BERLIN
03.06.2009
03.06.2009 | Berlin (dpa)
Mieten in Berlin steigen langsamer
Die Mieten in Berlin sind in den vergangenen zwei Jahren durchschnittlich um 1,7 Prozent oder 8 Cent pro Quadratmeter und damit langsamer als zuvor gestiegen. Das geht aus dem neuen Mietspiegel hervor, den Senat, Mieter- und Vermieterverbände am Mittwoch unterzeichneten. Sie haben eine durchschnittliche Miete ohne Betriebs- und Heizkosten von 4,83 Euro pro Quadratmeter ermittelt. Mietervertreter verwiesen jedoch auf steigende Betriebskosten. Immer mehr Berliner mit kleinen Einkommen hätten Probleme, bezahlbare Wohnungen zu finden.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) sagte: «Berlin bleibt eine Stadt mit bezahlbaren Wohnungen.» Das Plus von 1,7 Prozent ist nach Junge-Reyers Worten der niedrigste Zuwachs seit 15 Jahren. Der Mietspiegel dient zur Orientierung für etwa 1,2 Millionen von 1,8 Millionen Mietwohnungen in Berlin.
Der Berliner Mieterverein wies darauf hin, dass danach die Mieten in 1919 bis 1949 errichteten Häusern um 3,9 Prozent gestiegen seien. Mieter von Wohnungen kleiner als 40 Quadratmeter müssten 5,3 Prozent mehr bezahlen als vor zwei Jahren. Der neue Mietspiegel biete keinen Anlass zur Entwarnung, sagte Vereins-Hauptgeschäftsführer Hartmann Vetter.
Mietspiegel 2009 (PDF; 752 KB) »





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