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  • Messermord an Joggerin

BERLIN

 

22.06.2009

24.06.2009 | Berlin (dpa)

Weitere Zeugin meldet sich nach Mord an Joggerin

Nach dem Mord an einer Berliner Joggerin im Spandauer Forst hat sich nun auch eine Frau als Zeugin bei der Polizei gemeldet. Sie hatte zusammen mit einem Mann der Sterbenden Erste Hilfe geleistet. Beide sollen nun ausführlich befragt werden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

 

Mittlerweile gebe es 125 Hinweise aus der Bevölkerung. Die Mordkommission habe auch Mitarbeiter und Patienten der nahe gelegenen Krankenhäuser Johannesstift und Waldkrankenhaus befragt.

 

Die 39-Jährige war am Samstag von einem Unbekannten niedergestochen worden. Bevor sie starb, hatte sie ihn als 15 bis 20 Jahre alten Mann beschrieben.




22.06.2009 | Berlin (dpa)

Hinweise nach Messermord an Joggerin

 

Nach der tödlichen Messerattacke gegen eine Berliner Joggerin ist der Täter weiter auf der Flucht. Zu dem Mann gebe es keine Spur, auch das Tatmotiv sei noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher. Bei den Ermittlern gingen bislang rund 50 Hinweise zu dem Mordfall ein.

 

Die 39-Jährige war am Samstag mit ihrem Ehemann zum Joggen in den Spandauer Stadtforst gekommen. Während der Mann schon loslief, machte die 39-Jährige noch Aufwärmübungen. Dabei wurde sie angegriffen und starb wenige Stunde später in einer Klinik. Die Frau habe mehrere Messerstiche erlitten, sagte der Sprecher.

 

Die Psychologin von der Berliner Charité hatte vor ihrem Tod noch eine Beschreibung des Mannes geben können. Der 15 bis 20 Jahre alte Mann soll demnach etwa 1,75 Meter groß und schlank sein. Der in Weiß gekleidete Täter mit gepflegter Erscheinung soll auf einem roten Fahrrad unterwegs gewesen sein.

Jedem Hinweis werde gründlich nachgegangen, sagte der Polizeisprecher. Zeugen werden noch vernommen. Der mutmaßliche Täter soll schon vor dem Messerangriff in dem Wald beobachtet worden sein. Die Suche nach Spuren am Tatort ist laut Polizei abgeschlossen. Es gebe noch viele offene Fragen. So sei unklar, wie die Attacke genau ablief und ob der Täter sein Opfer noch ansprach.

 

In einem zweiten Todesfall sollte ein Tatverdächtiger noch am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. Ebenfalls am Samstag war in einer Wohnung in Schöneberg ein toter Mann entdeckt worden. Der 31-jährige Wohnungsinhaber wurde als Tatverdächtiger festgenommen. Er hat laut Polizei zugegeben, sein Opfer bei einem Streit durch «Gewalt gegen den Hals» getötet zu haben. Der Tote hatte laut Polizei bereits längere Zeit in der Wohnung gelegen. Mieter des Hauses hatten die Polizei wegen üblen Geruchs alarmiert.

 

Hinweise nimmt die ermittelnde Mordkommission unter 030/4664-911-701 oder jede andere Dienststelle entgegen.

 

Informationen der Polizei zur toten Sportlerin... »

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