BERLIN

14.09.2011 | Berlin
S-Bahn reduziert Personal auf Bahnhöfen
Die Berliner S-Bahn wird von 2012 an ihr Personal auf den Bahnhöfen verringern. Ein S-Bahnsprecher bestätigte am Mittwoch einen Bericht der «Berliner Zeitung» (Mittwoch). Es sei geplant, nur noch auf 21 der 166 Bahnhöfe festes Personal einzusetzen. Entlassungen soll es dem S-Bahn-Sprecher zufolge nicht geben. Künftig würden Beschäftigte verstärkt mobil auf den Bahnhöfen unterwegs sein, um Ansprechpartner für Fahrgäste zu sein.
Die S-Bahn wolle eine neue Technik einsetzen, mit der die Fahrer selbst die Bahnhöfe elektronisch überblicken und ihre Züge selbst abfertigen können, sagte der Sprecher. Nach einer Erprobungsphase im ersten Halbjahr 2012 soll bis Jahresende das neue System flächendeckend zum Einsatz kommen. Es wurde bereits vor einigen Jahren geplant, scheiterte aber bisher an technischen Unzulänglichkeiten.
Quelle: dpa
15.09.2011 | Berlin
S-Bahn: Sicherheitsniveau bleibt trotz Personalabbaus
Die Berliner S-Bahn wird die Zahl ihrer Mitarbeiter auf den Bahnhöfen in den kommenden beiden Jahren von derzeit 460 auf 240 verringern. Das Sicherheitsniveau im S-Bahn-Netz werde darunter aber nicht leiden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Hintergrund ist die schon länger geplante Umstellung auf eine modernere Abfertigung der Züge, die bis 2013 verwirklicht sein soll: Der Lokführer kontrolliert dabei das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste über einen Monitor, wie schon lange bei der U-Bahn üblich. Dadurch werden an 68 Stationen Mitarbeiter für die Abfertigung entbehrlich, wie die S-Bahn erläuterte.
Künftig sollen noch 120 Mitarbeiter an 20 stark genutzten Bahnhöfen dauerhaft eingesetzt werden, um dort die Kundeninformation über Lautsprecher und elektronische Anzeigen zu steuern. Hinzu kommen 120 Kundenbetreuer, die je nach Bedarf auf die insgesamt 166 Bahnhöfe verteilt werden. In der Region Berlin-Brandenburg würden außerdem wie bisher rund 500 Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn eingesetzt, die auch zur Sicherheit bei der S-Bahn beitrügen, sagte eine Unternehmenssprecher. Die etwa 220 Beschäftigten, die von der Aufsicht abgezogen werden, erhielten neuen Aufgaben bei der S-Bahn.




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