierte temperamentvoll Ina Müller. Die Moderatorin, selber als Sängerin für einen Preis nominiert, sparte nicht an Witzen, Anspielungen und verhakte sich in einen schlüpfrigen Dialog mit Robbie Williams.

Mit Auftritten von Herbert Grönemeyer, Take That und Bruno Mars bot die Gala ein musikalisch hochkarätiges Programm.

Preise gingen auch an das Duo Ich + Ich als beste Gruppe national Rock/Pop und die Amigos in der Sparte volkstümliche Musik. Insgesamt wurden Preise in 25 Kategorien verliehen.

Lena («Satellite»), die als Newcomerin und beste deutsche Künstlerin ausgezeichnet wurde, gehörte zusammen mit Unheilig zu den Favoriten. Unheilig wurde als beste deutsche Rockgruppe und für «Grosse Freiheit» für das Album des Jahres ausgezeichnet. Das Duo «Die Amigos» bekam den Preis in der Sparte Volkstümliche Musik, Andrea Berg bekam ihren sechsten Echo als beste Schlagersängerin.

Sichtlich gut auflegt nahm Lena ihren Preis entgegen. «Ich höre jetzt auf, weil Euch das langweilt», sagte sie nach einer längeren Aufzählung ihrer Freunde und Förderer.

Höhepunkt der Show war die Ehrung von Annette Humpe für ihr Lebenswerk - mit Ideal und ihrer Schwester Inga prägte sie wie kaum eine andere die Neue Deutsche Welle. Sie habe gezeigt, dass man der deutschen Sprache «den klebrigen Beigeschmack» nehmen könne, wie Laudator Max Raabe lobte. «Klug, rotzfrech und warm», sei sie. Humpe revanchierte sich mit einer Hymne auf die Hauptstadt. «Ich steh' auf Berlin».

 

Zur Eröffnung erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), in seiner 20. Ausgabe habe sich der Echo als einer der wichtigsten Musikpreise etabliert. Die Pop-Branche trage ohne staatliche Subventionen und aus eigener Kraft zur Musikvielfalt in Deutschland bei.

Quelle: dpa

Echo: www.echopop.de

Die Echo-Preisträger 2011

  • Album des Jahres: Unheilig («Große Freiheit»)
  • Künstler National Rock/Pop: David Garrett
  • Künstler International Rock/Pop: Phil Collins
  • Künstlerin National Rock/Pop: Lena
  • Künstlerin International Rock/Pop: Amy Macdonald
  • Gruppe National Rock/Pop: Ich + Ich
  • Gruppe International Rock/Pop: Take That
  • Künstler/Gruppe Deutschsprachiger Schlager: Andrea Berg
  • Künstler/Gruppe Volkstümliche Musik: Amigos
  • Künstler/Gruppe HipHop/Urban: Eminem
  • Gruppe Rock/Alternative National: Unheilig
  • Gruppe Rock/Alternative International: Linkin Par
  • Erfolgreichster Newcomer des Jahres National: Lena
  • Erfolgreichster Newcomer des Jahres International: Hurts
  • Hit des Jahres: Israel «Iz» Kamakawiwo'ole («Over the Rainbow»)
  • Erfolgreichster nationaler Act im Ausland: The Baseballs
  • Erfolgreichste DVD-Produktion National: David Garrett («Rock Symphonies - Open Air Live»)
  • Erfolgreichster Live-Act National: Ich + Ich
  • Bestes Video National: Rammstein («Ich tu dir weh»)
  • Radio-Echo: Silbermond («Krieger des Lichts»)
  • Medienpartner des Jahres: Brainpool, Stefan Raab, die ARD und ProSieben mit «Unser Star für Oslo»
  • Handelspartner des Jahres: iTunes-Store
  • Produzent/Produzententeam des Jahres: Henning Verlage, «Der Graf» und Kiko Masbaum (Unheilig, «Große Freiheit»)
  • Lebenswerk: Annette Humpe
  • Kritikerpreis National: Pantha du Prince («Black Noise»)
  • Ehren-Echo: Silbermond, Gerd Gebhardt

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