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www.berlin.de/impfen

23.11.2009 | Berlin (dpa)

Frau mit Schweinegrippe in Berlin gestorben

In Berlin hat es den zweiten Todesfall im Zusammenhang mit der Schweinegrippe gegeben. Die Gesundheitsverwaltung teilte am Montag mit, dass am Sonntag eine 64 Jahre alte Frau in der Charité gestorben ist, bei der das H1N1-Virus nachgewiesen worden war. Die Frau habe eine schwere Vorerkrankung gehabt, die wahrscheinlich auch die Todesursache war.

Den Angaben zufolge war die Patientin am 11. November mit einer schweren bakteriellen Lungenentzündung in die Klinik gekommen. Am nächsten Tag sei sie auf die Neue Grippe getestet worden. Gleichzeitig habe man mit einer Tamiflu-Behandlung begonnen, da es in der Familie der Frau bereits positive H1N1-Fälle gegeben hatte. Mittlerweile wurden in Berlin rund 2960 Schweinegrippe-Fälle registriert. Bei dem Robert-Koch-Institut sind derzeit bundesweit 34 Todesfälle im Zusammenhang mit der Schweinegrippe registriert. Der zweite Fall aus Berlin ist dort noch nicht aufgeführt.

Anfang November war ein an Schweinegrippe erkrankter 40-jähriger Mann im Vivantes Klinikum Am Urban in Berlin-Kreuzberg gestorben. Er war einige Tage zuvor mit einer entzündlichen Lungenerkrankung (Pneumonie) aufgenommen worden. Eine Obduktion der Leiche ergab wenig später, dass der Mann an den Folgen der Schweinegrippe-Erkrankung gestorben war. Er war damit einer der bundesweit ersten Schweinegrippe-Patienten, bei dem Ärzte bislang keinerlei Vorerkrankungen entdecken konnten.

Vergangene Woche war bekanntgeworden, dass bereits Ende Oktober ein kleiner Junge aus Berlin einen Tag nach der Impfung gestorben war. Der knapp Zweijährige war seit seiner Geburt schwer herzkrank. Bislang ist unklar, ob sein Tod in irgendeiner Weise mit der Impfung in Zusammenhang steht. Die Untersuchungen dazu am Paul-Ehrlich-Institut (PEI) im hessischen Langen dauern an.

18.11.2009 | (dpa)

Hilfe für Unentschlossene - der IMPF-O-MAT


Viele Menschen sind verunsichert und fragen sich: Soll ich mich impfen lassen oder nicht gegen die sogenannte Schweinegrippe? Bei der Entscheidung helfen könnte der «Impf-O-Mat» der Zeitschrift Brigitte. Auf der Internetseite brigitte.de müssen neun Fragen beantwortet werden. Dann gibt der «Impf-O-Mat» eine Empfehlung ab, die aber - darauf weisen die Verantwortlichen hin - keine medizinische Beratung ersetzt.

 

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