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KLAUS WOWEREIT | RENATE KÜNAST | FRANK HENKEL | HARALD WOLF | CHRISTOPH MEYER
Berlin-Wahl 2011
- Der Spitzenkandidat der Linken: Harald Wolf -





Der Berliner Wirtschaftssenator begann seine politische Karriere in den 80er Jahren bei den Grünen. 1989 bereitete er maßgeblich den ersten rot-grünen Senat mit vor. 1990 verließ der Diplom-Politologe aus Offenbach die Grünen wegen politischer Differenzen und kandidierte als Parteiloser auf der offenen Liste der PDS für das erste Gesamtberliner Landesparlament. 1995 wurde er PDS-Fraktionschef, in die Partei trat er erst 1999 ein.
Der wenig charismatische Wolf beerbte 2002 den eloquenten und charmanten PDS-Star Gregor Gysi als Wirtschaftssenator. Wolf gilt zwar als verlässlicher und kompetenter Senator, doch das Mitreißen ist nicht die Sache des ruhigen 54-Jährigen (Geburtsdatum: 25. August). Bei der Wahl 2006 halbierte sich die PDS unter seiner Führung fast auf 13,4 Prozent. Jetzt ringt er darum, dass seine Partei nach der Wahl weiter mitregieren kann.
Quelle: dpa
Mehr zu Harald Wolf unter: www.harald-wolf.net
Harald Wolf
Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen von Berlin

- geboren: 25. August 1956 in Offenbach am Main
- verheiratet
Beruflicher Werdegang
- Abitur in Hanau an der Hohen Landesschule (1975)
- Studium der Philosophie und Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum (1975 - 1977)
- Studium der Politischen Wissenschaft an der FU Berlin (1977 - 1981)
- Dipl.-Politologe (1981)
- Schreibkraft in verschiedenen Berliner Unternehmen (1981 - 1983)
- Wissenschaftlicher Angestellter am Hamburger Institut für Sozialforschung (1983 - 1987)
- Freier Publizist (seit 1988)
- Bürgermeister von Berlin und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen (29. August 2002 - 23. November 2006)
- Bürgermeister von Berlin und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen (ab 23. November 2006)
Politische Tätigkeit
- Mitglied der Alternativen Liste (1986)
- Mitglied Bundeshauptausschuss der GRÜNEN (1987 - 1988)

- Mitglied Geschäftsführender Ausschuss der Alternativen Liste (1988 - 1990)
- Mitglied Bezirksverordnetenversammlung Kreuzberg (1988)
- Austritt aus der Alternativen Liste (September 1990)
- Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (Januar 1991 - August 2002)
- Vorsitzender der Fraktion der PDS (Partei des Demokratischen Sozialismus) im Abgeordnetenhaus von Berlin (1995 - August 2002)
- Mitglied der PDS (März 1999) - Umbenennungen: 17.07.2005 „Die Linkspartei – PDS“ – 16.06.2007 „Die Linke“
Mitgliedschaften
- Mitglied im BUND und der Berliner Mietergemeinschaft
Sprachkenntnisse
- Englisch
- Spanisch




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