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BERLIN

 

27.10.2011 | Berlin

Ralf Wieland ist neuer Berliner Parlamentspräsident

Der SPD-Abgeordnete Ralf Wieland ist neuer Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses. Nach guter Parlamentstradition erhielt der 54-Jährige die meisten Stimmen der 149 Abgeordneten. 129 Volksvertreter stimmten mit Ja, 11 mit Nein, 9 enthielten sich. Wieland folgt Walter Momper (SPD) nach, der nach mehr als 30 Jahren Parlamentszugehörigkeit nicht mehr für das Abgeordnetenhaus kandidiert hat. Momper stand zehn Jahre lang an der Spitze des Landesparlaments. Als Vize-Präsidenten stellten sich anschließend Andreas Gram von der CDU und Anja Schillhaneck von den Grünen zur Wahl.

Quelle: dpa
18.10.2011 | Berlin

Ralf Wieland: Ruhiger Sozialdemokrat aus Überzeugung

 

Mit Zahlen kann er umgehen, mit Menschen auch. Das hat der SPD-Abgeordnete Ralf Wieland in den vergangenen fünf Jahren als Vorsitzender des wichtigen Hauptausschusses des Abgeordnetenhauses bewiesen. Durch seine souveräne Führung des für die Finanzen zuständigen Ausschusses erwarb er sich selbst bei Oppositionskollegen Anerkennung. Jetzt will der 54-Jährige Präsident aller 149 Abgeordneten im Landesparlament werden. In der ersten Sitzung des 17. Abgeordnetenhauses am (heutigen) Donnerstag stellt sich der Speditionskaufmann zur Wahl.

Der Mann mit dem gemütlichen Schnauzbart gilt als ruhig, integrierend und humorvoll - Eigenschaften, die ihm beim Lenken der manchmal sehr emotionsgeladenen Plenumssitzungen und eines Stabes von rund 140 Mitarbeitern helfen können. Er verstehe sich als «Chefverkäufer der parlamentarischen Demokratie», sagt Wieland über sein neues Amt.

Schon mit 17 trat Wieland in die SPD ein. Er zählt zum eher rechten Flügel. Seiner Partei diente er als Kreisgeschäftsführer und von 1999 bis 2004 auch als Landesgeschäftsführer. Seit 1999 sitzt Wieland auch im Landesparlament. In den 1990er Jahren arbeitete er als Referent wie als Sachgebietsleiter in den Senatsverwaltungen für Bau und Stadtentwicklung.

Quelle: dpa

www.ralf-wieland.de

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