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50 JAHRE MAUERBAU
- IHRE GESCHICHTE -
Sie haben den Mauerbau selber miterlebt? Egal wie alt Sie waren und ob Sie sich zu dieser Zeit im Osten oder Westen befunden haben - wir wollen Ihre Geschichte hören! Bitte teilen Sie uns Ihre Erlebnisse kurz mit. Jede Geschichte wird hier einen Platz finden und wer weiß - vielleicht rufen unsere Moderatoren ja sogar an, um mit Ihnen persönlich zu reden!?! Wir freuen uns auf Ihre ganz persönlichen Erinnerungen!

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- Bitte begrenzen Sie Ihre Ausführungen auf maximal 500 Wörter.
- Wenn Sie möchten, können Sie uns auch gerne ein Bild von Ihnen schicken, das neben Ihrer Geschichte erscheint - wir würden uns sehr freuen! Hierfür können Sie die "Datei-Upload"-Funktion verwenden.
Und das sind Ihre Geschichten...
Geschichte von Frau Hannelore Botta
Als 14-jähriges Mädchen war ich in Dessau, meine Großmutter besuchen. Auch mein Vetter aus Ost-Berlin war am 13. August bei uns. Als wir beim Frühstück die Nachrichten hören wollten, brachten die Ostsender klassische Musik und die Westsender waren gestört. Mit viel Mühe konnten wir AFN einstellen und hörten vom Mauerbau in Berlin. Meine Eltern waren im Westen und voller Sorge. Ich habe am nächsten Tag die Heimreise angetreten und mußte meine Großmutter, die ich erst fünf Jahre später wieder sah, und meinen Vetter den ich erst nach 30 Jahren wieder traf, zurück lassen. Auch viel Freunde aus der Kindheit habe ich nie wieder gesehen. An der Westgrenze waren an diesem Tag fast keine Kontrollen. Wärend in Berlin die Menschen ihr Leben riskierten, hätte man hier vermutlich ohne große Probleme die DDR verlassen können. Mir ist jede Minute des 13. August 1961 im Gedächtnis eingebrannt. Die flüsternden Menschen auf der Straße, Familien die sich voneinander verabschiedet haben, um noch den Schritt in die Freiheit zu wagen. Die vielen Soldaten auf dem Weg nach Berlin - gut, das wir das alles überstanden haben, und die schreckliche Grenze Geschichte ist.
Geschichte von Margot Stautmeister
Am 10.08. vor 50 Jahren bin ich gerade 6 Jahre alt geworden, mit meinen Eltern und meinem Bruder von Zeuthen (wunderschöne Natur!) nach West-Berlin gekommen. Mein Zuhause (Haus,Garten) und fast die gesamte Familie habe ich bis zum Mauerfall sehr vermißt (ein Onkel ist Philosoph, der andere bei der Vopo-deswegen keine Kontakte). Mit dem Mauerfall (sehr emotional-für mich) glaubte ich, alles sei vergessen. Wie tief mich das bewegte, erlebte ich am 4.Oktober 2009 beim "Rendez-vous de Berlin" als symbolisch mit Kanonen die zurück gehaltenen Briefe der Stasi abgeschossen wurden, liefen mir plötzlich die Tränen - es waren Tränen der Erleichterung.




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