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Klärwerk Ruhleben

Klärwerk Ruhleben
Audio Fotos
  • 1963: Inbetriebnahme des Klärwerks
  • 1983: Inbetriebnahme einer zweiten Ausbaustufe
  • 1985: Inbetriebnahme der Schlammentwässerung und -verbrennung. Beginn der Einführung der biologischen Phosphateliminierung in Kombination mit Nitrifikation und Denitrifikation
  • 1993: Inbetriebnahme der dritten Ausbaustufe
  • 1996/97: Umrüstug der Rauchgaswäsche zur Einhaltung der 17. Immissionsschutzverordnung

 

Verfahrenstechnik

Mechanische und biologische Abwasserreinigung, biologische Phosphateliminierung in Kombination mit Nitrifikation und Denitrifikation. Der Klärschlamm wird mit Zentrifugen entwässert und in Wirbelschichtöfen mit nachgeschalteter Abhitzeverwertung und Rauchgaswäsche verbrannt.


Technische Angaben

  • Reinigungskapazität: 247 500 m3/Tag bei Trockenwetter
  • Mechanische Reinigung: Sechs automatisch beräumte Feinrechenanlagen, sechs Sandfänge und 16 Becken mit einem Gesamtnutzvolumen von 18 480 m3 für die Vorklärung.
  • Biologische Reinigung: 16 Belebungsbecken mit einem Gesamtnutzvolumen von 198 500 m3 und feinblasiger Flächenbelüftung über keramische Belüfterrohre. Die Bereitstellung der Druckluft erfolgt durch Dampfturboverdichter und Elektroverdichter. 54 Becken mit einem Gesamtnutzvolumen von 146 500 m3 für die Nachklärung.
  • Schlammbehandlung: Sechs Zentrifugen und drei Wirbelschichtöfen mit einer Wirbelbetttemperatur von 750°C und einer minimalen Verbrennungstemperatur von 850°C.
  • Die im Rauchgas enthaltene Wärmeenergie wird vorrangig für die Dampferzeugung sowie zur Vorwärmung der Verbrennungsluft und des Kesselspeisewassers genutzt. Überschüssiger Dampf wird in einem Turbinengeneratoraggregat in Elektroenergie umgewandelt.

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