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Tipps bei Hitze

 

Lange haben wir die Sonne herbeigesehnt. Jetzt ist sie endlich da und manch einem ist die plötzliche Wärme zuviel.  Das Gesundheitsministerium von Brandenburg hat einige Tipps zusammengestellt, wie man die größte Hitze unbeschadet übersteht.

Was kann jeder Einzelne für sich oder andere tun?
Hier einige Hinweise...


  • Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. Günstiger ist es, sich im Schatten oder in abgedunkelten Räumen aufzuhalten.
  • Sie sollten sich auf keinen Fall in geschlossenen parkenden Fahrzeugen aufhalten. Ebenso wenig sollten Sie schlafende Kinder im Kfz zurücklassen - auch keine Tiere.
  • Einkaufshäuser sind gut klimatisiert - hier hält man es aus. Genauso in kühlen Museumsräumen oder Kirchen.
  • Verwenden Sie Sonnenschutzcreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung bei Ihrem Aufenthalt im Freien.
  • Tragen Sie leichte, luftdurchlässige, helle Kleidung. Verzichten Sie auf eng anliegende Kleidung - der Körper kann Hitze durch hautenge Shirts oder Hosen schlechter ableiten. Klamotten aus Baumwolle, Leinen oder Seide machen die Wärme erträglicher.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen, insbesondere in der Mittagshitze. Auch sportliche Aktivitäten einschränken - schwimmen ist dagegen zu empfehlen!
  • Nutzen Sie Ventilatoren in überhitzten Räumen. Besser ist es, die Räume leicht abzudunkeln, am besten mit Fensterläden / Außenjalousien, damit die Wärme nicht ins Zimmer gelangt.
  • Kalte Waschungen, lauwarme Duschen oder Bäder (lauwarm, weil Poren bei warmen Wasser geöffnet werden und der Körper die Hitze leichter abgeben kann) versprechen eine Abkühlung.

Besonders wichtig: Viel trinken!


- Sie müssen Ihrem Körper ausreichend Flüssigkeit zuführen und gleichzeitig den Elektrolytverlust ausgleichen. Hierzu eignen sich: kühle (nicht kalte) Getränke wie natriumhaltiges Mineralwasser, Säfte, Suppen, Brühen; wasserreiche Früchte wie Melone, Gurke, Tomate, Erdbeeren, Pfirsiche. Nehmen Sie zusätzlich täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich. Bei einem Anstieg der Körpertemperatur von einem Grad, wie es z.B. bei Fieber der Fall ist (Körpertemperatur von 37° auf 38°), muss wenigstens ein halber Liter zusätzliche Flüssigkeit aufgenommen werden.

 

- Vermeiden Sie Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee oder stark Zuckerhaltiges.

 

- Keine fettige und schwere Nahrung zu sich nehmen. Frisches Obst und Salat unterstützt dem Flüssigkeitsausgleich.

 

- Nutzen Sie die kühleren Nacht- oder Morgentemperaturen zum Lüften der Räume. Dann Fenster schließen und abdunkeln.

 

- Vor dem Schlafengehen das Schlafzeug einige Minuten in den Kühlschrank legen, dann anziehen und der Körper kühlt sich ab.

 

- Achten Sie auf Ihre Familie, Verwandten und Bekannten. Auch sie sollten genügend Flüssigkeit zu sich nehmen und sich entsprechend der hohen sommerlichen Temperaturen verhalten.

 

Quelle: Hitzewarnungen des Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Mehr Infos unter www.mugv.brandenburg.de

Kühler Kopf zu Hause!

Drei Tipps der dena gegen die Hitze in den eigenen vier Wänden

An heißen Sommertagen heizen sich viele Häuser auf. Besonders in großen Städten kühlen Wohngebäude durch die dichte
Bebauung über Nacht nicht mehr ausreichend ab. Innentemperaturen von über 30 Grad Celsius am Tag können die Folge sein. Mieter und Hausbesitzer können mit einigen einfachen Maßnahmen ihre Wohnung weitgehend kühl halten. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt, wie man auch bei großer Hitze eine angenehmere Raumtemperatur erreichen kann:

 

  • Ausgiebig Lüften sollte man nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts. Denn tagsüber gelangt die Hitze durch das geöffnete Fenster in die Wohnräume. Ist eine Wohnung erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Lufttemperatur wieder zu senken. Tagsüber sollten daher möglichst alle Fenster und Türen geschlossen bleiben.

 

  • Alle großen Wärmequellen im Haus - Computer, Deckenfluter oder auch Plasmafernseher - sollten nur dann benutzt werden, wenn sie wirklich gebraucht werden. Wer aufgeheizte Räume vermeiden will, muss darauf achten, dass nicht im Raum selbst unnötig Wärme erzeugt wird.

 

  • Für angenehmere Temperaturen sorgt vor allem ein außen angebrachter Sonnenschutz wie Jalousien, Roll- oder Klappläden. Die Sonneneinstrahlung kann so um bis zu 75 Prozent reduziert werden. Vor Montage eines außenliegenden Sonnenschutzes muss aber der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden. Weniger effektiv, aber dennoch nützlich, ist ein Blendschutz auf der Innenseite der Fenster: Helle und reflektierende Rollos reduzieren die Sonneneinstrahlung immerhin noch um 25 Prozent.

Wer diese Maßnahmen beherzigt, kann die Wärme im Haus oder in der Wohnung deutlich reduzieren. Auch wenn der Sommer noch so heiß ist, sollte nach Möglichkeit auf den Einsatz von Kompakt-Klimageräten verzichtet werden. Zu den Anschaffungskosten kommen beträchtliche Stromkosten hinzu.

Übrigens: Ein Wohngebäude mit guter Dämmung oder solidem Mauerwerk wird im Sommer immer kühler sein als schlecht oder gar nicht gedämmte Gebäude. Eine gute Dämmung hält Gebäude nicht nur im Sommer kühl, sondern auch im Winter warm.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena)

 

Weitere Informationen zum energieeffizienten Wohnen bietet die dena im Internet unter www.zukunft-haus.info.

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