BERLIN

02.12.2011 | Berlin
Wieder normaler U-Bahnverkehr am Gleisdreieck
Fahrgäste der U-Bahnlinie 2 kommen bald wieder unkompliziert von der City West in die City Ost - und umgekehrt. Pendelverkehr und Ersatzbusse gehören dann der Vergangenheit an. Am 9. Dezember wird die Sanierung des U-Bahnhofs Gleisdreieck in Kreuzberg so weit beendet sein, dass die Linien U1 und U2 wieder wie gewohnt verkehren. Das kündigten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Freitag an. Es seien zwar noch Restarbeiten an Treppen und am Eingang Luckenwalder Straße nötig, diese hätten aber keine Auswirkungen auf den U-Bahnverkehr.

In der kommenden Woche verlangt die BVG ihren Fahrgästen allerdings erst einmal weitere Geduld ab, weil am Gleisdreieck noch eine Bauweiche abgebaut werden muss. Deshalb fährt die U2 von Montagmorgen bis Donnerstagabend nur zwischen den Bahnhöfen Pankow und Potsdamer Platz. Der Streckenabschnitt vom Potsdamer Platz in Mitte bis zum Nollendorfplatz in Schöneberg wird mit Bussen bedient, die auch an den U-Bahnhöfen Kurfürstenstraße und Bülowstraße halten. Zwischen der Warschauer Straße in Friedrichshain und dem Nollendorfplatz verkehrt noch bis zum 8. Dezember weiterhin die U12.
Der U-Bahnhof Gleisdreieck, in dem sich die Linien U1 und U2 kreuzen, wird seit 2009 grundlegend saniert. Unter anderem sind bisher die gemauerten Viadukte aus dem Jahr 1900 denkmalgerecht instand gesetzt worden. Auch um die Bahnhofshalle der U1 kümmerten sich die Arbeiter. Die jüngste Bauphase lief seit Ende Juni. Es waren die Bahnhofshalle und Gleisanlagen der U2 an der Reihe.
Ursprünglich hatte die BVG am Gleisdreieck schon Mitte November zum Regelbetrieb zurückkehren wollen. Doch dann waren auf der Ebene der U2 Schäden an der Bausubstanz entdeckt worden, die nach Angaben des kommunalen Verkehrsbetriebs bei der Planung nicht erkennbar gewesen waren. So verzögerte sich die Fertigstellung.




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