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BERLIN

 

Familie für Energiehaus
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20.12.2011 | Berlin

Familie aus Prenzlauer Berg zieht in Energieeffizienzhaus

Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) hat die Testfamilie für das Berliner Energieeffizienzhaus ausgelost. Die Wahl fiel auf die vierköpfige Familie Welke-Wiechers aus Prenzlauer Berg, die aus Vater Jörg Welke (42), Mutter Simone Wiechers (42) und den Kindern Lenz (8) und Freyja (11) besteht. «Wir achten schon jetzt sehr darauf, dass wir möglichst wenig CO2 verbrauchen. Wir freuen uns sehr darauf, das Haus testen zu dürfen», sagte Welke, der als Wissenschaftler in einem Berliner Umweltinstitut arbeitet.

Die Familie wird ab März für 15 Monate in das Modellhaus in Charlottenburg einziehen, das doppelt so viel Energie produziert, wie es verbraucht.

Quelle: dapd
Merkel eröffnet das Energieeffizienz-Haus in Berlin
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07.12.2011 | Berlin

Merkel eröffnet Energieeffizienz-Haus

Kosten für Energie und Kraftstoff steigen - Häuslebauer suchen da nach neuen Wegen, um zu sparen. In Berlin steht ein Wohnhaus, das als Vorzeigeprojekt gilt und sogar die Kanzlerin anlockt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Mittwoch gemeinsam mit Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) ein Modell-Wohnhaus eröffnet. Das Gebäude erzeugt mehr Strom, als es verbraucht - und kann mit der überschüssigen Energie Elektroautos aufladen.

Das «Effizienzhaus Plus» sei ein «lebendiges Beispiel für das Wohnen der Zukunft», sagte Merkel bei der Eröffnung. Es sei eine gute Nachricht, dass energieeffizientes Bauen nun auch im privaten Bereich angekommen sei. Die Kanzlerin appellierte an den Bundesrat, auch eine Lösung für die steuerliche Förderung der Sanierung älterer Gebäude zu finden. «Das wäre auch ein Konjunkturprogramm», sagte sie.

 

Nach Angaben des Bundesbauministeriums, das das Modell-Haus in Charlottenburg finanziert hat, wurden im «Effizienzhaus Plus» nur Technologien eingebaut, die bereits auf dem Markt erhältlich sind. Neu sei die Kombination der allerneuesten Technik in einem einzigen Gebäude.

Über Solarzellen und Kollektoren auf dem Dach und an der Fassade soll das «Effizienzhaus Plus» 16 000 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren, davon werden dem Ministerium zufolge nur 10 000 zum Wohnen benötigt. Mit dem überschüssigen Strom können direkt am Haus Elektrofahrzeuge aufgeladen werden - kontaktlos über eine Induktionsschleife. Trotzdem ist das Haus an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, um Phasen geringer Sonneneinstrahlung überbrücken zu können.

Im März kommenden Jahres soll das Haus von einer vierköpfigen Familie bezogen werden, die die Technologie 15 Monate lang auf ihre Alltagstauglichkeit testet. Fünf deutsche Autohersteller stellen der Familie Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Wissenschaftlich begleitet wird das Forschungsprojekt vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik Stuttgart. Bis zum Einzug der Familie kann das «Effizienzhaus Plus» besichtigt werden.

Quelle: dpa

Effizienzhaus Plus auf der Seite vom Verkehrsministerium mit WEBCAM... »

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