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  • Anschläge auf Fam. Pepper

BERLIN

 

06.10.2011 | Bad Saarow/Berlin

Anschläge auf Familie: Schützenvereine überprüft

Nach den mysteriösen Anschlägen auf die Berliner Unternehmerfamilie Pepper im brandenburgischen Bad Saarow hat die Schützenvereine und Jagdpächter in der Umgebung kontrolliert. «Das sind Waffenträger», sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.  In Bad Sarow suchten unterdessen erneut Beamte im Wald nach möglichen Spuren. Besonders ergiebig sei dies bislang nicht gewesen, hieß es.

Am vergangenen Sonntag war ein Wachmann (31) lebensgefährlich verletzt worden, als er sich vor die 23-jährige Tochter der Familie warf, als Schüsse fielen. Der Mann liegt weiter auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Nach Angaben der Polizei konnte er bislang nur kurz befragt werden.

Es war bereits der zweite Anschlag auf Angehörige des 2003 verstorbenen Investors Karl Heinz Pepper, der unter anderem das Europacenter am Berliner Kurfürstendamm errichtet hatte. Am 22. August war die Unternehmergattin Petra Pepper (58) von einem Maskierten vor der Villa in Bad Saarow niedergeknüppelt und schwer verletzt worden. Immobilienunternehmer Christian Pepper (61) hatte danach einen privaten Sicherheitsdienst beauftragt und eine Belohnung von 10 000 Euro ausgesetzt.

Die Polizei geht davon aus, dass beide Anschläge auf das Konto eines Täters gehen. Die Familie steht weiter unter Polizeischutz.

Quelle: dpa

Hinweise nimmt die Mordkommission der Kriminalpolizei in Frankfurt (Oder) unter der Bürgertelefon-Nummer 0700 - 33330335 oder 0335 - 561 3115 bzw. jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Visuelle Fahndungshilfe im Fall Bad Saarow erstellt... »

05.10.2011 | Bad Saarow/Berlin

Anschläge auf Unternehmerfamilie: Keine heiße Spur

Polizisten durchkämmen weiter das Gelände und suchen nach Beweisstücken. Aus der Bevölkerung gibt es nur wenige Hinweise zu dem Verbrechen. Nun soll ein Phantombild helfen, die Anschläge auf eine Unternehmerfamilie aufzuklären.

 

Zum Phantombild... »

 

Die mysteriösen Mordanschläge auf die Berliner Unternehmerfamilie Pepper im Kurort Bad Saarow (Oder-Spree) bleiben rätselhaft. «Es gibt noch keine heiße Spur», sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Ermittler haben einige Hinweise bekommen. «Sie sind jedoch nicht der Rede wert», so der Sprecher. Die Polizei rechnet nicht mit einer schnellen Aufklärung der Taten. Helfen soll jedoch eine Zeichnung, die nach Beschreibung von Louisa Pepper angefertigt wurde. Der 23-Jährigen galten nach bisherigen Ermittlungen die Schüsse, die am Sonntag den Bodyguard der Familie lebensgefährlich verletzten.

Die Polizei geht davon aus, dass der 31-Jährige seine Klientin vor den Schüssen schützte. Die 23-Jährige nahm dabei offensichtlich den Täter wahr. Da er maskiert war, beschränkt sich ihre Beschreibung jedoch auf die Bekleidung des etwa 1,70 bis 1,80 Meter großen Mannes:  Jacke und Hose aus Militärtarnstoff, Stiefel und Handschuhe. Unter dem Helm mit einem Netz soll eine Brille zu sehen gewesen sein.

Die Familie steht weiter unter Polizeischutz. Laut Medienberichten soll dies auch für ihren Wachmann gelten. Die Polizei wollte dies nicht kommentieren. Der 31-Jährige liegt nach mehreren Operationen weiter auf der Intensivstation des Helios Klinikums in Bad Saarow. Zeitweise war er ins Koma gesetzt worden. Nach Angaben der Polizei konnte der Bodyguard am Mittwoch erstmals kurz befragt werden. Wesentlich neue Erkenntnisse erhielt die Mordkommission dadurch nicht, hieß es. Rund 50 Polizisten suchten darum weiter das Familienanwesen am Scharmützelsee nach möglichen Beweisstücken ab.

Die Angehörigen des 2003 verstorbenen legendären Investors Karl Heinz Pepper, der unter anderem das Europacenter am Berliner Kurfürstendamm errichtet hat, hatten bereits nach einem brutalen Überfall vor sechs Wochen einen privaten Sicherheitsdienst engagiert. Am 22. August war die Unternehmergattin Petra Pepper (58) von einem Maskierten vor der Villa in Bad Saarow niedergeknüppelt und schwer verletzt worden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um den gleichen Täter handelt, der nun die Schüsse auf Tochter Louisa abfeuerte.

Bereits nach der ersten Attacke hatte Familienvater Christian Pepper (61) 10 000 Euros Belohnung ausgesetzt für Hinweise, die zu dem Mann führen. Bislang ohne Erfolg. Die Familie äußert sich derzeit nicht zu den Anschlägen und hat sich auf ihr Anwesen zurückgezogen.

Quelle. dpa

Hinweise nimmt die Mordkommission der Kriminalpolizei in Frankfurt (Oder) unter der Bürgertelefon-Nummer 0700 - 33330335 oder 0335 - 561 3115 bzw. jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Visuelle Fahndungshilfe im Fall Bad Saarow erstellt... »

 

Pressemitteilung der Polizei: Ermittlungen zum versuchten Tötungsdelikt... »

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