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Hotlines für Urlauber


Verunsicherte Urlauber können sich vor einer Reise nach Ägypten oder Tunesien an eine Hotline der Verbraucher- zentrale Berlin erkundigen. Unter der Rufnummer +49 30 21485180 werden am Mittwoch (2.2.) und Donnerstag dieser Woche jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr Fragen beantwortet, zum Beispiel zum kostenlosen Stornieren oder Verschieben der Reise. Für einen Anruf wird der Ortstarif fällig, wie die Verbraucherschützer mitteilen.

 

Weitere Kunden-Hotlines:
Tui - 0511/567 80 00  |  Thomas Cook und Neckermann - 06171/65 65 190
Rewe-Touristik - 02203/42 800  |  FTI - 0800/25 25 444

02.02.2011 | Berlin

Verbraucherzentrale schaltet Hotline zu Reisen nach Nordafrika

Angesichts der aktuellen Ereignisse in Ägypten und Tunesien schaltet die Verbraucherzentrale Berlin heute (2. Februar) eine Service-Hotline für Fragen rund um Urlaubsreisen in die Region frei. Hintergrund ist den Angaben zufolge, dass viele Verbraucher, die eine Reise nach Ägypten oder Tunesien gebucht haben, zurzeit verunsichert sind. Viele fragten sich, ob sie den geplanten Urlaub verschieben oder stornieren können, ob sie eine Reiserücktrittsversicherung in Anspruch nehmen sollen und welche Kosten entstehen.

Geschaltet ist die Hotline unter der Nummer 030/214 85-180 (Ortstarif) heute von 10.00 bis 12.00 Uhr und am Donnerstag (3.Februar) zur gleichen Zeit.

Quelle: dpa
31.01.2011 | Berlin

Ägypten-Reisen: Veranstalter verlängern Fristen

Reisehinweis: «Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Ägypten aufgrund der instabilen Lage derzeit ab», teilte das Amt am Sonntagabend (30. Januar) mit. Dieser Reisehinweis gelte insbesondere für Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez sowie in die urbanen Zentren im Landesinnern und im Nildelta. Auf der Liste mit Reisewarnungen wird Ägypten aber nicht geführt. Weiter schreibt das Amt, die Lage in den Touristenzentren am Roten Meer sei derzeit ruhig. «Jeder Reisende wird jedoch gebeten, sich vor Reiseantritt gründlich über die Sicherheitslage am konkreten Zielort der Reise zu informieren.»

 

Der Reiseverband kündigte an, dass deutsche Urlauber im Notfall schnell aus Ägypten evakuiert werden können. «Die Reiseveranstalter sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. Wir könnten mit der gesamten Infrastruktur sofort reagieren», sagte Sprecher Torsten Schäfer. Eine Sondermaschine der Lufthansa ist am Montag von Frankfurt aus gestartet, um Menschen aus Ägypten zu fliegen.

Stornieren und Umbuchen: Mehrere große Reiseveranstalter wie Tui, Thomas Cook und Alltours haben ihre Fristen verlängert. Pauschalurlauber können ihre Ägypten-Reisen mit Abflügen bis 7. Februar kostenlos umbuchen oder stornieren. Tui und die Veranstalter der Rewe-Touristik selbst empfehlen ihren Gästen, Ägypten-Reisen momentan nicht anzutreten. Sollte die Regierung eine landesweite Ausgangssperre verhängen, wäre die Bewegungsfreiheit der Urlauber eingeschränkt, begründete die Tui ihren Schritt. Die Rewe mit ihren Marken ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg wolle zuerst die Versorgung der Urlauber vor Ort mit Lebensmitteln sicherstellen und deshalb die Zahl der Gäste in Ägypten nicht weiter erhöhen, erklärte Sprecherin Daniela Sauerwald.

 

Ausflüge: Die meisten Veranstalter haben jetzt Kairo und Luxor sowie ihre Nilkreuzfahrten bis zum 7. Februar aus ihren Programmen genommen. FTI hat alle Kairo-Reisen sogar bis 15. Februar gestrichen. Ausflüge zu kulturellen Sehenswürdigkeiten seien im Moment nicht oder nur eingeschränkt möglich, begründete die Tui. Und diese seien der Hauptgrund für eine Kreuzfahrt auf dem Nil. Die Marken von Thomas Cook haben alle Ägypten-Rundreisen bis zum 7. Februar gestrichen, sagte Sprecherin Isabella Partasides im hessischen Oberursel. Die Rewe bietet im Moment zwar noch Ausflüge in die Tempel von Luxor an, doch darüber werde jeweils tagesaktuell entschieden, erklärte Sauerwald. Jeep-Safaris und Bootausflüge von den Badeorten am Roten Meer aus würden dagegen weiter normal angeboten. Die Lage am Roten Meer sei derzeit ruhig, erklärte das Auswärtige Amt.

Urlaub abbrechen: Wer dennoch seinen Urlaub vorzeitig abbrechen möchte, kann dies zum Beispiel bei Neckermann und Thomas Cook, den Rewe-Veranstaltern oder bei Alltours kostenlos tun. FTI-Sprecherin Angela Winter sagte, das hänge aber davon ab, dass es freie Plätze in den Maschinen gibt und diese nicht wesentlich teurer sind als die gebuchten Tickets. Nicht in Anspruch genommene Hotelkosten würden erstattet, erklärten die Rewe und Alltours. Thomas Cook will von Fall zu Fall entscheiden, und FTI erklärte, Rückzahlungen hingen von der Kulanz des Hotels ab.

 

Reisehinweis für Ägypten

 

Quelle: dpa
01.02.2011 | Berlin

Abgestuftes System: Die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes

Wegen der instabilen Lage rät das Auswärtige Amt (AA) seit Dienstag dringend von Reisen nach ganz Ägypten ab, also auch in die Touristengebiete. Das Ministerium hat seine Sicherheitshinweise damit nochmals verschärft. Eine offizielle Reisewarnung für Ägypten, die weitreichende Konsequenzen auch für deutsche Urlauber hätte, gibt es aber weiterhin nicht. Was die Unterschiede in den Hinweisen des Auswärtigen Amtes genau bedeuten, zeigt der folgende Überblick.

REISEHINWEISE: Sie enthalten zum Beispiel Informationen über die Einreisebestimmungen, die medizinische Situation und straf- oder zollrechtliche Besonderheiten eines Landes. Solche Hinweise gibt das Auswärtige Amt für jedes Land.

SICHERHEITSHINWEISE: Solche Vermerke machen auf besondere Risiken für Reisende in einem Land und dort lebende Deutsche aufmerksam. Das betrifft zum Beispiel Gefahren durch Unruhen, Kriminalität oder Terrorismus. Das Auswärtige Amt kann wegen solcher Einschränkungen in einem abgestuften System von nicht unbedingt erforderlichen Reisen oder auch grundsätzlich von allen Reisen in ein bestimmtes Land abraten.

REISEWARNUNGEN: Sie enthalten den «dringenden Appell», Reisen in ein Land oder in eine Region innerhalb des Landes zu unterlassen. Gewarnt wird dann, wenn «eine akute Gefahr für Leib und Leben besteht», heißt es beim Auswärtigen Amt. Deutsche, die in dem betroffenen Land leben, werden dann zur Ausreise aufgefordert.

Quelle: dpa

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes... »

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