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25.11.2009 | Berlin (dpa/bb) - update
«Umsonstladen» geräumt

Ein Großaufgebot von 600 Polizisten hat das linksalternative Wohnprojekt mit dem stadtbekannten «Umsonstladen» in der Brunnenstraße in Berlin-Mitte geräumt. Die Beamten wiesen nach jahrelangem Ringen um eine Konfliktlösung am Dienstagnachmittag 23 Personen aus dem Haus, die sich dort unberechtigt aufgehalten hätten. Es habe sich zumeist um Osteuropäer ohne Mietvertrag gehandelt, sagte ein Polizeisprecher. Nach offiziellen Angaben waren so viele Beamte im Einsatz, um sofort gegen mögliche Ausschreitungen der linksextremen Szene vorgehen zu können. Widerstand gab es nicht. Die Brunnenstraße zwischen Rosenthaler Platz und Invalidenstraße war zeitweise vollständig gesperrt.
Seit Mitte der 90er-Jahre wohnen mehr als zwei Dutzend Alternative in dem Gebäudekomplex aus Vorderhaus, Seitenflügel und Hinterhaus. Der «Umsonstladen» wurde 2001 im Vorderhaus eingerichtet. Dort konnten Gegenstände aller Art abgegeben werden, die anschließend weiter verschenkt wurden. Versuche der Bewohner, das Gebäude zu kaufen, waren in der Vergangenheit gescheitert. Seit 2006 hat das Haus Brunnenstraße 183 einen neuen Eigentümer, der es sanieren will






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