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BERLIN

 

21.04.2009

21.04.2009 | Berlin

Charlotte Konnopke ist tot

 

Die Gründerin des bekannten Ostberliner Currywurst-Imbiss Konnopke, Charlotte Konnopke, ist tot. Sie starb bereits in der vergangenen Woche im Alter von 98 Jahren, bestätigte ihre Tochter exklusiv gegenüber 105'5 Spreeradio.

 

Konnopke’s Imbiß - in Berlin einfach nur "Konnopke" genannt - ist wohl einer der bekanntesten Berliner Imbiss-Stände. Der Stand unter der Hochbahn der U2 an der Schönhauser Allee wird in vielen Reiseführern erwähnt. Das besondere Verdienst: Mit dieser Imbissbude war 1960 die Currywurst, erstmals in der Hauptstadt der DDR, in Ostberlin eingeführt worden.

Gegründet hatte Charlotte Konnopke das Unternehmen bereits 1930 gemeinsam mit ihrem Mann Max - zunächst als Bauchladen. Nach dem zweiten Weltkrieg erwarb das Paar einen Wurstwagen - 1960 wurde dieser durch die jetzige Imbissbude ersetzt. Bei Konnopke arbeiten heute etwa 14 Mitarbeiter.

 

 

konnopke-imbiss.de

Konnopke’s Imbiß

Schönhauser Allee 44a | Berlin-Prenzlauer Berg

 

Konnopke’s Imbiß im Prenzlauer Berg liegt in lebhafter Umgebung an dem Verkehrsknotenpunkt, an dem sich die Schönhauser Allee, Kastanien- und Pappelallee sowie die Danziger Straße und die Eberswalder Straße treffen. Er liegt unter dem Viadukt der U2 in der Schönhauser Allee unmittelbar südlich des U-Bahnhofs Eberswalder Straße. Konnopke's Imbiß ist nicht nur bei Einheimischen beliebt, sondern wegen seiner Bekanntheit und der zentralen Lage im Prenzlauer Berg auch bei Touristen. Es befindet sich ein gleichnamiger Imbiss in der Mahlerstraße Weißensee, der von Günter Konnopke, einem Sohn Max Konnopkes, betrieben wurde. Eine neue Filiale eröffnete am 1. August 2007 in Heinersdorf.

Am 4. Oktober 1930 gründete Max Konnopke mit seiner Frau Charlotte das Unternehmen als Bauchladen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarben sie 1947 einen Wurstwagen. Erst 1960 wurde an der jetzigen Stelle eine Imbissbude errichtet. Seit dieser Zeit wird das bekannteste Konnopke-Produkt, die Currywurst mit Ketchup nach geheimem Familienrezept, verkauft. Ursache für diese Eigenentwicklung war, dass in Ost-Berlin nach dem Mauerbau zunächst kein Ketchup erhältlich war. 1976 übernahm die Tochter Waltraud Ziervogel das Geschäft. Sie ließ 1983 die ehemalige Holzbude durch den heutigen Imbisskiosk aus Metall ersetzen.

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