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BERLIN

 

04.02.2009

04.02.2009

Lehrerabwanderung: Wowereit verlangt bundesweite Regelung

Berlins Lehrer wandern in andere Bundesländer ab. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sieht darin ein bundesweites Problem und verlangt daher eine bundeseinheitliche Regelung gegen die Abwanderung von Lehrern. Angesichts des zunehmenden Weggangs von Pädagogen in besser zahlende Länder sagte der Politiker, er frage sich, "wo diese Spirale noch enden soll". Ende Januar hatte Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) die einheitliche Bezahlung von Lehrern gefordert. Anlass war ein Brandbrief von 100 Nachwuchskräften, die mit ihrem Wechsel gedroht hatten, weil sie in anderen Ländern verbeamtet und damit mehr verdienen würden.

Wowereit sagte, er unterstütze Zöllners Anregung zur bundesweiten Regulierung des Themas. Die Länder müssten sich auf eine Obergrenze bei der Bezahlung verständigen. "Denn wenn wir 500 Euro draufpacken, packt der nächste 600 drauf oder bietet eine Schulleiterstelle an", warnte Wowereit. Damit bestehe die Gefahr "umfassender Verwerfungen". Ein ganzes System komme "ins Rutschen" und werde teuer für alle. Er forderte eine Absprache zwischen den Bundesländern. Zudem kündigte er an, dass das Thema bei der nächsten Klausurtagung des Berliner Senats erörtert wird.

Mehr zum Thema unter:
www.morgenpost.de

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