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SEPTEMBER  |  OKTOBER  |  NOVEMBER  |  DEZEMBER  |  DIE VERSTORBENEN

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -   DIE VERSTORBENEN   - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

13. Januar

Petra Schürmann († 76)

Deutschland verliert eine Fernseh-Legende. Schürmann  starb im Alter von 76 Jahren in den Armen ihrer besten Freundin. Die bisher einzige deutsche „Miss World“ (1956) hatte eine glanzvolle Karriere. Schon 1960 kam sie zum Fernsehen, zunächst als Ansagerin dann bald als Moderatorin.

28. Januar

J.D. Salinger († 76)

Das Buch „Der Fänger im Roggen“ über einen unangepassten Jugendlichen machte Salinger 1951 weltberühmt. Nie wieder gelang ihm ein ähnlicher Erfolg. Salinger lebte seit Jahrzehnten zurückgezogen in einem kleinen Haus in New Hampshire und lehnte jedes Interview hartnäckig ab. Er wurde 91 Jahre alt.

11. Februar

Alexander McQueen († 40)

Einer der schillerndsten Modeschöpfer der Welt begeht Selbstmord. McQueen wurde nur 40 Jahre alt. Er galt als Hooligan der englischen Mode. Wegen seiner radikalen Kreationen wurde er auch „Fashion Rottweiler“ oder auch „Rowdie-Coutrier“ genannt.

14. März

Peter Graves († 83)

Graves hatte große Erfolge in der 60ern und 70ern im Film- und TV-Geschäft. Berühmt wurde er vor allem durch die Serie "Mission: Impossible" (Hierzulande: "Kobra, übernehmen Sie!") und die "Airplane!"-Reihe. Graves starb an den Folgen eines Herzinfarktes.

8. April

Malcolm McLaren († 64)

Acht Jahre und 217 Folgen lang war John Forsythe als Ölmagnat Blake Carrington in der TV-Serie  "Der Denver-Clan" zu sehen. Auch sonst wirkte er in Hollywood in zahlreichen TV- und Filmproduktionen mit. Im April starb Forsythe mit 92 Jahren an einer Lungenentzündung in Folge einer Krebserkrankung.

10. April

Lech Kaczynski  († 60)

Der polnische Staats-Präsident kam mit fast 100 hochrangigen Managern und Politikern bei einem Flugzeug-Unglück ums Leben. Er war Mitbegründer der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit und seit dem 23. Dezember 2005 das polnische Staatsoberhaupt.

11. April

John Forsythe († 92)

Acht Jahre und 217 Folgen lang war John Forsythe als Ölmagnat Blake Carrington in der TV-Serie  "Der Denver-Clan" zu sehen. Auch sonst wirkte er in Hollywood in zahlreichen TV- und Filmproduktionen mit. Im April starb Forsythe mit 92 Jahren an einer Lungenentzündung in Folge einer Krebserkrankung.

29. Mai

Dennis Hopper († 74)

Einer der ganz großen in Hollywood leidete seit 9 Jahren an Prostata-Krebs – und verlor den Kampf gegen die heimtückische Krankheit im Alter von 74. Mit dem Road-Movie „Easy Rider“ schuf Hopper an der Seite von Peter Fonda den ultimativen Kultflim der Hippie-Generation.

3. Juni

Rue McClanahan († 76)

In sieben Staffeln gab Rue McClanahan die Rolle der Blanche Devereaux in der Sitcom "Golden Girls" und brachte Millionen weltweit zum lachen. Im Juni starb sie im Alter von 76 Jahren an einem Schlaganfall.

11. Juni

Sigmar Polke († 69)

Der Maler und Grafiker erlag im Alter von 69 Jahren dem Kampf gegen Krebs. Polke galt als bedeutendster deutscher Künstler der Gegenwart. Seine Bilder erzielen auf dem Kunstmarkt Millionen-Preise. Polke wurde unter anderem die deutsche Antwort auf Andy Warhol genannt.

23. Juni

Frank Giering († 38)

Seine Alkoholsucht kostete ihn das Leben: Giering stirbt mit nur 38 Jahren. Am Ende hatte er 4 Flaschen Wodka am Tag getrunken. Seinen Durchbruch feierte er mit dem Jugendfilm „Absolute Giganten“. In Michael Hanekes Film „Funny Games“ spielte er einen psychopathischen, gnadenlosen Killer.

21. August

Christoph Schlingensief († 49)

Der Regisseur litt seit Jahren an Krebs. Er wurde 49 Jahre alt. Bekannt wurde er vor allem mit seinen frühen Filmen, wie „Das deutsche Kettensägenmassaker“ (1990) . In den 90er Jahren gehörte Schlingensief zu den Hausregisseuren der Berliner Volksbühne.

11. September

Bärbel Bohley († 65)

Die Mutter der friedlichen Revolution in der DDR, wie sie oft genannt wird, verlor den Kampf gegen Lungen-Krebs. Bekannt wurde sie vor allem als Mitbegründerin der Bürger- bewegung "Neues Forum", die die Wende wensentlich mitprägte. Sie wurde 65 Jahre alt.

12. September

Claude Chabrol († 80)

Mit ihm als Regisseur verlor Frankreich eine Film-Legende. Zu Chabrols Kino-Klassikern gehören "Eine untreue Frau" (1968), "Das Biest muss sterben" (1969) und "Der Schlachter" (1969). Sein letzter Film, "Kommissar Bellamy", war 2009 auf der Berlinale zu sehen.

24. September

Oswald Kolle († 81)

Er war Deutschlands berühmtester Sex-Aufklärer. Kolle wurde 81 Jahre alt. Er galt als Symbol für die sexuelle Revolution in der Bundesrepublik. Mit seinen Artikeln in der Illustrierten „Quick“ und etlichen Film-Beiträgen sorgte er dafür, dass die Menschen auch außerhalb der Schlafzimmer über Sex sprachen.

26. September

Gloria Stuart († 100)

Schon in den 30er Jahren war Stuart als Darstellerin im Kino zu sehen. Große Berühmtheit erlangte sie allerdings erst im Alter von 87 Jahren als sie im Kassenschlager "Titanic" die ältere Rose spielte und für den Oscar nominiert wurde. Sie wurde 100 Jahre alt.

29. September

Tony Curtis († 85)

Im Alter von 85 Jahren stirbt die Hollywood-Legende auf seinem Anwesen in Nevada. Obwohl er nie einen Oscar gewann, gehörte er zu den größten Darstellern der Traumfabrik. Curtis spielte in mehr als 100 Filmen mit. Berühmt wurde er mit der Komödie „Manche mögen’s heiß“ an der Seite von Marilyn Monroe und Jack Lemmon.

29. September

Arthur Penn († 88)

Der Regisseur stirbt mit 88 Jahren. Berühmt wurde er 1967 mit einem Film „Bonnie und Clyde“. Er galt als einer der bedeutendsten Filmemacher des „New Hollywood“. Bei den Internationalen Filmfestspielen hier in Berlin erhielt er 2007 einen Ehrenbären für sein Lebenswerk.

10. Oktober

Solomon Burke († 70)

"Everybody Needs Somebody To Love": Dies war einer der größten Hits der Rhythm-and-Blues-Legende. Seine Musik beeinflusste Sänger wie Mick Jagger, Rod Stewart und Tom Jones. Burke starb mit 70 Jahren durch einen Herzinfarkt in einem Flugzeug. Er hinterlässt 21 Kinder und 90 Enkelkinder.

13. Oktober

Thomas Fuchsberger († 53)

Er war der Sohn des großen Schauspielers „Blacky“ Joachim Fuchsberger und ertrank in einem Kulmbacher Bach. Thomas Fuchsberger war Diabetiker. Er wurde 53 Jahre alt.

21. Oktober

Loki Schmidt († 91)

Die Frau von Altbundeskanzler Helmut Schmidt stirbt mit 91 Jahren. Beide waren 68 Jahre lang verheiratet – und kannten sich von Kindesbeinen an. Loki Schmidt war aufrechte Sozialdemokratin und engagierte Naturschützerin.

6. November

Ezard Haußmann († 91)

Der Berliner Schauspieler erliegt im Alter von 75 Jahren einem bösartigen Hirntumor. Haußmann spielte am Deutschen Theater, an der Volksbühne und wirkte in zahlreichen Fernseh-Serien mit. Zuletzt sah man ihn 2009 in der Kino-Komödie „Dinosaurier“.

28. November

Leslie Nielsen († 84)

Die Schauspieler und Komiker stirbt im Alter von 84 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Seine Parade-Rolle war die des tollpatschigen Polizisten Frank Drebin in der Trilogie „Die nackte Kanone“. Mit einzigartigen Slapsticks brachte er Millionen Menschen in aller Welt zum Lachen.

15. Dezember

Blake Edwards († 88)

Er war einer der großen Komödien-Regisseure in Hollywood. Die "Pink Panther"-Reihe mit Peter Sellers und der Klassiker "Frühstück bei Tiffany" machten Blake Edwards welt- berühmt. 2004 erhielt er den Oscar für sein Lebenswerk. Er verstarb mit 88 an den Folgen einer Lungenentzündung.

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