• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Bundesliga

AKTUELL

 

08.08.2009

08.08.2009 | Hamburg (dpa)

S04 siegt beim «Club», Frankfurt schlägt Bremen

Der FC Schalke 04 ist mit seinem neuen Trainer Felix Magath vielversprechend in die 47. Saison der Fußball-Bundesliga gestartet. Dank zweier Treffer von Kevin Kuranyi (36., 50.) setzten sich die Gelsenkirchener bei Aufsteiger 1. FC Nürnberg mit 2:1 (1:0) durch.

Der zweite Neuling FSV Mainz 05 trotzte bei seiner Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse Bayer Leverkusen ein 2:2 (1:2) ab. Die größte Überraschung schaffte Eintracht Frankfurt durch ein 3:2 (2:2) beim SV Werder Bremen. Borussia Dortmund kam zu einem 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Köln; Hertha BSC gewann gegen Hannover 96 auch 1:0 (0:0).

Einen Tag nach dem 2:0 des deutschen Meisters VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart erledigte auch Schalke seine Auftaktaufgabe souverän. Der zuletzt nicht mehr für die Nationalelf berücksichtigte Kuranyi machte mit seinen beiden Toren den Erfolg perfekt - der «Club» wartet damit trotz des Anschlusstores durch Marek Mintal (88.) weiter seit zehn Jahren auf einen Sieg gegen die Schalker.

Eine torreiche erste Halbzeit bekamen die 33 000 Zuschauer in der ausverkauften Bremer Stadion-Baustelle zu sehen - doch jubeln durften nach 90 Minuten völlig überraschend die Gäste. Der als Mannschaftskapitän abgesetzte Ioannis Amanatidis schoss die Eintracht früh in Führung (6.), Mesut Özil gelang sieben Minuten später per Foulelfmeter der Ausgleich (13.). Amanatidis (42.) brachte die Hessen erneut nach vorne, zwei Minuten später stellte Boubacar Sanogo (44.) den Ausgleich zum 2:2 her. Nach dem Wechsel war es der Tscheche Martin Fenin (71.), der aus kurzer Distanz mit dem Oberschenkel traf. Tiefpunkt aus Sicht der Bremer war die Gelb-Rote Karte gegen Sebastian Prödl wegen wiederholten Foulspiels (90.+2).

In Mainz hatte Verteidiger Tim Hoogland (5.) die Rheinhessen unter ihrem neuen Coach Thomas Tuchel früh jubeln lassen und die Turbulenzen der vergangenen Tage um Ex-Trainer Jörn Andersen und den vermeintlichen tätlichen Angriff von Stürmer Aristide Bancé auf eine 23-jährige Afrikanerin kurzzeitig vergessen lassen. Nachdem zunächst der Schweizer Nationalspieler Tranquillo Barnetta mit einem Foulelfmeter am Mainzer Torwart Heinz Müller scheiterte (17.), drehten Eren Derdiyok (42.) und 62 Sekunden später Stefan Kießling (43.) zunächst die Partie zugunsten der Leverkusener. Mit einem Freistoß Marke «Tor des Monats» erzielte Daniel Gunkel (81.) das 2:2.

Unter ihrem neuen Trainer Zvonimir Soldo hielten die Kölner auch ohne den an den Rhein zurückgekehrten Nationalspieler Lukas Podolski beim BVB lange mit, am Ende setzte sich aber die individuelle Klasse der Dortmunder durch. Marvin Matip sorgte mit einem Eigentor (75.) für die Entscheidung zugunsten der Westfalen. Nach der Pokal-Pleite in Trier dürfte die Luft für Hannovers Trainer Dieter Hecking immer dünner werden. Trotz lange couragierter Leistung kassierten die Niedersachsen eine bittere 0:1 (0:0)-Niederlage bei Hertha BSC. Gojko Kacar gelang der einzige Treffer (82.) für den Vorjahres-Vierten.

 


08.08.2009 | Wolfsburg (dpa)

Abteilung Attacke atemberaubend: Der Meister siegt

Wolfsburg (dpa) - Die Abteilung Attacke des VfL Wolfsburg hat die Meisterfeiern unbeschadet überstanden und mit ihrem Club gleich wieder Kurs auf die Bundesliga-Spitze genommen.

Das kongeniale Torjäger-Duo Grafite und Edin Dzeko sowie ihr Vorbereiter Zvjezdan Misimovic wirbelten beim 2:0 (0:0) zum Saisonauftakt gegen den VfB Stuttgart schon fast so, wie sie es in den vergangenen Saison getan haben. «Das war ein schöner Abend für die Zuschauer und für uns alle. Ich bin sehr glücklich, dass wir heute gewonnen haben», sagte Grafite nach dem 16. Heimsieg in Serie mit strahlender Miene.

Der Brasilianer hatte allen Grund dazu. Vor dem Anpfiff erhielt der 30-Jährige die Trophäe für die Auszeichnung als Deutschlands Fußballer des Jahres. In der Partie zeigte Wolfsburgs Angriffsführer dann, warum er sie bekommen hat. Auch wenn er dafür bis zur 82. Minute warten musste. Dann aber zog Grafite wie so oft im Vorjahr unwiderstehlich los und netzte unhaltbar für VfB-Keeper Jens Lehmann zum entscheidenden 2:0 ein. Das versetzte die ohnehin schon gute Stimmung unter den 30 000 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena endgültig in Euphorie.

Elf Minuten zuvor hatte Misimovic, 2008/09 der beste Vorlagengeber der Liga, den VfL in der für einen Saisonstart sehr ansehnlichen Partie mit einem schönen Schlenzer aus 18 Metern in Führung gebracht. «Ein herrliches Tor», lobte VfL-Coach Armin Veh seinen Regisseur. Und auch Gäste-Trainer Markus Babbel, der Veh im vergangenen Herbst beerbt hatte, war fairerweise begeistert: «Das Tor war dann einfach stark gemacht. Man muss dann auch mal anerkennen, dass sich so eine Klasse einfach durchsetzt.»

Ein Tick mehr Klasse und Konzentration war es dann auch, der zum verdienten Sieg der «Wölfe» führte. «Wir konnten am Ende noch einen Gang zulegen. Das hat dann auch den Unterschied ausgemacht», befand Misimovic treffend. Wenn Nationalspieler Marcel Schäfer recht behält, werden die Konkurrenten diesen Unterschied auch in den nächsten Wochen zu spüren bekommen. «Wir wollen auch in Köln punkten und so gleich richtig Fahrt aufnehmen», kündigte der Verteidiger selbstbewusst an.

Aber auch die unterlegenen Gäste durften trotz der Niederlage durchaus erhobenen Hauptes zurück ins Schwabenland fahren. Vor allem, weil sie in der ersten Halbzeit überzeugten. «Da haben wir gut gespielt, taktisch wenig zugelassen und Chancen herausgearbeitet, aber leider kein Tor gemacht», sagte Babbel. Das rächte sich nach Wiederanpfiff, als der Meister die Konsequenz an den Abend legte, die der Champions-League-Anwärter vermissen ließ. «Die Wolfsburger haben in den entscheidenden Situationen ihre Chancen genutzt und deshalb am Ende auch nicht unverdient gewonnen», gestand Lehmann ein.

 

Trainer wie Torwart wirkten dennoch zuversichtlich, wohl auch, weil sich die beiden Neuen, Pawel Pogrebnjak und Alexander Hleb, schon recht ordentlich einfügten. «Bei Alex war klar, dass er keine 90 Minuten durchhält. Pawel hat sich vorne immer wieder gut eingebracht», befand Babbel. Dass ihm Christian Träsch mindestens vier Wochen fehlen wird, empfindet der Coach dagegen als ärgerlich. Der 21-Jährige hatte sich in Wolfsburg die linke Hand gebrochen und musste daher operiert werden. «Das ist bitter, denn er war in sehr guter Form» sagte Babbel über Youngster Träsch.

 


08.08.2009 | Berlin (dpa)

Wieder Pleite für 96: Kacar trifft zum Hertha-Sieg

Berlin (dpa) - Hannover 96 hat auch im Jubiläumsspiel von Dieter Hecking eine Pleite kassiert und dem Trainer zum Auftakt in der Fußball-Bundesliga noch mehr Unruhe beschert.

Trotz des unnötigen 0:1 (0:0) bei Hertha BSC sprach Hecking nach seinem 100. Spiel als Coach der Niedersachsen aber von einem anderen Bild als beim peinlichen Pokal-Aus in Trier am vorigen Wochenende. «Die Mannschaft hat alles richtig gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Nur das Ergebnis stimmte wieder nicht», sagte Hecking. Andeutungen, dass sein Posten gefährdet sein könnte, gebe es von der Vereinsführung nicht.

Gojko Kacar sorgte vor 42 169 Fans erst in der 82. Minute für den vierten Berliner Heimsieg in Serie über Hannover, das dabei auch zum vierten Mal nacheinander ohne Tor im Olympiastadion blieb. Der serbische Antreiber war der mit Abstand beste Herthaner und stocherte dem lange Zeit beschäftigungslosen Nationaltorhüter Robert Enke den Ball am Fünfmeterraum durch die Beine.

Enke trauerte den vergebenen Chancen nach: «Es hätte uns sehr, sehr gut getan, zumindest mit einem Punkt nach Hause zu fahren - die Unruhe wird nicht weniger», sagte der Schlussmann. «Kacar hat die Konsequenz gezeigt, die uns in der zweiten Halbzeit bei dem einen oder anderen Angriff gefehlt hat. Wir hätten gern einen Punkt mitgenommen, er wäre auch verdient gewesen», sagte Hecking, der bisher einmal mit dem Stuttgarter Jan Simak über eine Rückkehr nach Hannover verhandelt hat. Weitere Gespräche sollen folgen.

Der Vorjahres-Vierte aus Berlin war vor allem mit dem Sieg und der «Null» in der Abwehr ohne den abgewanderten Josip Simunic zufrieden. «Es war kein Topspiel, das wissen wir», räumte Trainer Lucien Favre ein, der mit seinem Team vor drei Auswärtsspielen in Bundesliga und Europa League steht. Der neue Manager Michael Preetz sprach vom «erwartet schweren Start in die neue Saison», meinte aber, der Erfolg werde der Mannschaft in den nächsten Wochen helfen.

In der mäßigen Partie hatte der auch mit einigen Pfiffen begrüßte Hertha-Rückkehrer Artur Wichniarek die erste Möglichkeit, rutschte aber knapp an einer Eingabe von Raffael vorbei (3.). Danach waren die Niedersachsen über weite Strecken das überlegene Team mit den besseren Chancen. So konnte Jiri Stajner in seinem 200. Bundesligaspiel für «96» den Ball einen Meter vor dem Tor mit dem Oberschenkel nicht über die Linie drücken (6.).

Das Spiel von Hannover wirkte trotz vieler Ausfälle insgesamt durchdachter, während Hertha viel Leerlauf produzierte und Wichniarek nach dem Abschied von Marko Pantelic und Andrej Woronin vorn oft auf verlorenem Posten stand. Bis zur Pause fielen die Gastgeber nur noch durch einen Schuss von Kacar ans Außennetz auf (14.). Arnold Bruggink hatte dagegen gleich zweimal die Führung für Hannover auf dem Fuß: Einmal blockte Hertha-Neuzugang Nemanja Pejcinovic ab (34.), dann senkte sich ein von Kacar abgefälschter Schuss an die Latte (39.).

Stajner hatte nach Fehler von Pejcinovic noch eine Chance für Hannover, sein Schuss blieb jedoch hängen (70.). Plötzlich musste Enke binnen einer Minute erst gegen den eingewechselten U 21- Europameister Patrick Ebert retten und dann einen 20-Meter-Schuss von Raffael aus dem Winkel fischen (76.). Gegen Kacar war Enke machtlos.

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap