TIPPS AUS DEM PROGRAMM

Tipps gegen die Kälte
Wir haben für Sie ein paar nützliche Tipps gegen die klirrende Kälte zusammengestellt...

Tipps für die Haut
- Bei Minusgraden kann Feuchtigkeitscreme durch ihren hohen Wasseranteil auf der Haut gefrieren. Darum nach dem Eincremen 30 Minuten warten und dann erst rausgehen. Oder fetthaltige Cremes verwenden - diese hinterlassen einen dünnen Film auf der Haut, der einerseits die Kälte abweist und andererseits die körpereigene Hautfeuchtigkeit bewahrt (Am besten sind Körperöle, -butter und –balsame oder Vaseline bzw. Melkfett).
- Auch die Lippen eincremen: mit Labello, Vaseline oder Melkfett.
- Auch wenn man durchgefroren nach Hause kommt und sich nach einer langen heißen Dusche sehnt, sollte man nur kurz und lauwarm duschen. Dadurch wird die Haut nicht gereizt und ihr nicht zusätzlich Feuchtigkeit entzogen. Duschen ist in jedem Fall besser als Baden.
- Heizung nachts abdrehen und gut lüften! Denn die Wärme entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Auch Luftbefeuchter und Pflanzen schaffen ein besseres Raumklima und sind gut für Haut und Gesundheit!

Schutz vor der Kälte
Dermatologin Prof. Dr. Ulrike Blume aus der Charité verrät uns, wie man seine Haut vor der Kälte am besten schützen kann...
- mit einer Fettcreme - diese wie eine Schutzschicht auftragen
- der Haut so wenig Freifläche wie möglich bieten (besonders Gesicht, Nase, Ohren, Finger sind bedroht)
- Kinder unbedingt dick einpacken
Die Experten für Kinderdermatologie beraten interessierte Eltern bei Fragen zur Pflege trockener Haut und bieten darüber hinaus bei Interesse die Teilnahme an einer Studie mit einem Hautpflegekonzept an der Charité in Mitte an. Teilnehmen können Kinder 3 bis 12 Monaten und von 2 bis 6 Jahren.
Bitte persönlichen Termin vereinbaren unter Tel. 030 - 450 518 453 oder www.crcberlin.com.
Weitere Infos zur Studie... »

Wichtige Tipps für den Körper
Von innen einheizen
- Warme und auch scharfe Nahrungsmittel steigern gefühlt, aber auch tatsächlich die Körpertemperatur. Nahrungsmittel sollten lange kochen, braten oder backen, damit sie die gespeicherte Hitze an den Körper abgeben können. Optimal sind Suppen, Eintöpfe und Aufläufe.
- Feurige Gewürze wie Ingwer, Chili, Peperoni, Pfeffer und Thai-Curry können den Schweiß auf die Stirn treiben. Auch Rosmarin, Thymian, Majoran und Zimt wärmen von innen. Wer schnell friert, sollte übrigens keine Südfrüchte essen. Denn Bananen, Orangen und Ananas wachsen in heißen Ländern und kühlen den Organismus ab.
Von außen aufwärmen
- Bei Wollsocken auf eine geringe Beimischung von Polyamid oder Polyester achten, denn Strümpfe aus reiner Wolle lösen sich an Zehen und Hacken schneller auf. Fellsohlen mit Alu-Unterseite halten die Füße warm. Zimtsohlen sind eine Alternative, sie regen die Durchblutung an und neutralisieren Fußgeruch.
- Besonders zu empfehlen ist bei Kälte Kleidung, die nach dem "Zwiebel-Prinzip" aus mehreren dünnen Schichten besteht.
- Gel-Handwärmer enthalten ein Metallplättchen, die man knicken muss. Wenn das Gel kristallisiert, setzt es Wärme frei. Fürs Büro eignen sich plüschige Pulswärmer, denn dann kühlen die Handgelenke nicht so schnell aus, wenn sie auf der kalten Schreibtischplatte aufliegen.
- Wärmflaschen mit einem gestrickten oder genähten weichen Überzug helfen besonders gut im Bett oder auf dem Sofa. Stoffsäckchen, die mit Kirschkernen oder Weizenkörnern gefüllt sind, in der Mikrowelle, im Backofen, auf der Heizung oder im Kachelofen temperieren.

Mit Bewegung einheizen
In der Kälte muss der menschliche Körper zusätzlich mehr Wärme produzieren als in der warmen Jahreszeit, um seine Körpertemperatur konstant auf 36,5 Grad Celsius zu halten. Und das geschieht mit Hilfe angestauter Fettreserven. Herumtollen im Schnee (Schlittenziehen, Schneeballschlacht, Eishockey oder Eislaufen) ist also die ideale Abspeck-Diät.
Tipps fürs Büro:
- Die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen!
- Im Stehen telefonieren oder dabei im Zimmer herumgehen!
- In der Mittagspause spazieren gehen. Zwischendurch auch immer wieder mal mit den Schultern kreisen, die Hände ausschütteln und die Zehen bewegen!
In der Freizeit:
- Nach Feierabend mit Nordic Walking, Joggen und Ski-Langlauf den Kreislauf anregen.
- In Wallungen kommt der Kreislauf auch in der Sauna und bei Wechselbädern für die Unterarme oder die Waden.
- Wie im Sommer sollte man jetzt auch viel trinken, damit der Körper innerlich gegen die trockene Heizungsluft arbeiten kann.




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