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25.08.2011 | Stiftung Warentest
Energiesparende Lampen:
Von „sehr gut“ bis „mangelhaft“
Bei einem Test von energiesparenden Lampen hat die Stiftung Warentest „sehr gute“ bis „mangelhafte“ Ergebnisse ermittelt. Beim Vergleich von LED-, Halogenglüh- und Kompaktleuchtstofflampen gingen zwei LED-Lampen als strahlende Sieger hervor. Wegen der hohen Preise von 45 bzw. 40 Euro lohnt sich ihr Einsatz aber nur dort, wo sie oft und lange eingeschaltet sind und so die Stromkosten senken. Preiswerte Alternativen sind „gute“ Kompaktleuchtstofflampen. Eine dreiköpfige Familie kann durch den Einsatz von Energiesparlampen rund 150 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

Wenn am 1. September 2011 der Verkauf der 60-Watt-Glühbirne eingestellt wird, gibt es für den Verbraucher umweltfreundliche Alternativen, die bei der Lichtausbeute deutlich besser sind als die Glühbirne. Sie sind zwar in der Anschaffung teurer, leben dafür aber länger. Testsieger sind die beiden LED-Lampen von Osram und Philipps. Preisgünstige Alternativen sind vier „gute“ Kompaktleuchtstofflampen zu Preisen zwischen 2,29 Euro und 7 Euro. Sie bieten das günstigste Preis-Leistungsverhältnis. Immer mehr Hersteller verwenden aus Sicherheitsgründen kein flüssiges Quecksilber sondern festes Amalgam. Falls eine Lampe zu Bruch geht, ist das Schwermetall in dieser Form unproblematischer und lässt sich relativ leicht beseitigen.
Nur „ausreichend“ schnitten die drei getesteten Halogenglühlampen ab, weil sie nicht energieeffizient sind und keine lange Lebensdauer haben. Zwei der 20 Lampen waren nur „mangelhaft“, weil sie – gemessen an ihrer Deklaration – viel zu dunkel waren.
Der ausführliche Test Energiesparlampen ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/lampen veröffentlicht.

25.08.2011 | Brüssel
Der EU-Fahrplan für das Ende der Glühbirne
Das Aus für die Glühbirne kam nicht von heute auf morgen. Der Prozess begann bereits vor rund vier Jahren und soll nach Planung der EU 2012 abgeschlossen sein. Anfang 2007 sprachen sich Europas Staats- und Regierungschefs grundsätzlich für eine Abschaffung der stromfressenden Glühlampen aus. Zwei Jahre später gab das EU-Parlament grünes Licht. Verbraucher dürfen ihre vorhandenen Glühbirnen aber weiter benutzen und Händler können ihre Reste abverkaufen.
Vereinbart wurde ein Aus in vier Schritten:
- 1. September 2009: Glühbirnen mit 100 Watt oder mehr sowie Milchglasbirnen («matt»)
- 1. September 2010: Glühlampen mit 75 Watt und mehr
- 1. September 2011: Glühbirnen mit 60 Watt oder mehr
- 1. September 2012: Alle Birnen mit kleineren Wattzahlen

Auch andere Länder haben den Stromfressern den Kampf angesagt.
- AUSTRALIEN preschte im Februar 2007 mit der Ankündigung vor, herkömmliche Glühbirnen verbieten zu wollen.
- In den USA wurde Ende 2007 als Teil eines Energiegesetzes die Abschaffung der Glühbirnen bis 2014 beschlossen. Zuerst sollen die 100-Watt-Birnen verschwinden (bis 2012), dann im zweiten Schritt die 40-Watt-Birnen. 2014 müssen alle Birnen um 25 bis 30 Prozent energieeffizienter sein als die heutigen, bis 2020 sollen es sogar 70 Prozent sein.
- In INDIEN und vielen anderen Ländern der Welt sind reguläre Lampen nach wie vor in allen Wattstärken erhältlich. Die indische Regierung hat sich aber zum Ziel gesetzt, bis 2012 rund 400 Millionen herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen zu ersetzen.
Quelle: dpa
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