BERLIN
10.07.2009

10.07.2009 | Berlin (dpa/bb)
Prozess gegen Landowsky wird Montag fortgesetzt
Der Prozess gegen den früheren Berliner CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky und elf weitere frühere Bankmanager wird nach einer Unterbrechung an diesem Montag fortgesetzt. Zu Beginn der Verhandlung will das Gericht die Entscheidung über eine Panne bei der Wahl von Hilfsschöffen bekanntgeben. Die Verteidigung hatte beanstandet, dass die Auslosung der Hilfsschöffen im
vergangenen Dezember mit einem falschen Datum angekündigt wurde. Die vorgeschriebene Öffentlichkeit sei so nicht gegeben.
Sollte das Gericht der Rüge stattgeben, könnte der Prozess platzen. Eine langwierige Verhandlung ohne Hilfsschöffen ist zwar möglich, aber riskant, weil kein Ersatz bereit steht, wenn reguläre Schöffen zum Beispiel wegen Krankheit ausfallen.
Die zwölf früheren Aufsichtsratsmitglieder und Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft IBG, einer Tochter der Bankgesellschaft, sind wegen des Vorwurfs der schweren Untreue im Zusammenhang mit Immobilienfonds angeklagt. Für die Bank und das Land Berlin soll ein Schaden von mehr als 58 Millionen Euro entstanden sein.




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