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PROGRAMM

 

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50 JAHRE MAUERBAU

- Gedenkstätten -

Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Bernauer Straße bildete zu Mauerzeiten die Grenze zwischen den Bezirken Wedding (im Westen) und Mitte (im Osten). Heute befindet sich hier die offizielle Gedenkstätte zur Erinnerung an die Mauerzeit, die am 13. August 1998 eingeweiht wrude.Zur Gedenkstätte gehört ein Dokumentationszentrum, die Kapelle der Versöhnung und – noch relativ neu – seit Dezember 2009 das Besucherzentrum an der Bernauer Straße.

Gedenkstätte Berliner Mauer | Bernauer Straße 119 | 13355 Berlin
Telefon: 030 - 464 10 30 | www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de

Foto: dpa picture-alliance

Mauermuseum am Checkpoint Charlie

Vor lauter Reisebussen kann man am Checkpoint Charlie oft kaum treten. Das Museum liegt unmittelbar an dem wohl bekanntesten ehemaligen Grenzübergang Berlins. Das Haus am Checkpoint Charlie wurde bereits 1963 mit einer Ausstellung über die Mauer eröffnet. Heute dreht sich alles um die kreativen Fluchtversuche der Menschen in der DDR und das Grenzsicherungssystem der damaligen Zeit. Eine originale Selbstschussanlage ist ausgestellt und es wird anhand eines Modells anschaulich erklärt, wie die Grenze gesichert war. Besonders interessant ist die Dokumentation der Fluchtmittel: Koffer, Kabelrollen, Flugobjekte und sogar Autos sind in der Ausstellung zu sehen.


Mauermuseum am Checkpoint Charlie | Friedrichstraße 43-45 | 10969 Berlin-Kreuzberg
Telefon: 030 – 2537250 | www.mauermuseum.de

Foto: Mauermuseum am Checkpoint Charlie, Berlin

Mauermahnmal Parlament der Bäume


Auch das Mahnmal „Parlament der Bäume“, das von dem Künstler Ben Wargin 1990 angelegt wurde, ist ein Gedenkort für die Toten an der Berliner Mauer. Auf Granittafeln sind die Namen von Mauertoten gelistet. Zu der Installation gehören Bäume, Gedenksteine, Bilder und Texte. Für den Bau des Marie-Elisabeth-Lüders Hauses mußte das Parlament der Bäume verkleinert werden. Im Elisabeth-Lüders Haus selbst befindet sich ein Rundraum, in dem Mauerteile wieder aufgebaut sind. Ben Wargin hatte auch diese Mauerteile gesichert.

 

Mauermahnmal Parlament der Bäume | Zugänglich von der Promenade am Schiffbauerdamm | 10177 Berlin-Mitte
www.berlin.de/mauer/gedenkstaetten/parlament_der_baeume
www.benwagin.de   |   www.bundestag.de

Foto: dpa picture-alliance

Gedenkstätte Günter Litfin


Diese Stätte will an die Opfer von Mauer und Stacheldraht erinnern und ist nach Günter Litfin bekannt, dem ersten Opfer gezielter Schüsse an der Mauer.  Die Gedenkstätte wurde von dem Bruder Litfins im August 2003 eröffnet und wird von einem gemeinnützigen Verein getragen. Die Gedenkstätte befindet sich in einem umgebauten ehemaligen Wachturm.

Gedenkstätte Günter Litfin | Kieler Str. 2 | 10115 Berlin-Mitte
Telefon: 030-23 62 61 83 | www.gedenkstaetteguenterlitfin.de

Foto: Gedenkstätte für Günter Litfin dpa-picture alliance

Gedenkort Peter Fechter


Durch seinen tragischen Tod wurde der junge Mann Peter Fechter zu einer Symbolfigur. Er wurde 1962 erschossen, als er versuchte, die Mauer zu übersteigen. Schwer verletzt lag er ohne medizinische Hilfe am Fuße der Mauer. West-Berliner Bürger legten noch am gleichen Tag Blumen und Kränze an der Mauer nieder und richteten so einen Gedenkort ein, der bis heute fortbesteht.

 

Gedenkort Peter Fechter
Die einfache Stele befindet sich Zimmer- / Ecke Charlottenstraße

Foto: dpa picture-alliance

DDR Museum

Das DDR Musuem hat sich selbst das Leben in der ehemaligen DDR zum Thema gesetzt. So wird das Blickfeld der Aufarbeitung von Stasi und Mauer um das alltägliche Leben erweitert, so das erklärte Ziel auf der Museums-Webseite. Das kleine, interaktive Museum stellt DDR-Geschichte zum Anfassen aus. Die Besucher dürfen Schranktüren öffnen, Schubladen durchsuchen und das Telefon benutzen. Ein Besuch hier ist wie ein Blick in den Alltag der ehemaligen DDR. Eine komplette, typische Plattenbauwohnung ist anhand originaler Einrichtungsgegenstände aus Spenden rekonstruiert worden. Für Schüler- und Reisegruppen können spezielle Führungen und Seminare gebucht werden, z.B. zu den Fragen, warum die Planwirtschaft zu leeren Regalen führte, weshalb Westreisen verboten waren und warum die Staatssicherheit etwas anderes als der Bundesnachrichtendienst war.

DDR Museum | Karl-Liebknecht-Straße 1 | 10178 Berlin-Mitte
Telefon: 030 – 847123731 | www.ddr-museum.de

Fotoquelle: www.ddr-museum.de

Stasimuseum


Das Arbeitszimmer Erich Mielkes mit angeschlossenem Casino, Spionagetechnik wie Wanzen und versteckte Infrarotstrahler, sowie in Koffern versteckte Maschinengewähre sind im Stasimuseum zu begutachten. Das Museum befindet sich auf dem original Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und zeigt die Geschichte des Spitzel-Apparats. Aber auch der Widerstand gegen die Diktatur der SED wird dokumentiert. Neben Führungen in verschiedenen Sprachen können auch Seminare und Gespräche mit Zeitzeugen vereinbart werden. Mögliche Themen sind etwa „Die Jugend der DDR und ihr Verhältnis zum System“, „Das Leben der Anderen” - Fiktion oder Realität?“ oder „Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder“.

 

Stasimuseum | Ruschestraße 103 | 10365 Berlin-Lichtenberg
Telefon: 030 - 553 68 54 | www.stasimuseum.de

Foto: pixelio.de/MH.Grafik  

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