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BERLIN

 

23.09.2009 | Berlin (dpa)

Berliner Wahlleiter erwartet Rekord bei Briefwahl


Der Berliner Wahlleiter Andreas Schmidt von Puskás erwartet für die Bundestagswahl an diesem Sonntag eine Rekordzahl von Briefwählern in der Hauptstadt. Er sei optimistisch, dass der bisherige Rekord aus dem Jahr 2002 übertroffen werde, sagte der Wahlleiter am Mittwoch in Berlin. Damals hatten knapp 467 000 Berliner Wahlscheine beantragt. Das waren 19,1 Prozent der
Wahlberechtigten. Die Erfahrung zeige, dass fast alle, die Briefwahlunterlagen bestellten, auch wählen würden, sagte Ulrike Rockmann, Vorstand des Statistischen Amtes für Berlin und Brandenburg. Lediglich ein bis zwei Prozent würden die Stimmzettel
nicht zurückschicken, sagte Ulrike Rockmann, Vorstand des Statistischen Amtes für Berlin und Brandenburg.


Schmidt von Puskás wies darauf hin, dass die Wahlbriefe nur rechtzeitig ankommen, wenn sie bis zum Donnerstag in den Briefkasten geworfen würden. Nach Donnerstag sollten sie in dem Wahlamt abgegeben werden, das auf den Unterlagen steht. Es sei auch noch möglich, am Sonntag ins Wahllokal zu gehen. Die bestellten Unterlagen müssen dann aber mitgenommen werden.

 

In Berlin treten bei der Bundestagswahl in zwölf Wahlkreisen 16 Parteien mit einer Landesliste an, die mit der Zweitstimme gewählt werden können. Dazu kommen 112 Einzelbewerber, darunter 23 parteiunabhängige Bewerber, die mit der Erststimme gewählt werden können. Wer in seinem Wahlkreis die meisten Erst-Stimmen erhält, kann direkt in den Bundestag einziehen. Bei der Bundestagswahl 2005 schafften 22 Berliner direkt oder über eine Liste den Einzug in den Bundestag.

Die knapp 2000 Berliner Wahllokale haben - wie bundesweit üblich - von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Das vorläufige amtliche Endergebnis für Berlin erwartet der Wahlleiter spätestens eine Stunde nach Mitternacht. Wahlberechtigt sind genau 2 467 972 Berliner, darunter 114 000 Erstwähler.


Internet: www.wahlen-berlin.de

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