• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Gewalt in Bus & Bahn

AKTUELL

 

U-BAHN-ATTACKEN   |   MAßNAHMENPAKET   |   UMFRAGE   |   SCHLIMME FÄLLE

05.05.2011 | Berlin

Hintergrund: Jugendliche Schläger in Bus und Bahn

Junge Täter haben schon mehrfach mit brutalen Übergriffen in Bahnhöfen, an Haltestellen oder in Verkehrsmitteln  für Entsetzen gesorgt. Oft gingen sie aus nichtigem Anlass auf ihre Opfer los. Eine Auswahl besonders schlimmer Fälle:

Mai 2011: Nach dem Überfall auf einen 21-Jährigen im Berliner U-Bahnhof Amrumer Straße sucht die Polizei mit Bildern aus Überwachungskameras nach drei jungen Schlägern. Zu sehen ist, wie die Männer völlig enthemmt auf den 21-Jährigen einschlagen und einer gegen den Kopf des am Boden Liegenden springt. Das Trio bestiehlt sein schwer verletztes Opfer und entkommt dann unerkannt.

April 2011: Im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße tritt ein 18-Jähriger auf den Kopf eines 29-Jährigen ein. Er stellt sich kurz nach der Tat, ebenso sein 18 Jahre alter Begleiter. Gegen den Haupttäter wird Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen, dem Komplizen  wird gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Gegen Auflagen kommen beide bis zum Prozess auf freien Fuß.

Februar 2011: Ein 30 Jahre alter Handwerker wird auf dem Berliner U-Bahnhof Lichtenberg von vier Jugendlichen zusammengeschlagen und liegt mit lebensgefährlichen Hirnverletzungen längere Zeit im Koma. Ein 14-Jähriger und drei 17-Jährige werden nach der Tat als Verdächtige festgenommen. Sie sitzen in Untersuchungshaft.

Mai 2010:
Tödliche Messerattacke auf einen 19-Jährigen in der Hamburger S-Bahn-Station Jungfernstieg: Eine Gruppe aus fünf Jugendlichen gerät mit dem späteren Opfer aus nichtigem Anlass in Streit. Ein 16 Jahre alter sogenannter Intensivtäter tötet den jungen Mann mit einem Stich ins Herz und wird dafür später zu sechs Jahren Haft verurteilt.

März 2010:
Ein 16-Jähriger schlägt im niederrheinischen Wesel einen Zivilpolizisten zusammen und verletzt ihn schwer. Der Beamte hatte drei Jugendliche auf das Rauchverbot im Zug hingewiesen. Für die Prügelattacke muss der Angreifer eine Jugendstrafe von zwei Jahren und drei Monaten absitzen. Bei diesem Urteil vom August 2010 bezieht das Amtsgericht Dinslaken eine Strafe aus einer früheren Verurteilung mit ein.

September 2009: Der Geschäftsmann Dominik Brunner, der sich schützend vor vier Kinder stellt, wird in München am S-Bahnhof Solln von zwei Jugendlichen zusammengeschlagen und stirbt im Krankenhaus. Die Täter sind 17 und 18 Jahre alt. Der ältere wird im September 2010 zu neun Jahren und zehn Monaten Haft wegen Mordes verurteilt. Sein Komplize erhält sieben Jahre wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge.

Juni 2009: Bei einem Überfall in einem Fußgängertunnel am Bahnhof Hamburg-Harburg wird ein 44-Jähriger so schwer verletzt, dass er drei Wochen später stirbt. Die 16 und 17 Jahre alten Täter hatten den Mann um 20 Cent angeschnorrt und dann zusammengeschlagen. Im Dezember 2010 verurteilte das Landgericht die Schläger wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu drei Jahren und zehn Monaten beziehungsweise zu drei Jahren und vier Monaten Haft.

Quelle: dpa

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap