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BERLIN

 

26.01.2009

Schon wieder Autos in Berlin abgefackelt.

Immer wieder werden in Berlin Autos angezündet. Am Sonntagabend ist erneut ein Auto in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, bemerkten Anwohner gegen 23.00 Uhr auf einem Mieterparkplatz in der Neuköllner Jahnstraße einen brennenden Kleinwagen und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Die Feuerwehr löschte den Brand. Verletzt wurde niemand. Den Angaben zufolge kann nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ein politischer Hintergrund ausgeschlossen werden. Daher hat ein Brandkommissariat die Ermittlungen übernommen.

Bereits in der Nacht zum Sonntag standen drei PKW in Flammen. In der Eldenaerstraße brannte ein Porsche Cayenne und ein davor stehender VW Golf komplett aus. Minuten später entdeckte ein Passant einen brennenden DHL-Transporter in der Thaerstraße. Der Mann konnte mit einem Feuerlöscher Schlimmeres verhindern. Der Staatsschutz des LKA hat die Ermittlungen übernommen.

Jetzt schaltet sich die Politik ein

Inzwischen kann man die vielen Brandanschläge als Serie auffassen. Deshalb sind die Brandanschläge auf Autos am Montag auch Thema im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Insbesondere Vertreter der Oppositionsparteien kritisieren seit längerer Zeit, dass die Bemühungen der Polizei, die Täter zu ermitteln, weitgehend ins Leere laufen.
Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hatte vergangene Woche angekündigt, bei der Aufklärung notfalls auch die Telefonüberwachung einzusetzen. Man müsse alles Mögliche tun, um die Anschlagsserie zu beenden, dazu gehöre im äußersten Fall auch das Mittel der Telefonüberwachung, sagte Körting Morgenpost Online.

In diesem Jahr sind bereits ca. 20 Autos in Berlin in Flammen aufgegangen.

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