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01.06.2011 | Bonn

EHEC: Obst- und Gemüsekonserven sind sicher

 

Obst- und Gemüseverarbeitungserzeugnisse in Dosen und Gläsern werden durch Pasteurisation und Sterilisation haltbar gemacht.

Diese thermische Erhitzung schließt Infektionen durch EHEC-Bakterien mit Sicherheit aus. Konserven sind somit die ideale Alternative der Verbraucher für Obst und Gemüse aller Art.

Zu diesem Schluss kommt der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie auf Grund einer aktuellen wissenschaftlichen Bewertung des Institutes Nehring.

EHEC-Bakterien sind hitzeempfindliche Keime, die bei Temperaturen, wie sie während des Blanchierens, Pasteurisierens oder Sterilisierens von Obst- und Gemüseerzeugnissen auftreten, vollständig abgetötet werden. Es ist deshalb auszuschließen, dass in Verarbeitungserzeugnissen aus Obst- und Gemüse, die mit einem oder mehreren dieser Verfahren thermisch behandelt worden sind, vermehrungsfähige EHEC-Bakterien nachweisbar sind.

Schließlich sind die heute im Handel erhältlichen Produkte aus der industriellen Obst- und Gemüseverarbeitung während der Ernte im Sommer 2010 verarbeitet worden - es besteht daher kein Zusammenhang zu den aktuellen Infektionsfällen.

Quelle: bogk

 

Fertigsalate, Fisch- & Gemüsekonserven... »

www.bogk.org

24.05.2011 | Wiesbaden

Lebensmittel auch im Innern auf 70 Grad erhitzen

Wer sich in den kommenden Tagen ausschließlich von gut gewaschenen und ausreichend erhitzten Lebensmittel ernährt, kann das Risiko einer Ansteckung mit dem gefährlichen Darmbakterium EHEC deutlich verringern. Beim Kochen sollten Verbraucher darauf achten, dass die Lebensmittel auch in ihrem Inneren mindestens zehn Minuten lang eine Temperatur von 70 Grad erreichen, rät der Kieler Professor Ulrich Fölsch von der Deutschen Gesellschaft für Innnere Medizin (DGIM). Das gelte insbesondere für Obst und Gemüse. Leicht verderbliche Nahrung gehöre zudem in den Kühlschrank.

Darmbakterien wie EHEC sind nach Angaben des Professors besonders gefährlich, denn sie können sich im Darm festsetzen und Gifte erzeugen, die Nerven und Blutzellen schädigen. Wer Blut im Stuhl bemerke oder unter blutigem Durchfall leide, sollte sich deshalb sofort von einem Arzt untersuchen lassen, rät Fölsch.

Quelle: dpa
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