PÖNIS KINOTIPPS

Berlin 36
Genre: Olympia-Drama
Produktion: Deutschland 2009
Laufzeit: 101 Minuten
Regie: Kaspar Heidelbach
Darsteller: Karoline Herfurth, Sebastian Urzendowsky, Axel Prahl
FSK: ohne Altersbeschränkung
Kinostart: 10. September 2009
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Die beste deutsche Hochspringerin Gretel Bergmann hat einen Alptraum: bei einem Medaillengewinn Hitlers Glückwünsche entgegennehmen zu müssen. Denn Bergmann (Karoline Herfurth) ist Jüdin.
Regisseur Kaspar Heidelbach hat in seinem ersten Kinofilm seit «Polski Crash» die heute in New York lebende Bergmann in den Mittelpunkt gestellt. Der Streifen handelt von der unsäglichen Propagandaschlacht, die Hitler mit den Olympischen Spielen 1936 inszenieren ließ. Um das Gesicht vor der Welt zu wahren - die USA hatten mit dem Boykott der Spiele gedroht - ist die Jüdin Bergmann zwar nominiert worden. Denn sportlich ist dem Publikumsliebling niemand gewachsen. Als aber ihr Trainer Waldmann (Axel Prahl) durch den linientreuen Reichssportführer von Tschammer (Thomas Thieme) ersetzt wird, zaubert der eine «Herausforderin» für Gretel aus dem Hut. Das pikante Geheimnis: Konkurrentin Marie ist ein Mann (Sebastian Urzendowsky). Die Vollblutsportlerin Bergmann nimmt dennoch den Wettkampf auf, freundet sich sogar mit der vermeintlichen Marie an. Ergänzt werden die Spielfilmsequenzen durch Interviews mit der mittlerweile 95-Jährigen.





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