BERLIN

14.09.2011 | Berlin
Berliner Polizisten klagen gegen die Einführung von Namensschildern
Seit dem 1. August gilt die Kennzeichnungspflicht für Berliner Polizisten. Amnesty International begrüßte die Entscheidung dazu damals, da sie für mehr Transparenz im Polizeidienst sorge. Nun aber klagt die Polizeigewerkschaft (DPolG) gegen die Einführung der Namens- und Nummernschilder für Berliner Polizisten.
Die Identifizierungsschilder würden die Privatsphäre der Polizisten berühren, heißt es. Außerdem seien die geplanten Schilder «gefährlich scharfkantig», argumentierte der Landesvorsitzende Bodo Pfalzgraf bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Die Sorge: Kriminelle könnten die Kennzeichnung den Polizisten von der Uniform reißen und sie damit angreifen - die Folgen könnten unter Umständen sogar lebensgefährlich sein.
Bei der Klage handele es sich um eine Musterklage beim Berliner Verwaltungsgericht, die schon im August eingereicht worden sei, so Pfalzgraf weiter.
Im Video zeigt Ihnen Bodo Pfalzgraf von der DPolG, wie gefährlich die Namensschilder sind... »




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