BERLIN
30.08.2009

31.08.2009 | Teltow/Potsdam (dpa)
Nach Hausexplosion stellt Polizei Suche ein
Nach der Explosion eines Einfamilienhauses in Teltow (Potsdam-Mittelmark) hat die Polizei am Montagmorgen die Suche nach Verschütteten eingestellt. «Wir gehen nicht mehr davon aus, jemanden zu finden», sagte eine Polizeisprecherin in Potsdam. Das Haus war am Sonntagabend vermutlich wegen einer Gasexplosion mit lautem Knall und einer riesigen Rauchwolke in die Luft geflogen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Hausbewohner, eine dreiköpfige Familie mit Mutter, Vater und Sohn, waren während der Explosion nicht im Haus und kamen erst später an die Unglücksstelle.

Das Landeskriminalamt sucht nun nach der Ursache für das Unglück. Bei der Explosion um kurz nach 18.00 Uhr stürzte der komplette Dachstuhl des Hauses ein. Auch ganze Wände wurden herausgerissen und gaben den Blick auf die Zimmer frei. Das zweite Einfamilienhaus auf dem Grundstück wird nach Polizeiangaben gerade umgebaut und wurde durch die Explosion nur leicht beschädigt. Die Wohngegend ist nicht eng bebaut, es handelt sich eher um Villengrundstücke.
Wegen Einsturzgefahr gestalteten sich die Arbeiten für Polizei und Rettungskräfte schwierig. Sie hatten zunächst Verschüttete in dem zerstörten Haus vermutet. Spürhunde hatten bei der Suche am Abend angeschlagen, die Feuerwehr hatte mit einem Ultraschallgerät Geräusche festgestellt.






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