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BERLIN

 

01.07.2009 | Berlin

Tote Sportlerin im Spandauer Wald - Tatverdächtiger mit Video gesucht - Staatsanwaltschaft lobt Belohnung aus

 

Im Fall der am 20. Juni im Spandauer Forst getöteten Sportlerin wird die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe gebeten. Die Ermittler erhoffen sich nun weitere Hinweise aufgrund eines veröffentlichten Videos.

Wie berichtet, wurde die 39-Jährige von einem Unbekannten gegen 8.45 Uhr in der Nähe der Kuhlake mit mehreren Messerstichen angegriffen und erlag einige Stunden nach der Tat den schweren Verletzungen.

Gesucht wird nach einem unbekannten Mann,
der wie folgt beschrieben wird:

  • etwa 15 bis 20 Jahre alt
  • etwa 175 cm groß und schlank
  • kurze, mittel-/dunkelblonde Haare
  • mitteleuropäischer Typ
  • kein Bart, keine Brille
  • bekleidet mit einem weißen Oberteil und einer langen, weißen Hose
  • insgesamt gepflegte Erscheinung
  • mit einem auffällig rotem Fahrrad unterwegs

Bisherige Ermittlungen und Zeugenaussagen lassen den Schluss zu, dass der Täter auf seinem Fahrrad die Schönwalder Allee in Richtung Spandau flüchtete. Es muss davon ausgegangen werden, dass er sich zuvor schon einige Zeit im Wald aufhielt. Der Tatverdächtige dürfte über sehr gute Ortskenntnisse verfügen.
Aufgrund der Personenbeschreibung und den Aufnahmen einer Überwachungskamera vom Eingangsbereich des Evangelischen Johannesstifts kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesuchte gegen 8 Uhr 50 auf das Gelände des Johannesstifts fuhr. Auf dem Videoausschnitt ist ein männlicher Radfahrer in heller Kleidung zu erkennen, bei dem es sich um den Tatverdächtigen handeln könnte.

Das abgeschlossene Gelände des Johannesstifts hat zwei Ein- bzw. Ausgänge, wobei der Haupteingang an der Schönwalder Allee 26 und ein zweiter Ein-/Ausgang an der Wichernstraße liegt. Insofern ist es möglich, das Gelände nach Durchqueren an der Wichernstraße zu verlassen.

Die 7. Mordkommission fragt:

  • Wer kann Angaben zu dem Fahrradfahrer machen?
  • Wer kennt diese Person?

Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat und Festnahme des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von bis zu 5.000 Euro ausgelobt.

Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nehmen die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Rufnummer (030) 46 64 - 91 17 01 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Hier geht's zum Video... »

 

 

Die Pressemeldung der Polizei Berlin... »

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