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21.07.2009

21.07.2009 | Berlin (dpa)
Baby-Rekord in Berlin
Beim Kinderkriegen hat Berlin in Deutschland den ersten Platz erobert. Mit 32 000 Babys lag die Hauptstadt 2008 laut «Tagesspiegel» (Dienstag) im bundesweiten Vergleich ganz vorne.
Dem Bericht zufolge kamen nur im Jahr der Wiedervereinigung 1990 in der zusammenwachsenden Stadt mehr Kinder auf die Welt. Anschließend brach die Zahl der Geburten im Ostteil Berlins dramatisch ein, und erst Mitte der 90er Jahre trauten sich die jungen Großstädter, wieder mehr Kinder zu kriegen. Im bisherigen Rekordjahr 2007 wurde zum ersten Mal seit der Wende ein Geburtenüberschuss erzielt.
Auch 2008 wurden mehr Kinder geboren, als Menschen gestorben sind. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung rechnete für 2008 nur mit rund 31 000 lebend Geborenen. Nun sind es fast tausend mehr, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag bestätigte. Damit setzt sich die Hauptstadt im bundesweiten Vergleich an die Spitze, gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. In beiden Ländern stiegen die Geburtenzahlen 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent. Es folgen Sachsen-Anhalt (1,8 Prozent), Sachsen (1,6 Prozent), Brandenburg (1,2 Prozent) und Hamburg (0,1 Prozent). Zudem war Berlin auch 2008 das einzige Bundesland mit einem Geburtenüberschuss.




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