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BERLIN

 

27.04.2009

Jeder 2. Berliner zieht nicht in den ehemals

anderen Teil der Stadt – repräsentative

Umfrage im Jubiläums-jahr des Mauerfalls
degewo startet Kampagne: „Berlin bleibt nie Berlin“

Ihrem Kiez geben 64% der Berliner eine gute bis sehr gute Note, die Veränderungen seit dem Mauerfall bewerten 59% als positiv, aber trotzdem würden 50% der Hauptstädter nicht in den ehemals anderen Teil der Stadt ziehen. Drei Ergebnisse einer repräsentativen Berlin-Umfrage, die von der degewo zum Start ihrer Imagekampagne mit dem Titel: „Berlin bleibt nie Berlin“ veröffentlicht wurden. „Keine andere europäische Metropole verändert sich so rasant wie Berlin“, erklärt degewo-Vorstand Frank Bielka. „Wir wollten es aber genauer wissen und haben nachgefragt, wie der Wandel der Stadt von den Berlinerinnen und Berliner empfunden wird.

Auf die Frage: „Würden Sie auch in den ehemals anderen Teil der Stadt umziehen und dort leben?“, haben 50% der Befragten mit Nein geantwortet. 6% gaben an, das bereits getan zu haben, 20% hätten kein Problem damit, weitere 20% würden das möglicherweise tun, 4% konnten die Frage nicht beantworten. Dabei gibt es kaum Unterschiede zwischen Ost und West. Die Ablehnung in den ehemals anderen Teil der Stadt zu ziehen ist jedoch bei Befragten, die älter als 50 Jahre sind (64%) deutlich größer, als bei den jüngeren Berliner zwischen 14 und 29 Jahren (36%). Im Auftrag der degewo hat das Meinungsforschungsinstitut Info GmbH mehr als 1.000 Berlinerinnen und Berliner befragt. Besonders deutlich ist das Nein aus Tempelhof-Schöneberg (64%), die wenigsten Nein-Stimmen kommen dagegen aus Friedrichshain-Kreuzberg (39%).

Die Mehrheit der Hauptstädter fühlt sich Wohl in ihrem Wohnquartier. 64% vergeben die Noten sehr gut (25%) und gut (39%). Die Werte im ehemaligen Ostteil der Stadt sind hier mit 71% höher als im ehemaligen Westteil (60%). Am wohlsten fühlen sich die Pankower (76% Note 1-2) vor den Steglitz-Zehlendorfern. Deutlich schlechtere Noten gab es in Mitte (sehr gut 19%, gut 28%) und Neukölln (sehr gut 9%, gut 31%). „Dieses Ergebnis zeigt, dass wir als Wohnungsunternehmen nicht nachlassen dürfen, auch schwierige Stadtquartiere zu entwickeln“, sagt degewo-Vorstand Bielka. Mit dem Bildungsverbund, einem Zusammenschluss der Bil-dungseinrichtungen im Kiez, ist die degewo im Weddinger Brunnenviertel und in der Gropiusstadt bereits aktiv. Mit dem Stadtumbauprogramm-Ost hat Berlins führendes Wohnungsunternehmen außerdem in Marzahn Erhebliches geleistet. Mit dem Rück- und Umbau von Plattenbauten, beispielsweise der Ahrensfelder Terrassen, und der Neugestaltung des Wohnumfeldes wie im Schorfheideviertel, konnte die Attraktivität deutlich gesteigert werden.

Das degewo-Kampagnenmotto „Berlin bleibt nie Berlin“, ist gerade in Marzahn im gesamten Wohnquartier sichtbar. Der Wandel der Stadt seit dem Mauerfall vor 20 Jahren, ist  überall zu sehen. Auch für die Berliner. 89% von ihnen sagen, Berlin habe sich seit 1989 sehr stark (56%) bzw. stark (33%) verändert. Doch die degewo hat tiefer gefragt und wollte wissen, ob sich die Hauptstadt zum Guten oder eher Schlechten gewandelt hat. 59% der Befragten empfinden die Veränderungen in Berlin als positiv, für 20% überwiegen jedoch die negativen Eindrücke. Schaut man in die Bezirke, sind die Pankower, Treptow-Köpenicker und Lichten-berg-Hohenschönhausener mit jeweils rund 70% am zufriedensten mit dem „neuen“ Berlin. Weniger überzeugt vom Wandel zum Guten sind die Reinickendorfer (51%), Marzahn-Hellersdorfer und Neuköllner (jeweils 50%).

„Wir sehen uns weiterhin als ständige Antreiberin von positiven Veränderungen in der Stadt“, lautet das Fazit von degewo-Vorstand Frank Bielka. „Wir sorgen dafür, dass sich Berlin für ein besseres Leben seiner Menschen wandelt. Wir sorgen dafür, dass Berlin nie Berlin bleibt.“

Die Imagekampagne der degewo startet heute mit vier unterschiedlichen Plakat-motiven, die im gesamten Stadtgebiet zu sehen sein werden. Alle Motive stehen unter www.degewo.de als Download zur Verfügung. Außerdem ergänzen Hörfunkspots das Kampagnenmotto „Berlin bleibt nie Berlin“.

Die degewo ist das führende Wohnungsunternehmen in Berlin. Mit über 70.000 verwalteten Wohnungen und über 600 Mitarbeitern zählen wir zu den größten und leistungsfähigsten Wohnungsunternehmen in Deutschland. Unsere Bestände befinden sich in fast allen Stadtteilen Berlins und wir verbessern stetig unseren Service, so dass wir den vielfältigen Bedürfnis-sen unserer Kunden entsprechen. Als kommunales Wohnungsunternehmen übernehmen wir Verantwortung für die Stadt Berlin und ihre Menschen.

 

Die Umfrage im Einzelnen... »

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