• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Berlin
  • Kudamm-Bühnen

BERLIN

 

03.09.2009

03.09.2009 | Berlin (dpa)

Kudamm-Bühnen erhalten "Nothilfe"

 

Die Komödie und das Theater am Kurfürstendamm erhalten von der Berliner Kulturverwaltung eine «einmalige Nothilfe» in Höhe von 330 000 Euro. Die von Räumung bedrohten Bühnen befänden sich «momentan in einer finanziell bedrohlichen Lage», meinte dazu eine vom Senat eingesetzte Gutachterkommission zur Vergabe der Konzeptförderung an privatrechtlich organisierte Theater und Freie Gruppen in Berlin. Deren Empfehlungen wurden am Donnerstag von Kulturstaatssekretär André Schmitz vorgestellt.

Die beiden Kudamm-Bühnen sollen nach dem Willen des Investors am Kudamm-Karree 2010 abgerissen und dafür solle ein «neues Theater im alten Stil» errichtet werden. Dagegen wendet sich allerdings bisher der zuständige Bezirk, der auch wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Fassadengestaltung am Kurfürstendamm noch keine Baugenehmigung erteilt hat.

Der irische Investor drängt auf eine Entscheidung noch im September, hieß es zuletzt. Eine rasche Baugenehmigung erscheint jedoch unrealistisch. «Wir befinden uns weiterhin im Gespräch», sagte dazu der zuständige Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler der dpa am Donnerstag. Er sehe auch nicht, dass der Eigentümer und Investor wieder abspringen wolle. Mit einer Baugenehmigung rechnet Gröhler allerdings erst «im günstigsten Fall Ende 2010»

Der Direktor der Kudamm-Bühnen, Martin Woelffer, zeigte sich erfreut über die «einmalige Überbrückungshilfe» und will weiterhin für eine kontinuierliche Förderung seiner Theater kämpfen, wie er am Donnerstag betonte. Er forderte «eine dauerhafte Gleichbehandlung mit allen vergleichbaren Theatern in der Stadt». «Seit ich vor gut fünf Jahren die Intendanz übernommen habe, ist es eine Arbeit am Abgrund des Nichtwissens wie es weitergeht.» Trotz dieser «wirtschaftlich heiklen und bedrohlichen» Situation hätten er und seine Mitarbeiter und Künstler weiter gute Arbeit geleistet. Die jetzige Hilfe sei daher auch die «offizielle Anerkennung, dass in den Kudamm-Theatern nicht nur Tradition und Theatergeschichte lebt, sondern dass hier modernes großstädtisches Unterhaltungstheater am Puls der Zeit gemacht wird».

 

www.komoedie-berlin.de

Foto 2: Thomas Grünholz

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap