BERLIN

18.11.2009 | Berlin (dpa/bb)
Berliner Studenten für bessere Bildung auf der Straße
Mit Trillerpfeifen und lauter Musik haben mehrere tausend Schüler und Studenten am Dienstag für bessere Lernbedingungen demonstriert. Die Aktion war Teil eines bundesweiten Protesttages. Auch in München, Köln und Freiburg gingen jeweils mehr als 5000 junge Menschen auf die Straße. In der Hauptstadt zählte die Polizei etwa 6000 Protestierende, nach Angaben der Veranstalter waren es mehr als doppelt so viele. Die Gewerkschaften sowie die Linke unterstützten den Protest. Die bildungspolitische Sprecherin der FDP im Abgeordnetenhaus, Mieke Senftleben, warf den Studenten hingegen «völlig wirklichkeitsfremde» Forderungen vor.
Hörsaalbesetzungen und Demonstration in Potsdam
Studenten der Universität Potsdam haben am Dienstag ihren Protest vom Hörsaal auf die Straße verlegt. Rund 2000 junge Menschen hätten für bessere Studienbedingungen demonstriert, sagte die hochschulpolitische Sprecherin des AStA, Katja Klebig, am Dienstag. In der Fachhochschule Potsdam besetzte am Nachmittag eine Gruppe von Studenten erstmals einen Hörsaal. In der Universität dauert die Besetzung des Audimax an.
Auch Hörsaal an Fachhochschule besetzt
Nach den Studenten der Universität Potsdam haben auch Fachhochschüler einen Hörsaal besetzt. In der Nacht zum Mittwoch habe eine Gruppe im Hörsaal in der Friedrich-Ebert-Straße übernachtet, sagte eine Mitarbeiterin der Fachhochschule. Die Besetzung dauere an. Die märkischen Studenten beteiligen sich am bundesweiten Protest für bessere Studienbedingungen. In Potsdam hatten am Dienstag rund 2000 junge Menschen für eine Änderung der Studienordnung und gegen versteckte Studiengebühren demonstriert. Unterdessen schlug das Präsidium der Universität den Besetzern des Audimaxes regelmäßige Arbeitsgespräche an einem Runden Tisch vor.




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