BERLIN
30.08.2009

30.08.2009 | Berlin (dpa)
Zehntausende strömen zur Langen Nacht der Museen
Die 25. Lange Nacht der Museen in Berlin hat Zehntausende Besucher angelockt. Rund 37 000 Menschen nutzten nach Angaben der Veranstalter die Möglichkeit, mit einem einzigen Ticket von Samstagabend bis Sonntag früh um 2.00 Uhr die Museen zu erkunden. Nachdem Kulturstaatssekretär André Schmitz die Nacht im Lustgarten eröffnet hatte, strömten die Gäste vor allem in den Dom, ins Alte Museum und in das Deutsche Historische Museum. «Wir sind sehr zufrieden mit der Besucherzahl», sagte Projektleiter Wolf Kühnelt am Sonntag.

Die Lange Nacht stand unter dem Motto «Museumslandschaft im Wandel». Die rund 100 Häuser wollten zeigen, welche Veränderungen sie in den vergangenen 20 Jahren seit dem Fall der Berliner Mauer durchlebt haben und was sie für die Zukunft planen. Allein um den Lustgarten reihen sich zehn Museen und Sammlungen aneinander. Dort machten es sich am Samstagabend viele Menschen gemütlich, um in Ruhe zu entscheiden, welches Museum sie als nächstes besuchen und die besondere Atmosphäre zu genießen. Die Straße Unter den Linden war zum großen Teil für den Verkehr gesperrt, weil vor der Staatsoper gleichzeitig die Aufführung von Richard Wagners «Tristan und Isolde» aus dem Saal auf eine Großleinwand übertragen wurde.
Acht Museen und Ausstellungen waren zum ersten Mal dabei, darunter auch das Deutsche Fußballmuseum, das Haus der Demokratie und Menschenrechte im Bezirk Prenzlauer Berg sowie die Ausstellung «Totgeschwiegen» zur Geschichte der Wittenauer Heilstätten, der heutigen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Reinickendorf.
www.lange-nacht-der-museen.de





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