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Engadin St. Moritz: Ein Wintermärchen wird wahr

Diese Berge. Diese Weite. Dieses Licht!
Die grösste Wintersportregion der Schweiz verzaubert als Landschaft und als Mythos. Denn sie verbindet harmonisch Natur, Tradition und Lifestyle.
Das sonnenverwöhnte und schneesichere Hochtal scheint wie von Künstlerhand modelliert: Majestätische Berge stehen Spalier – genügend weit auseinander, damit der Mensch Luft und Licht kriegt. Und kaum höher als 4000 Meter, damit die Sonne den ganzen Tag bis ins Tal reicht. Mit vier Hauptgipfeln und 350 Kilometern Pisten, 200 Kilometern Loipen und 150 Kilometern Winterwanderwegen gilt Engadin St. Moritz als eines der abwechslungsreichsten Wintersportgebiete der Schweiz. Und als eines der schönsten. Dazu tragen auch die 13 Ferienorte bei, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während im mondänen St. Moritz die Welt zu Hause ist und Glamour zelebriert wird, pflegt man in den Dörfern die ländliche Tradition: mit liebevoll restaurierten Häusern, intakten Dorfkernen und gemütlichen Lokalen. Doch die Hauptdarstellerin in Engadin St. Moritz ist und bleibt die Natur. Sie besitzt allen Platz, den sie braucht, um sich zu entfalten. Und revanchiert sich bei ihren Besuchern mit grenzenlosen Möglichkeiten, sie zu geniessen: als einzigartiges, wahr gewordenes Wintermärchen.

St. Moritz ist einer der traditionsreichsten Ferienorte der Welt und gibt sich im Winter besonders mondän. Sein Name ist als Qualitätsmarke geschützt und steht für Stil und Klasse. Hier wurde 1864 der Wintertourismus erfunden, als Hotelpionier Johannes Badrutt eine legendäre Wette einging. Er erzählte seinen britischen Sommerkurgästen von den sonnigen, angenehmen Wintertagen und dass man sie hemdsärmlig auf der Hotelterrasse verbringen könne. Wenn nicht, komme er persönlich für die Hotelrechung auf. Die Briten gingen die Wette ein, reisten um Weihnachten an – und im Frühling braungebrannt und begeistert wieder heim. Heute gilt St. Moritz weltweit als die Nummer Eins unter den alpinen Feriendestinationen. Und im Winter als Lieblings-Treffpunkt der Schönen und Reichen. Entsprechend hochkarätig sind auch die Events auf dem zugefrorenen See: von den legendären «White Turf»-Pferderennen und dem «St. Moritz Polo World Cup» über «Art on Ice» bis zu «Cricket on Ice» und dem beliebten Gourmet-Festival. Von seiner sportlichen Seite präsentiert es sich auf dem legendären Cresta Run, der dieses Jahr seinen 125. Geburtstag mit zahlreichen Rodel-Events feiert. Und bei seinen Ski-Weltcuprennen (Damen: 29. bis 31.1.2010) – St. Moritz ist nicht von ungefähr Kandidat für die Ski-Weltmeisterschaften 2015.

Wellness: Verwöhnkultur auf höchstem Niveau
Das Oberengadin weiss, was gut tut. Ein wohliges Bad zum Beispiel. Und davon gibt’s hier die unterschiedlichsten Formen. Man sprudelt förmlich vor Freude. Das lustigste Sprudelbad ist gleichzeitig das kleinste – und Europas höchst gelegenes: Vor dem Berghaus Diavolezza auf 3000 Meter über Meer und mitten im Bergpanorama sitzt man im übergrossen Suppentopf und blinzelt in den azurblauen Himmel. Auch Spontanbader sind willkommen: Von der Badehose bis zum Frottiertuch kann alles vor Ort gemietet werden. In eine ganz andere Welt taucht, wer im Designhotel Castell in Zuoz den Hamam betritt: Orientalische Sinnlichkeit und wohlriechende Düfte umgeben den Gast, sanftes Licht und milde Wärme sorgen für das Wohlgefühl, während unterschiedliche Dämpfe die Atemwege befreien, Verspannungen lösen und die Poren der Haut öffnen. Und das Design ist wie im ganzen Hotel derart schön, dass man ewig bleiben möchte. Insgesamt stehen in Engadin St. Moritz acht Hotelbäder auch externen Geniessern zur Verfügung. Hinzu kommen drei öffentliche Schwimmbäder: das Familienbad Zernez, das renovierte Bellavita Erlebnisbad & Spa in Pontresina und ganz neu das Mineralbad & Spa Samedan.

Kulinarik: Erste Adressen für Feinschmecker
410 Gault-Millau-Punkte und 3 Michelin-Sterne machen die Region Engadin St. Moritz zum Schlemmerparadies. Das muss gefeiert werden – zum Beispiel am Gourmet-Festival. Diese Dichte darf sich sehen lassen: Jedes zehnte Restaurant ist ein Gourmettempel. Und viele mehr hätten das Zeug dazu. Engadin St. Moritz ist ein Synonym für ausgezeichnete Küche und wird jedes Jahr während des Gourmet Festivals definitiv zum Schlemmerparadies, wo die besten Köche der Welt mit den Chefs der Region fantastische Kreationen auf die Tische zaubern. Das verpflichtet. Kein Wunder, finden sich hier die innovativsten Genuss-Ideen. Etwa Reto Mathis’ Food Affairs mit seinen Kaviar-Spezialitäten und dem höchst gelegenen Yacht-Club Europas auf 2486 Metern. Oder Daniel Bumann‘s Chesa Pirani, die dank 18 Gault-Millau-Punkten und zwei Michelin-Sternen den kleinen Flecken La Punt zum Inbegriff grosser Küche macht. Dass aber auch Einfachheit Kult sein kann, beweist der rürige Max Schneider mit seinem «La Baracca», wo Kreti und Pleti auf Jet und Set trifft.

Wahrzeichen: Das muss man gesehen haben
In aller Bescheidenheit: Wer über die Sehenswürdigkeiten von Engadin St. Moritz spricht, kann gar nicht anders, als es in Superlativen zu tun. Mitten im Dorf zeigt der schiefe Turm von St. Moritz mehr Schlagseite als jener von Pisa. An bester Lage demonstriert die mit 250'000 Schindeln bestückte Chesa Futura des Stararchitekten Sir Norman Foster Architektur der Zukunft, während das teuerste Ferienhaus der Welt etwas oberhalb liegt. Oder: Eine spektakulärere Taxifahrt als jene auf der einzigen Natureis-Bobbahn der Welt ist wohl kaum möglich, und einen steileren Starthang als den der Herrenabfahrtspiste kennt der Weltcupzirkus nicht. Gemächlicher geht’s auf der längsten Rolltreppe der Schweiz durch die Design Gallery, die vom «Palace» aus an 35 grossen Vitrinen vorbei zum See führt.
Pioniergeist: Oft eine Nasenlänge voraus
Seit 150 Jahren wird Engadin St. Moritz von einem innovativen Geist beflügelt: Einheimische wie Gäste machen sich einen Spass aus neuen Erfindungen. Etwas mussten die wettkampf-verrückten Briten den lieben, langen Winter ja tun. Also experimentierten sie mit Wasser und Schnee, schufen einen Eiskanal und nannten ihn Cresta Run. Erstmals geschah dies 1884. Der private britische «St. Moritz Tobogganing Club» betreibt den einzigartigen Naturkanal in Celerina noch heute und baut ihn jeden Winter von neuem auf, in diesem Jahr zum 125. Mal.
Unter anderem gab es in St. Moritz...

… das erste elektrische Licht der Schweiz (Badrutts Kulm Hotel,
Weihnachten 1878).
… das erste Curlingspiel auf dem Kontinent (1880).
… die ersten Experimente mit Skeleton-Schlitten (1884).
… den ersten modernen Wintersport: Rennen im Cresta Run (1885).
… das erste Golfturnier der Alpen (1889).
… den ersten Bob (1889).
… die erste Bobbahn und das erste Bobrennen (1890).
… das erste elektrische Tram der Alpen (1896).
… das erste Hotel Europas mit dem Namen Palace
(Badrutt’s Palace Hotel, 1896).
… das erste Pferderennen auf Schnee (1906).
… das erste Pferderennen auf einem gefrorenen See (1907).
… den ersten Motorflug über Schweizer Boden (1910).
… die ersten Olympischen Spiele in der Schweiz (1928).
… die erste Skischule der Schweiz (1929).
… den ersten Ortsnamen mit geschütztem Symbol (Sonne, 1930).
… den ersten Skilift der Schweiz (1935).
… das erste Golfturnier auf einem gefrorenen See (1979).
… das erste Poloturnier auf einem gefrorenen See in Europa (1985).
… die ersten Snowboard-Weltmeisterschaften auf dem Kontinent (1987).
… das erste Cricket-Turnier auf einem gefrorenen See (1989).
… das erste Bobrun-Skating-Rennen (1991).
… den erste Windsurf-Weltcup auf einem Binnensee (1994).





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