BERLIN

07.12.2009 | Berlin (dpa)
Senatsverwaltung: Autos für Umweltzone fit machen
Autobesitzer, die noch mit gelber Plakette durch Berlin fahren, sollten ihre Fahrzeuge bis zum Jahresende fit für die Umweltzone machen. Wie die Senatsverwaltung für Gesundheit und Umwelt am Montag mitteilte, seien die meisten Wagen mit einem Feinstaubfilter nachrüstbar und könnten dann auch die grüne Plakette erhalten, die vom 1. Januar in der Umweltzone vorgeschrieben ist. Die Umrüstung sollte nicht nur wegen der drohenden Bußgelder erfolgen. Bis zum 31. Dezember wird der Einbau des Filters noch mit 330 Euro gefördert. Wer bis dahin nicht nachrüstet, muss den Einbau selber bezahlen.
Autobesitzer, die eine Nachrüstung bereits verbindlich beauftragt, aber erst im nächsten Jahr einen Termin bekommen haben, können eine Ausnahme beantragen. Dazu müsse der Vertrag mit der Werkstatt vorgelegt werden. Für die Einzelausnahme wird eine Verwaltungsgebühr von 25 Euro erhoben. Ausnahmeanträge können auch dann beantragt werden, wenn ein bereits bestelltes Neufahrzeug erst nach dem 1. Januar ausgeliefert wird. Die Anträge sollten aber nicht erst Silvester, sondern so schnell wie möglich gestellt werden, hieß es.
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Diesel-Partikelfilter: Endspurt für die Nachrüstung - nur noch bis zum 31. Dezember gibt es Bares vom Staat / Zum 1. Januar 2010 werden zahlreiche Umweltzonen verschärft
Der Countdown läuft: Bis zum 31. Dezember 2009 erhalten Autobesitzer für den Einbau eines Diesel-Partikelfilters den staatlichen Barzuschuss in Höhe von 330 Euro. Wer seinen Diesel-Pkw nachrüsten und sich die Förderung sichern möchte, sollte nicht mehr allzu lange warten. "Die Werkstätten erwarten kurz vor Ablauf des Förderzeitraums einen enormen Ansturm. Da kann es gegen Ende des Jahres schon mal zu Engpässen und Wartezeiten kommen", sagt Hermann Josef Schulte, Inhaber der HJS Fahrzeugtechnik GmbH & Co KG. Zwar können die Förderanträge noch bis einschließlich 15. Februar 2010 eingereicht werden, der Filter muss aber spätestens bis 31. Dezember 2009 eingebaut worden sein. Wer nicht leer ausgehen möchte, sollte daher möglichst bald in die Werkstatt fahren.
Die Antragsformulare für die Förderung sind auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.pmsf.bafa.de abrufbar. Das Verfahren ist einfach: Nach dem Einbau lassen Autobesitzer den Filter bei der Zulassungsstelle in den Fahrzeugschein eintragen, füllen den Antrag online aus und schicken ihn zusammen mit einer Kopie des Fahrzeugscheins per Post an das BAFA. Das überweist die 330 Euro zügig.

Verschärfung der Umweltzonen
Ab 1. Januar 2010 gelten in vielen Umweltzonen strengere Regelungen. Berlin und Hannover machen zur Jahreswende Ernst und lassen nur noch Autos mit grüner Plakette in die Innenstadt. In Bremen, Frankfurt und München ist dann zumindest die gelbe Plakette nötig. Bei einem Verstoß gegen die Auflagen drohen ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg. Deutschlandweit gibt es derzeit 34 Umweltzonen, mindestens 18 weitere Städte wollen nachziehen. Als nächstes führen Bonn, Freiburg und Münster zum 1. Januar 2010 eine Umweltzone ein.
Langfristig freie Fahrt in allen Innenstädten haben nur Autos mit grüner Plakette - und die können auch ältere Diesel durch Nachrüstung bekommen: Der Einbau eines TÜV-geprüften und vom ADAC empfohlenen HJS City-Filters sichert eine bessere "Partikelminderungsstufe". Der Filter macht "rote" Fahrzeuge "gelb" und "gelbe" Fahrzeuge "grün". Er wurde speziell für die Nachrüstung entwickelt, ist wartungsfrei und hält ein Fahrzeugleben lang. Der Einbau ist für fast jeden Fahrzeugtyp möglich.

Schnell noch Bares bekommen
"Jetzt nachzurüsten macht Sinn, denn die staatliche Förderung deckt rund die Hälfte der Kosten", erläutert Schulte. Wer sich erst im kommenden Jahr für eine Nachrüstung entscheidet, muss hingegen die gesamten Kosten selbst tragen. Mit dem Einbau des Filters erhöht sich außerdem der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs. Laut den Experten von Schwacke beträgt die Wertsteigerung immerhin rund 600 Euro. Hinzu kommt, dass "saubere" Pkw jährlich Steuern in Höhe von durchschnittlich 24 Euro sparen.
Fragen zur Nachrüstung beantwortet das HJS-Team unter der Info-Hotline 01805 457 373 (0,12 Euro/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen). Umfangreiche Informationen zum Barzuschuss und zum aktuellen Lieferprogramm für HJS Partikelfilter-Systeme sind unter www.hjs.com abrufbar. Weitere Informationen zur Barprämie sind bei der BAFA-Hotline unter 030 - 346 465 480 oder per E-Mail an partikelfilter@bafa.bund.de erhältlich.




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