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BUCHTIPPS VON DR. R. MORITZ

 

04.08.2009

Buchtipp: Die Frau, für die ich den Computer erfand
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Die Frau, für die ich den Computer erfand
von Friedrich Christian Delius

 

Seiten: 288 (Gebundene Ausgabe)
ISBN: 978-3871346422
Verlag: Rowohlt, Berlin

www.rowohlt.de

 

Erscheinung: 17. Juli 2009

 

Preis: 19,90 Euro


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Inhalt

Einst als junger Mann hat Konrad Zuse den ersten Computer der Welt gebaut. Beflügelt von seiner platonischen Fernliebe zu Ada Lovelace, der Tochter Lord Byrons, hat er am heimischen Wohnzimmertisch mit handgesägten Einzelteilen wahre Wunder vollbracht. Inzwischen ein alter Herr, spricht Zuse - während er den Festakt zu seinem vierzehnten Ehrendoktorhut schwänzt - mit einem jungen Journalisten, in einer Vollmondnacht im Juli 1994. Er erzählt von seiner Arbeit in Nazideutschland und von der dramatischen Flucht mit seinem Gerät in den letzten Kriegstagen aus Berlin nach Bayern. Je mehr er redet, desto freier fühlt er sich, von seinen Niederlagen und Erfolgen zu berichten, seine Ansichten über Gott und die Welt auszupacken und seine leidenschaftliche Liebe zu Ada Lovelace zu beichten. Er phantasiert, lamentiert, triumphiert und kommt nicht los von dem Gedanken, etwas Faustisches in sich zu haben ... Seine Geschichte ist spannender als jeder Abenteuerroman - hier wird sie zum ersten Mal Literatur. Friedrich Christian Delius erzählt in diesem raffinierten Roman, wie alles anfing mit der Computerei: vom Beginn des digitalen Zeitalters in einer kleinen Wohnung in Berlin- Kreuzberg bis in die Gegenwart. Die Erfindung des Computers - und die Erfindung einer unmöglichen Liebe.

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