• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Berlin
  • S-Bahn

BERLIN

 

02.08.2009

02.08.2009 | Berlin (dpa)

Berliner S-Bahn fährt wieder in der Innenstadt

Nach zwei Wochen massiver Einschränkungen sind auf den wichtigsten Strecken in Berlin wieder S-Bahnen unterwegs.

Am Montag verkehrten auf der zentralen Ost-West-Trasse zwischen Ostbahnhof und Zoologischer Garten sowie von der Innenstadt zum Flughafen Schönefeld erstmals seit dem 19. Juli wieder S-Bahnen. «Der Betrieb ist sehr gut angelaufen», sagte S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner am Montag am Bahnhof Hackescher Markt, der neben 14 weiteren Bahnhöfen für zwei Wochen still lag. Bis zum Normalbetrieb sei es allerdings noch ein «weiter Weg», räumte er ein.

Am Montag wurden 128 zusätzliche Wagen in Betrieb genommen - damit sind nun insgesamt 458 Wagen auf den Schienen. In Spitzenzeiten sind in Berlin und im nahen Umland normalerweise 1100 Wagen unterwegs. Auf der Ost-West-Trasse verkehrten pro Stunde in beide Richtungen neun S- Bahnen mit je sechs Wagen, teilte Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz mit, «also alle 20 Minuten drei Züge». In Anbetracht der besonderen Situation verlaufe «alles recht gut». Alle angekündigten Züge seien «zum großen Teil pünktlich» gefahren, die Auslastung «mittel bis stark». «Es geht langsam bergauf», resümierte der Sprecher.

Auch der Berliner Fahrgastverband IGEB zeigte sich mit dem ersten Tag nach Wiederaufnahme des S-Bahn-Verkehrs auf der Stadtbahn zufrieden. Dabei wirke sich positiv aus, dass in der Ferienzeit der Berufsverkehr schwächer sei, sagte der IGEB-Vorsitzende Christfried Tschepe. Allerdings merke man, dass viele Fahrgäste nach dem Chaos der letzten Wochen noch vorsichtig sind und weiterhin vermehrt mit der U-Bahn fahren.

Neben der Stadtbahn und der Bahn nach Schönefeld sind auch Spandau und Wartenberg wieder mit der S-Bahn zu erreichen. Die meisten Strecken werden bislang aber lediglich im 20-Minuten-Takt bedient, zudem fahren häufig nur Kurzzüge. S-Bahn-Sprecher Priegnitz sagte, in solch einer Situation müssten Kompromisse gemacht gemacht werden. Den Fahrgästen seien aber «zumutbare Alternativen» geboten. Unter anderem bleiben auf der Stadtbahn sieben zusätzliche Regionalzüge in Betrieb, vier davon fahren bis nach Potsdam.

Gerade die Anbindung Potsdams per Ersatzverkehr verläuft aber noch sehr holprig. Für großen Unmut bei den Fahrgästen sorgte am Montag, dass Ersatz- und Pendelverkehr offenbar nicht aufeinander abgestimmt wurden und es so an den Bahnsteigen teils zu Wartezeiten von bis zu 20 Minuten kam. Der IGEB-Vorsitzende Tschepe bemängelte zudem, dass zwei der vier Regionalzüge in zu dichter Folge hintereinander fahren.

Für die in knapp zwei Wochen beginnenden Leichtathletik- Weltmeisterschaften (15. bis 23 August) kündigte Buchner indes an, «ein weiteres Stück Normalbetrieb» wiederherzustellen. Rechtzeitig zum Beginn der Titelkämpfe wird die Bahn am 12. August den nächsten Fahrplanwechsel vornehmen, sagte S-Bahn-Sprecher Priegnitz. Dabei werde ein großes Augenmerk auf die WM gelegt. Priegnitz kündigte einen «adäquaten Fahrplan für die An- und Abreise der Fans» zum Berliner Olympiastadion an. Wie dieser konkret aussieht, wird an diesem Dienstag bekanntgegeben. Bei ausverkauftem Stadion müssten täglich mehr als 60 000 Besucher nach Charlottenburg befördert werden.

» S-Bahn-Fahrplan ab 3. August 2009 «

Stadtbahn zwischen Zoologischer Garten und Ostbahnhof
Fahrgäste, die auf der Stadtbahn unterwegs sind, haben wieder die Auswahl zwischen der S-Bahn und den Regionalzügen. Etwa alle 7 Minuten fährt ein S-Bahnzug über die Stadtbahn. Dies ist zwar schon eine große Verbesserung, da es aber immer noch weniger Züge sind, als eigentlich vorgesehen, fahren die zusätzlichen Regionalzüge auf der Stadtbahn auch weiterhin zur Entlastung der S-Bahn. Wir empfehlen Reisenden, nach Möglichkeit auch auf die Regionalzüge auszuweichen.

Raum Köpenick
Die S3 fährt tagsüber zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof wieder alle 10-Minuten. Somit steht für Fahrgäste aus dem Raum Köpenick wieder fast das volle Angebot zur Verfügung. Zur Weiterfahrt in Richtung Innenstadt sollten ab Ostbahnhof weiterhin auch die zusätzlichen Züge des Regionalverkehrs genutzt werden.

Schönefeld
Die S9 fährt wieder alle 20 Minuten zwischen Schönefeld und Spandau. Fahrgäste aus Schönefeld können also wieder mit der S-Bahn in Richtung Schöneweide und Innenstadt fahren. Die S45 von Schönefeld nach Südkreuz kann leider noch nicht wieder in Betrieb gehen, dafür kann der Schnellbus SXF1 von Schönefeld Terminal zum Bahnhof Südkreuz auch weiterhin ohne Zuschlag mit ABC-Fahrscheinen benutzt werden. Wer direkt vom Flughafen in die City fahren möchte, nutzt am besten die halbstündlich fahrenden "Airport-Express"-Regionalzüge RE7 und RB14.

Grünau, Adlershof, Schöneweide, Königs Wusterhausen
Im Südosten Berlins werden wieder alle Strecken bedient, allerdings fahren die Züge nur alle 20 Minuten. Aus Richtung Königs Wusterhausen über Grünau, Adlershof, Schöneweide fährt die S46 wieder bis zum Bahnhof Südkreuz. Aus Richtung Schönefeld fährt die S9 über Adlershof und Schöneweide auf die Stadtbahn. Die Linie S8/47 fährt von Spindlersfeld über Schöneweide und Ostkreuz nach Blankenburg und Hohen Neuendorf.

Potsdam, Wannsee, Zehlendorf

Wegen Bauarbeiten gibt es auf den Strecken nach Wannsee zahlreiche Änderungen. Die S-Bahn pendelt alle 20 Minuten zwischen Potsdam und Wannsee. Die S1 ist zwischen Wannsee und Schlachtensee unterbrochen, ebenso die S7 zwischen Wannsee und Westkreuz. Auf beiden Strecken fahren Busse im Ersatzverkehr. Zwischen Potsdam Hbf, Wannsee und der Berliner Innenstadt wird empfohlen, weiterhin die Regionalzüge zu benutzen. Außerdem wird der Ersatzverkehr zwischen Wannsee nach Schlachtensee von und nach Krumme Lanke und Rathaus Steglitz verlängert. Dort bestehen Anschlüsse zur U-Bahn.

Raum Hohen Neuendorf und Mühlenbeck
Fahrgäste aus dem Raum Hohen Neuendorf und Mühlenbeck erreichen wieder alle 20 Minuten Pankow und die Innenstadt - die Linie S8 fährt durchgehend zwischen Hohen Neuendorf und Schöneweide und von dort weiter nach Spindlersfeld. Der Ersatzverkehr Mühlenbeck-Mönchmühle - Buch entfällt.

Spandau und Olympiastadion
Von Spandau starten wieder alle 20 Minuten die S-Bahnen der Linie S9 über die Stadtbahn zum Flughafen Schönefeld. Am Olympiastadion kommen zudem die S5 nach Strausberg und S7 nach Ahrensfelde hinzu. Somit gibt es mit der S-Bahn ab Spandau wieder 3 Fahrtmöglichkeiten pro Stunde in die City, vom und zum Olympiastadion sind es sogar 9. Weiterhin gelangt man ab Bahnhof Spandau mit dem Regionalverkehr (Linien RE2, RE4 und RB14) dreimal stündlich ins Zentrum; die Linie RB10 nach Charlottenburg ergänzt das Angebot in der Hauptverkehrszeit um einen weiteren Zug pro Stunde.

Hohenschönhausen
Hohenschönhausen geht ebenfalls wieder ans S-Bahn-Netz - die S75 fährt ab Wartenberg alle 20 Minuten zum Ostbahnhof. Zur Weiterfahrt in Richtung Innenstadt sollten ab Ostbahnhof daher auch die zusätzlichen Züge des Regionalverkehrs genutzt werden. Weitere Alternativen sind die U5 ab Lichtenberg zum Alexanderplatz) oder die U1 ab Warschauer Straße.

Hennigsdorf, Reinickendorf, Teltow, Lichterfelde, Lankwitz
Gute Nachrichten auch für Hennigsdorfer und Reinickendorfer: Ihre S25 fährt wieder alle 20 Minuten umsteigefrei durch den Nord-Süd-Tunnel bis Teltow. Das Umsteigen in die S1 in Schönholz ist nicht mehr nötig. Ebenfalls profitieren auch die S-Bahn-Fahrgäste aus Teltow, Lichterfelde und Lankwitz - auch sie können ohne den Umstieg an der Yorckstraße die Innenstadt erreichen. Die zusätzlichen Regionalzüge im Nord-Süd-Fernbahntunnel entfallen. Für Fahrgäste von und nach Hennigsdorf fahren weiterhin die Züge der Linie RE6 zwischen Gesundbrunnen und Hennigsdorf (statt Spandau - Hennigsdorf).

Mahlsdorf, Strausberg
Die S5 fährt wieder durchgehend auf die Berliner Stadtbahn, allerdings im 20-Minuten-Takt. Fahrgästen aus dem Raum Mahlsdorf/Hellersdorf sollten, nach Möglichkeit die U-Bahnlinie U5 ab Wuhletal oder Lichtenberg nutzen. Der Ersatzverkehr zwischen Strausberg und Strausberg Nord bleibt bestehen.

Marzahn
Die Züge der Linie S 7 verkehren im 20-Minuten-Takt durchgehend zur Berliner Stadtbahn und weiter nach Olympiastadion.

Raum Pankow, Bernau
Die S2 fährt weiterhin nur im 20-Minuten-Takt. Allerdings steht zwischen Blankenburg und Pankow wieder die S8 in Richtung Ostkreuz/Spindlersfeld zur Verfügung. Die U-Bahn-Linie U2 ist wegen Bauarbeiten nach wie vor zwischen Pankow und Schönhauser Allee unterbrochen und wird durch Busse ersetzt. Zwischen Pankow und Reinickendorf bzw. Wedding kann auch die Straßenbahnlinie 50 genutzt werden, sie ist mit der U9 (Osloer Straße) und U6 (Seestraße) verknüpft.

Raum Oranienburg, Frohnau
Die S1 fährt weiterhin nur im 20-Minuten-Takt. Ab Oranienburg fahren jedoch stündlich die Regionalzüge in Richtung Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz (RE5) sowie Hohenschönhausen und Lichtenberg (RB12).

ACHTUNG: Grundsätzlich können die eingesetzten S-Bahnen noch nicht in maximaler Zuglänge fahren. Daher ist die Beförderung von Fahrrädern nach wie vor nur eingeschränkt möglich.

Weitere Informationen:

  • S-Bahn-Kundentelefon (030) 297-43333
  • Kundendialog DB Regio (0331) 235-6881 oder -6882
  • Aktuelle Fahrplantabellen für alle S-Bahn-Linien im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und www.vbbonline.de
  • Aktuelle Informationen über mobil.s-bahn-berlin.de für Nutzer eines WAP-fähigen Mobiltelefons
  • Aktuelle Fahrplanergänzungen zum Regionalverkehr unter www.bahn.de/aktuell

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap