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BERLIN

 

07.09.2009

07.09.2009 |  Oviedo/Berlin (dpa/bb)

Berlin für «spanischen Nobelpreis» nominiert

Berlin ist anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls für den angesehenen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Völkerverständigung nominiert worden. Die deutsche Hauptstadt sei ein Symbol für Freiheit, hatte das Preiskomitee zur Begründung im nordspanischen Oviedo im Vorfeld mitgeteilt. Die friedliche Revolution in der DDR und die deutsche Wiedervereinigung hätten Millionen Menschen in aller Welt in ihren Bann gezogen. Berlin sei von EU-Abgeordneten vorgeschlagen worden. Die Jury, die über die Preisverleihung entscheidet, tritt an diesem Mittwoch (9. September) erstmals zusammen, um die Auswahl der Finalisten festzulegen. Die endgültige Entscheidung fällt dann einen Tag später (10. September).

Die Prinz-von-Asturien-Preise gelten als die «spanische Version der Nobelpreise». Sie werden seit 1981 jährlich über mehrere Wochen verteilt in acht Sparten vergeben und sind mit je 50 000 Euro dotiert. Jurys einer eigens für die Auszeichnungen gegründeten Stiftung ehren damit Persönlichkeiten, Gruppen oder Institutionen, die sich in Technik, Wissenschaft und Kultur sowie auf sozialem und humanitärem Gebiet besondere Verdienste erworben haben. Die Auszeichnungen werden im Herbst vom Prinzen von Asturien, dem spanischen Thronfolger Felipe, in Oviedo überreicht.

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