BERLIN

24.01.2012 | Berlin
Forschungsprojekt zur Wasserqualität in Berlin gestartet
Die Technische Universität Berlin, die Berliner Wasserbetriebe und weitere Partner haben am Montag in Berlin ein neues Forschungsprojekt zur Erforschung der Wasserqualität begonnen. Ziel sei es, die Sicherheit der Trinkwasserversorgung in Berlin mittel- und langfristig zu gewährleisten, sagte der Sprecher der Berliner Wasserbetriebe, Stephan Natz. In dem Projekt sollen Spurenstoffe und Bakterien analysiert und Möglichkeiten der Wasserreinigung untersucht werden. Darüber hinaus geht es auch um Wege, Verunreinigungen zu vermeiden.
Hintergrund ist, dass in den kommenden Jahrzehnten wegen längerer Trockenperioden im Sommer voraussichtlich die Wasserstände von Spree und Havel sinken. Gleichzeitig steigt der Konsum von Medikamenten in der alternden Bevölkerung. Beide Trends können die Konzentration von Spurenstoffen wie etwa Arzneimittelrückständen oder auch Mikroorganismen in den Oberflächengewässern erhöhen, die dann das Grundwasser erreichen können. In Berlin werde das Abwasser über mehrere Stufen gereinigt. Die Frage sei, ob künftig noch eine weitere Reinigungsstufe nötig sei, sagte Natz.
Das Projekt mit einem Volumen von 4,4 Millionen Euro heißt «Anthropogene Spurenstoffe und Krankheitserreger im urbanen Wasserkreislauf: Bewertung, Barrieren und Risikokommunikation» (ASKURIS). Es wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. Die Erfahrungen aus Berlin sollen künftig auch in anderen Regionen genutzt werden. So finanziert etwa auch der Zweckverband Landeswasserversorgung Stuttgart das Projekt mit.
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ASKURIS im Internet...»




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